12.11.13 18:26 Uhr
 324
 

Türkei: Folter mit Todesfolge in Vollzugsanstalt - lebenslange Haftstrafen

Ein türkisches Berufungsgericht in Ankara erklärte nun die Verurteilung zweier Vollzugsbeamter sowie eines stellvertretenden Gefängnisleiters zu lebenslangen Haftstrafen für rechtens.

Die Verurteilten seien verantwortlich für den Foltertod eines Häftlings im Jahre 2008, so das Gericht. Somit erhielt erstmalig auch ein Vorgesetzter die Höchststrafe, obwohl er nicht aktiv an der Tat beteiligt war.

Der politische Aktivist Engin Ceber war damals zu Tode geprügelt worden, nachdem er bei einem Gefängnisappell aufgrund vorheriger Misshandlungen nicht aufstehen konnte. Der stellvertretende Gefängnisleiter feuerte die beiden Folterer bei ihrer Tat an und ermutigte sie, künftig immer so vorzugehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: TausendUnd2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Folter, Todesfolge
Quelle: www.taz.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Finnland: Messerattacke in Turku - Mehrere Personen verletzt
"Twin-Peaks"-Schauspieler verhaftet: Er versuchte seine Ex-Freundin zu töten
Vietnam: Sechsköpfige Familie durch Blindgänger aus Krieg getötet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.11.2013 18:28 Uhr von Niniel
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
Tja.Zivilisierter Vollzug und vorbildliche Rehabilitierung.
Ich muss schon sage.Ja sowas brauchen wir wirklich in der EU.

Schlimm was in einem angeblich zivilisierten Land so abgeht.
Die Urteile sind gerechtfertigt.

[ nachträglich editiert von Niniel ]

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Mittelmeer: Rechtsextreme Aktivisten beenden Einsatz gegen Seenotretter
Yoko Ono erzwingt Namensänderung von Hamburger Bar "Yoko Mono"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?