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Kunstfund München: Regierung will Bilder im Netz präsentieren

Nachdem im München ein Kunstschatz gefunden wurde (ShortNews berichtete mehrfach), wächst nun der internationale Druck auf die Fahnder, denn man möchte wissen, woher die Bilder genau stammen. Die Bundesregierung lenkt nun ein und will noch in dieser Woche eine Liste der Werke präsentieren.

Regierungssprecher Steffen Seibert teilte am gestrigen Montag in Berlin mit, dass man die Klärung der Besitzverhältnisse vorantreiben werde. Allerdings müssen dabei die Interessen der Öffentlichkeit und der Justiz auf einen Nenner gebracht werden.

Auf der Liste werden alle Werke einzeln präsentiert werden. Man möchte so klären, ob individuelle Werke tatsächlich von den Nazis geraubt oder den Juden zu Spottpreisen abgejagt wurden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Regierung, Netz, Nationalsozialismus, Kunstraub
Quelle: www.welt.de

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13.11.2013 19:40 Uhr von AMB
 
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Für mich ergibt sich hier immer ein Problem. Enteignet man den jetzigen besitzer, so wird genau das gleich gemacht wie damals.

Ich fänd es fair, wenn jemand der sozusagen alte Ansprüche auf eines der Gemälde stellt und stellen kann, dem jetzigen Besitzer den damaligen Kaufpreis mit Zinseszins verzinst und ein heute normales Aufbewahrungsendgeld für die gesamte Zeit als Auslösesumme geben würde. Somit würde man in den meisten Fällen unter dem eigentlichen Preis des Bildes liegen und alle Parteien hätten einen reellen Zugewinn.

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