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"Armutszeugnis": Shitstorm für Deutsche Bank nach "Heute Show"-PR-Desaster

Die ZDF-Sendung "Heute Show" hat in ihrer letzten Sendung eine Interviewanfrage an die Deutsche Bank gesandt, die diese mit bereits gestellt Fragen und Antworten zurückschickte. Der Redakteur Martin Sonneborn ging darauf ein und stellte so das Geldinstitut bloß (ShortNews berichtete).

Der Clip der Satiresendung schlug hohe Wellen und bereitete der Bank eine denkbar schlechte PR.

Im Internet tobt nun ein Shitstorm und Kommentare wie "Was für eine Blamage" bis hin zu "Armutszeugnis für einen angeblichen Kommunikationsexperten".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Deutsche Bank, Desaster, PR, Shitstorm, heute show
Quelle: www.faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2013 13:38 Uhr von SergejFaehrlich
 
+0 | -6
 
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12.11.2013 13:55 Uhr von lossplasheros
 
+7 | -34
 
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12.11.2013 14:07 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Wegen jedem Mist meinen die Leute, weil sie dann anonym bleiben können, eine "Shitstorm" loszutreten...wie wäre es mit eine Shitstorm gegen Enteignungen durch Banken? Gegen einen Polizeistaat Deutschland? Gegen die Datenklauerei durch die USA? Gegen Milliardengeschenken an Banken? usw usf....da wird niemand laut....
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12.11.2013 14:10 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@ SergejFaehrlich


vor´m doppelt schreien erst mal lesen.
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12.11.2013 14:16 Uhr von El_Caron
 
+15 | -4
 
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Nach dem deutlich differenzierteren Artikel der FAZ klingt die ganze Geschichte deutlich anders:
http://www.faz.net/...

Danach wurde die Deutsche Bank angeschrieben, um ein Form fürs Jugendfernsehen zu machen, in dem das Bankwesen erklärt werden soll. Quasi Sendung mit der Maus für etwas größere. Dabei sollten ursprünglich auf Hedgefonds angesprochen werden, die Deutsche Bank hat das aber, wie andere Banken auch, als zu komplex bezeichnet (völlig zu Recht, da steht ne Menge Finanzmathematik dahinter, wenn man es richtig machen will) und einen Gegenvorschlag gemacht - nämlich den, der dann am Ende auch gefilmt wurde.
Anschließend kommt dann - unangemeldet - ein Sonneborn und tut so, als hätte man keine Jugend zusammen produzieren wollen, sondern ein investigatives Interview machen. Natürlich steht die unter diesem fingierten Rahmen doof da. So war es aber nicht.

Leider ist das typisch für den deutschen politischen "Humor": Dinge werden in falschen Kontext gestellt oder jenseits jeglicher Sinnhaftigkeit vereinfacht und der dummel Pöpel kann sich schlauer fühlen als "die Politiker" und "die Banker" und schimpfen, wie er doch verarscht wird. Das bringt einen in die bequeme Position, sich nicht mit den echten Problemen auseinandersetzen zu müssen oder gar alternative Lösungen zu produzieren.

Ich sehe nichtmal besondere Schuld bei dem "Kommunikationsexperten". Der hat eine Jugendsendung gedreht und dafür war das - zumindest aus Sicht der Deutschen Bank, von der man ja wohl kaum erwarten kann, dass sie sich selbst demontiert - völlig in Ordnung. Der einzige Fehler war, dass er nicht den Sonneborn erkannt und achtkant vor die Tür gesetzt hat.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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12.11.2013 17:30 Uhr von moegojo
 
+2 | -2
 
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wieso ist mein kommentar nicht in der news? ich hab auch gesagt das ist voll doof und so!

ich hoffe alle menschen die shitstorm in ihrem vokabular haben, bekommen eben diesen mal selbst ins gesicht... unwort für immer...
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13.11.2013 08:00 Uhr von bigX67
 
+2 | -2
 
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@el caron:

naja - der faz-artikel klingt nun aber auch wieder anders als das was du gerade erzählst.
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14.11.2013 11:04 Uhr von El_Caron
 
+0 | -0
 
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@bigX67
Stimmt. In FAZ-Artikel steht sogar, dass Sonneborn den Zuschauer dreist angelogen hat mit der den anfänglichen Ausführungen, er habe ein Interview angefragt.

Ansonsten steht da genau das, was ich schreibe:
"Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, dass man von der Produktionsgesellschaft zum Thema Finanzen speziell für eine jüngere Zielgruppe angefragt worden sei. Dabei stellte Smac Film Fragen wie zum Beispiel: „Warum haben wir weltweit gerade so viele Probleme mit dem internationalen Finanzsystem?“ Laut Sonneborn lehnten Deutsche Bank und Commerzbank solche Fragen als zu komplex ab. Dem Sprecher der Deutschen Bank zufolge wurde dann der Produktionsgesellschaft vorgeschlagen, wie man Kindern und Jugendlichen komplexe Finanzthemen vermittelt. Die Bank betreibt ein Projekt zur Finanzbildung mit 1300 Schulen. Nach seinen Worten war die Produktionsgesellschaft bereit, auf dieser Basis das Gespräch zu führen."

Du kannst ja gerne mal elaborieren, was an meiner Version nicht zutreffend ist.

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