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Deutschland benutzt zu viel Antibiotika

Eine neue Untersuchung des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat herausgefunden, dass Deutschland immer noch zu viel Antibiotika in der Hühnermast einsetzt.

Zwar ist die Gesamtmenge an eingesetztem Antibiotika auf 1687 Tonnen zurückgegangen jedoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass Deutschland damit Spitzenreiter beim Einsatz von solchen Medikamenten ist.

Gerade aber diese Vorgehensweise wird nach wie vor kritisiert, da die Zunahme an sogenannten MRSA-Keimen damit deutlich ausgeweitet wird.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Spitze, Antibiotika
Quelle: www.abendblatt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2013 21:22 Uhr von opheltes
 
+1 | -3
 
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Es wirkt eben und ist ein absolutes Gegengift fuer den Moment aber spaeter kommen mehrere Probleme dazu und da schauen wir Menschen ja eher nicht so gerne hin wie mit dem Rauchen^^

Naja ich nehme es kaum und kenne auch viele Leute die es auch nur selten nehmen - wer hat die Studie denn schon wieder gemacht ?!
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12.11.2013 21:39 Uhr von floridarolf
 
+0 | -6
 
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DAS GUTE AM MENSCHEN IST DAS ALLE HERGESTELLTEN UMWELTGIFTE WIEDER VOM MENSCHEN DURCH NAHRUNG UND LUFT AUFGENOMMEN WERDEN!
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12.11.2013 22:04 Uhr von perMagna
 
+1 | -2
 
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Wie kann man über dieses Thema schreiben, wenn man noch nicht einmal Singular und Plural des Schlagwortes unterscheiden kann?
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12.11.2013 22:46 Uhr von IrgendeinUser
 
+2 | -2
 
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@ floridawolf
SCHREI MICH NICHT SO AN!

__________
Ist ein alter Hut.
Eigentlich ist das präventive einsetzen von Antibiotika nicht erlaubt, nur bei Krankheiten.
NRW hat mal eine Studie beauftragt, das Ergebnis: 96,7% aller Hühner sind damit vollgepumpt. Weiterhin hieß es, wenn die Tiere so krank sind, dass man diese Antibiotika benötige, dann ist die Haltung grundlegend falsch.
Auf fast jedem zweiten Stück Fleisch befanden sich Antibiotika-resistenten Keime, besonders betroffen: Pute.
Bei der Schweinemast sind die Zahlen auch nicht gerade gering.

Durch MRSA sterben (je nach Quelle) bis zu 40.000 Menschen jährlich in Deutschland, die Hälfte davon ist auf Fleischkonsum zurückzuführen.
Die Umstände mit den Antibiotika sind bekannt und trotzdem wollen alle ihr Fleisch immer billiger.
mMn ist da jeder selber Schuld, der Konsument hat es ja herausgefordert.

[ nachträglich editiert von IrgendeinUser ]
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13.11.2013 01:33 Uhr von Pils28
 
+1 | -2
 
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Erstens sind Antibiotika keine vom Menschen hergestellten Umweltgifte, Bis auf einen sehr kleinen Bruchteil sind sie im Prinzip alle aus der Natur entliehen.
Und zweitens sind die Todeszahlen für MRSA, Influenza und ähnliches oft Irreführend. Die meisten Opfer solcher Infektionen sind totkrank und es braucht nur irgendwas vorbeizukommen, damit es vorbei ist. Diese Patienten bekommen auch nicht selten schon längere Zeit ständig Antiobiotika, da ihre eigene Immunabwehr kaum noch irgendwas bekämpfen kann. Dort geht dann Staphylokokkus den Weg einer jeden Evolution und passt sich mit der Zeit an. Solches passiert ebenfalls, wenn man Antibiotika verfrüht absetzt. weil man sich bereits gesund fühlt.
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13.11.2013 07:06 Uhr von Podeda
 
+1 | -0
 
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Das Stimmt. Ich arbeite im Gesundheitswesen. Da wird gleich das stärkste Antibiotika benutzt, auf ein Antibiogramm mit Resistenzbestimmung wird völlig verzichtet.....

Als ich meinen Chef mal nach einem Antibiogramm fragte, wurde ich böse angeschaut und mir wurde, harsch, erklärt, das er die Regeln mache...

Die letzten Jahre, nehmen die resistenten Keime massive zu, warten wir mal noch 10 Jahre....dann haben wir alle ein riesen Problem.
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13.11.2013 11:31 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Wenn Amoxicilin hilft, wieso Tage mit der Therapie warten, um auf das Antibiogramm warten. Denke mal nicht, dass dein Chef direkt Vancomycin gibt, sondern auch eher ein Penicilin. Oft hat man gar nicht die Zeit zu warten und muss empirisch die Therapie wählen. Antiobiogramm ist dann eher zur Bestätigung oder zur Korrektur bei Versagen der Therapie gedacht.
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19.11.2013 07:52 Uhr von Podeda
 
+0 | -0
 
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@Pils28:

Es war aber Vanco was er gab.....Bei Amoxi hätte ich nicht nachgefragt!
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19.11.2013 08:30 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
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@Podega: Vanco gibt man vllt bei im Krankenhaus erworbener Enzephalitis auf Verdacht aber First line ist das definitiv nicht! ;-)

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