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Volkmarshausen: Empörung wegen Hitler-Foto auf Flohmarkt

In Volkmarshausen fand im Guckucknest ein Flohmarkt statt. Auch drei Frauen hatten dort gemeinsam einen Stand. Am Nachbarstand hatte man ein Hitler-Foto entdeckt. Die Damen waren empört und protestierten lauthals gegen die angepriesene Ware.

Die Folge war, dass die empörten Damen ihren Stand räumen mussten. Die Marktveranstalterin bezeichnete die Drei als "Störenfriede". Allerdings gab sie auch an, dass das beanstandete Bild entfernt wurde und man darauf achten werde, dass so etwas nicht mehr angeboten wird.

Polizeisprecher Joachim Lüther aus Göttingen teilt mit, dass man nun in dem Fall ermittele. Er verweist dabei auf den Paragrafen 86a des Strafgesetzbuches. Allerdings müsse nun geklärt werden, ob tatsächlich gegen diesen Paragrafen verstoßen wurde.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Foto, Adolf Hitler, Empörung, Flohmarkt
Quelle: www.hna.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2013 10:26 Uhr von gogodolly
 
+31 | -6
 
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die "damen" hatten wahrscheinlich nix zu tun...
man muss nur den fernseher einschalten(egal wann), irgendwo sieht man immer herrn a.h. - da greift paragraph 86a auch nicht...

warum eigentlich nicht?
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12.11.2013 10:46 Uhr von saber_
 
+26 | -4
 
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wieder einmal ein typischer fall von wutbuergern...

keine ahnung von nichts und sich dann gegenseitig pushen bis zur masslosen uebertreibung...und natuerlich fuehlen die sich auch noch im recht!
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12.11.2013 10:50 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -1
 
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@gogodolly

würde mich aber auch nicht wundern, wenn der paragraph greifen würde. das ist halt deutschland. dass hitler auch ständig im fernsehen in irgendwelchen dokus bei N24 etc. zu sehen ist, ist dabei keine ausflucht. da wird hierzulande generell mit zweierlei maß gemessen. wichtig scheint offenbar nur, dass unbescholtene bürger mit solchen paragraphen bzw. deren fexibler interpretation denunziert und schikaniert werden können. in deutschland sind ja auch hakenkreuze in computerspielen verboten, aber in filmen sind diese symbole widersprüchlerweise kein problem.

daher könnte es durchaus sein, dass die standbetreiber, die an ihrem stand das foto angeboten haben, dann doch ganz ganz "pöse" leute sind.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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12.11.2013 10:54 Uhr von peerat
 
+8 | -2
 
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man darf halt nichts mehr verkaufen... bloss geklaute handys und ramsch ;)

ich hätte das foto gekauft, einfach für die geldbörse haha^^ -.-
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12.11.2013 11:04 Uhr von supermeier
 
+5 | -0
 
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Wenn es ein original ist, dann ist es ein Zeitdokument und da müssen keine Symbole oder irgend was abgedeckt werden.
Der Verkauf und die Ausstellung sind ebenfalls legal.

Lediglich wenn es im Rahmen einer verbotenen Veranstaltung verwendet wird, ist es nicht erlaubt.
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12.11.2013 11:05 Uhr von TyranosaurusPex
 
+11 | -1
 
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Es ist nur ein Foto! Es wurde keine Hakenkreuzflagge, Nazirunen oder sonst etwas angeboten. Wenn ich ein Foto von Mao, Stalin oder Bush verkaufe meckert auch niemand.
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12.11.2013 11:30 Uhr von Schnulli007
 
+3 | -0
 
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Ich kann mir diese drei Frauen schon bildlich vorstellen:gestrickter Pulli, Irokesenschnitt und reichlich Percings.
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12.11.2013 11:44 Uhr von hede74
 
+2 | -0
 
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Also ich würde so ein Foto nicht unbedingt offen ausstellen, aber andererseits gibt es in jedem Geschichtsbuch Bilder von Hitler, ständig laufen im Fernsehen Reportagen, also was soll der Aufregung? Und lass mich raten, Bilder von Mao oder Stalin hätten die Damen wahrscheinlich nicht gestört, die dürfen überall hängen, obwohl es ebenso brutale Massenmörder waren.

Ansonsten wende ich mich halt an die Markleitung und das Bild wird entfernt, ist doch dann O.K., da muß man doch nicht gleich hysterisch werden.
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12.11.2013 11:56 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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@hede74:
Manche sind halt der Meinung dass es viel hilft laut Zeter und Mordio zu schreien.
Sie sind der Meinung: ´Wer schreit hat recht.´
Dass sie damit oft genau das Gegenteil erreichen und sich selber lächerlich machen, das ist vielen nicht bewusst.
Ich kann mir die Situation gut bildlich vorstellen:
Da hüpfen zwei wild gewordene Weiber wie kleine Teufelchen herum und schreien. Umringt von Flohmarktbesuchern, die sich darüber nur amüsieren können oder den Vogel zeigen.
Einer sucht verzweifelt die anderen Stände nach Zwangsjacken ab... ;-P
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12.11.2013 12:18 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Solange es nicht als "Propagandamittel" gilt, sind auch Hakenkreuze auf Fotografien erlaubt.

@hede74: In Film, Kunst, Lehre, Forschung Journalismus und so, wäre es sowieso erlaubt, da dort Hakenkreuze nicht als Propagandamittel gelten.

Ich würde eine Fotografie auch eher als Historie sehen und nicht als Mittel den Nationalsozialismus zu verbreiten.
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12.11.2013 12:18 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -0
 
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Hysterische Psychopathen...
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12.11.2013 12:29 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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aber die Lobbyisten der Rassismus- u. Faschismusindustrie
in R*b* legen das so aus, wie sie wollen. und schon paßt das.
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12.11.2013 12:51 Uhr von DerGerechte
 
+1 | -2
 
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Lieber ein Bild auf dem Flohmarkt als so jemanden Im Bundestag (Reichstag)!!
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12.11.2013 13:27 Uhr von StraßenKind
 
+0 | -10
 
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12.11.2013 13:33 Uhr von StraßenKind
 
+0 | -11
 
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12.11.2013 16:55 Uhr von Nothung
 
+3 | -0
 
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Gut, dass die drei keifenden Weiber entfernt wurden.
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12.11.2013 20:29 Uhr von BWas
 
+0 | -0
 
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Das ist unsere Scheiß ,Geschichte!
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13.11.2013 04:04 Uhr von katorn
 
+4 | -0
 
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Ich besitze ein Foto meines Grossvaters (welches ich nie verkaufen würde) in **-Uniform. Bin ich jetzt ein Nazi??
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15.11.2013 13:36 Uhr von Fomas
 
+1 | -0
 
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Es ist wirklich lächerlich. Ja, auch dieser Mann gehört, ob wir es wollen oder nicht, zur Geschichte des Landes. Diese Zeit durch solche Verbote zu verdrängen, hilft auch nicht weiter. Ich würde das Foto eher als historisches Artefakt ansehen und dementsprechend behandeln.

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