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USA: Rabbi kämpft gegen den systematischen Kindesmissbrauch der Ultraorthodoxen

Rabbi Nuchem Rosenberg ist ein einsamer Whistleblower unter den Satmar, einer mächtigen Gemeinde fundamentalistischer orthodoxen Juden in Williamsburg (Brooklyn). Er kritisiert öffentlich, den zur Gewohnheit gewordenen sexuellen Missbrauch von Kindern innerhalb seiner Religionsgemeinschaft.

Wie im Fall der katholischen Kirche häufen sich in New York und in den prominenten orthodoxen Gemeinden in Israel und London die schockierenden Schlagzeilen von Kindesmissbrauch. Rosenberg glaubt, dass rund die Hälfte der jungen Männer der Satmar-Gemeinde Opfer von sexuellen Übergriffen wurden.

Die Täter sind meistens Autoritäten der Satmar, wie zum Beispiel Lehrer, Rabbiner und Väter. Rosenberg wird von der verschwiegenen Gemeinschaft gemieden und verschmäht. Vor kurzem wurde ein Bleichmittel-Attentat auf ihn verübt. Er musste mit leichten Verbrennungen im Gesicht ins Krankenhaus.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Sexueller Missbrauch, Kindesmissbrauch, Rabbi, Orthodoxie
Quelle: www.vice.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2013 09:15 Uhr von Patreo
 
+11 | -4
 
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Parashut jeder der kein rassistischer Depp ist und weiß, dass es bei Juden wie bei allen anderen immer noch Menschen sind unter denen auch Rassisten, Pädophile und Mörder sein können wie bei jeder anderen Gruppierung/Religionsgemeinschaft/Volk auch.
Und es könnte sich auch jemand denken, dass es auch Menschen, in diesem Fall auch Juden, gibt, die gegen diesen Missstand ankämpfen.
Man kann sich als rationaldenkender Mensch im humanistischen geprägten Verständnis von Moral und Ethik denken, dass es hier bei dem Missbrauchsfall nicht um DIE Juden bzw. nicht ALLE Juden geht und dass die Täter selbstverständlich gefasst und verurteilt gehören

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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14.11.2013 09:33 Uhr von GulfWars
 
+14 | -0
 
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Mutig von dem Mann sich alleine gegen die Mehrheit zu stellen. Ich drück ihm die Daumen, dass er es schafft und keinen Schaden davon trägt!
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14.11.2013 10:42 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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fundamentalistische orthodoxe Juden

sind doch die, die nie arbeiten gehen und den ganzen Tag nur mit dem Kopf wackeln.
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14.11.2013 11:25 Uhr von maxyking
 
+2 | -1
 
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@ Patreo

Nr.1 Juden sind kein Rasse. Keine Rasse kein Rassismus.
Nr 2 50 % der Jungen Männer sollen Opfer von sexuellen übergriffen geworden sein, das scheint mir doch eine erschreckend hohe zahl zu sein und eben nicht repräsentativ für die allgemeine Bevölkerung.
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14.11.2013 16:28 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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1)maxyking Rassismus geht ja auch vom Täter aus und gilt für jemanden, der Juden als ein Volk ansieht und somit basierend auf rechtsextremer Ideologie, welche besonders unter Nationalsozialisten Verbreitung finde, in Rassen unterscheidet. Das können Juden aus ihrem Selbstverständnis ebenso sein wie auch Rechtsradikale, die Juden hassen.
2) Wird Judentum nicht nur unter dem Aspekt Religion interpretiert weder von Juden selbst noch von deren Gegnern.
Sonst wären die antisemitischen Pauschalisierungen hinsichtlich der Israel Debatte, die exakt die selben sind wie gegenüber Juden in Amerika obsolet. Diese findet aber statt, was man an Meinung wie bei Tuepscha oder Ghost-Rider sehr gut sehen kann. Jude=Jude überall auf der Welt=Israeli=Volk=Täter
3) Die Zahl 50 Prozent stellt eine Schätzung dar über die Juden in Brooklyn und nicht die Juden in Berlin, St.Petersburg oder Tel Aviv, was die Zahl immer noch erschreckend hoch erscheinen lässt aber eben immer noch keine Rückschlüsse über die sagen wir Schicksalsgemeinschaft JUDE pauschal aussagt, weil die amerikanischen Juden in erster Linie durch Sprache, Erziehung und Wohnort zum überwiegenden Teil primär eine US Amerikanische Identitätsprägung haben

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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17.11.2013 02:43 Uhr von erw
 
+0 | -0
 
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Macht korumpiert... ohne religiösen Stempel. Dem Rabbi zolle ich meinen Respekt. Es ist immer gut, sich auch als Individuum gegen das zu stellen, was man falsch findet, anstatt alles unter dem Deckmantel der Gemeinschaft ("die Juden") zu verstecken und zu tolerieren.

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