11.11.13 11:15 Uhr
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Fußball: Uli Hoeneß reagiert gereizt auf Journalistenfragen zu seiner Anklage

Der Präsident des FC Bayern München wird sich im kommenden Jahr wegen seiner Steueraffäre vor Gericht verantworten müssen (ShortNews berichtete).

Auf Nachfragen zu dem Thema von einem ZDF-Journalisten reagierte Hoeneß sichtlich gereizt.

Der 61-Jährige denkt nicht daran, seinen FC-Bayern-Aufsichtsratjob aufzugeben: "Warum sollte ich?", blaffte er den Reporter an.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, FC Bayern München, Anklage, Uli Hoeneß, Steueraffäre
Quelle: de.eurosport.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2013 11:30 Uhr von Perisecor
 
+8 | -10
 
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Da hat Hoeneß recht. Die Anklage hat nichts mit seiner Arbeit zu tun - und seine Arbeit hat er, bedenkt man, wo der FC Bayern heute steht, hervorragend gemacht.


Edit:
@ newsleser54

Natürlich steht er zu seinem Fehler. Es wäre für ihn ein Leichtes sich ins Ausland abzusetzen, jeglicher deutscher Strafverfolgung zu entziehen und dort ein hervorragendes Leben zu führen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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11.11.2013 11:48 Uhr von Perisecor
 
+5 | -5
 
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@ HaberaI.

"Wohin sollte er denn gehen?"

In jedes beliebige Land, welches kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland hat.


"Dafür ist er viel zu bekannt,in der ganzen Welt."

Irrelevant.
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11.11.2013 13:01 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@ Halma

Es gibt kein Gesetz welches vorschreibt, dass man von seinen Posten zurücktreten muss.

Und genau da bricht deine ganze Argumentation zusammen. Berufliche Konsequenzen zu fordern, weil private Verfehlungen publik geworden sind mag aktuell in sein, es gibt aber kein Anrecht darauf.



"Er hat Steuern hinterzogen und mit seiner Selbstanzeige hat er die Schuld schon eingestanden. "

Das ist falsch. In einem Rechtsstaat wie Deutschland stellen ausschließlich Gerichte Schuld oder Unschuld fest. Die Selbstanzeige ist hier lediglich ein starkes Indiz für seine Schuld, nicht aber die Feststellung dieser.
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11.11.2013 14:12 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -3
 
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@Halma
"Wenn ich heute in einer Bank arbeite und ich werde wegen Diebstahl oder sogar Raub verurteilt bin ich den Job ganz schnell los weil ich für das Unternehmen das mich beschäftigt nicht mehr tragbar bin."

Das Beispiel nehme ich doch mal gerne auf.

"wegen Diebstahl oder sogar Raub"
Es geht hier um Steuerhinterziehung. Das kann man vielleicht noch als Diebstahl sehen (siehe die Linke), Raub ist aber was ganz anderes. Für jemanden der gerade bei solchen Dingen mit Sätzen wie "Mach dich bitte mal genau schlau" hantiert, sollte das eigentlich klar sein.

"und ich werde ... verurteilt"
Ist Hoeneß schon verurteilt? Ich dachte jetzt geht erst der Prozess los der überhaupt überprüfen soll, ob er strafbefreit ist oder nicht.

"weil ich für das Unternehmen das mich beschäftigt nicht mehr tragbar"
Ja. Kündigst du dann von dir aus oder wartest du bis das Unternehmen wirklich entscheidet dass du nicht mehr tragbar bist? Bei Hoeneß haben übrigens Vorstand, Aufsichtsrat und Fans (die natürlich dabei nicht wirklich wichtig sind) klar Stellung dazu bezogen, dass Hoeneß momentan noch tragbar ist.

Dein Beispiel scheint nicht wirklich viel mit dem Fall Hoeneß gemeinsam zu haben, vielleicht mal in Zukunft aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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11.11.2013 14:19 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ Halma

"Er hat mit der Selbstanzeige und der Abschlagszahlung seine Schuld vollumfänglich eingestanden."

Das ist rechtlich irrelevant, sofern kein Gerichtsbeschluss ergangen ist.


"Das wird auch in der Regel vor Gericht so gewertet."

Natürlich wird das vor Gericht stark gewertet. Wenn ein Geständnis glaubwürdig erscheint, wird das Gericht darauf seine Entscheidung stützen.


"Der derzeitige Prozess geht nur noch darum ob die Selbstanzeige ausreichend war oder nicht."

Schuldig wird man ja nicht nur durch die Feststellung einem Prozess. Auch das Akzeptieren eines Strafbefehls würde das erfüllen.
Der kommt allerdings auch von einem ordentlichen Gericht.



"Mach dich bitte mal genau schlau."

Entweder du lieferst Quellen für deine Behauptung oder du lässt es.
Bitte hierbei nicht vergessen, dass wir uns stets in den Bereichen des StGB aufhalten.




"Es gebietet der Anstand. "

Das siehst du so. Uli Hoeneß sieht das offensichtlich anders, also gibt es hierfür schon mal keinen Standard.



"Er hingegen kann weiterhin machen was er will."

Er ist noch nicht verurteilt - im Gegensatz zu deiner fiktiven Person. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
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11.11.2013 14:50 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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Hier bei SN reden welche von Anstand - wo doch die meistens Kommentare hier vor unsanständigen Worten und Tataufrufen nur so strotzen.
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12.11.2013 12:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@Halma

[...]Er würde seinen geliebten FC verlieren. Außerdem würde sich der Staat bei seiner Firma die ausstehende Steuerschuld holen. Für eventuell zwei Jahre Knast ist das schon ein wenig übertrieben. Alleine schon dadurch dass die Staatsanwaltschaft schon sagte dass sie für ein mildes Urteil eintreten wird. [...]

Interessante Theorie die du da aufstellst, aber das würde natürlich nicht gemacht.

Denn der FC Bayern ist Uli Hoeneß finanziell nicht verpflichtet. Wäre ja noch schöner wenn eine Firma in Mitleidenschaft gezogen wird wenn ein Mitarbeiter sich verschuldet :D

Und welche Steuerschuld? Die Steuerschuld wurde bereits inklusive Zinsen und Strafgeldern nachgezahlt!! Das ist nämlich auch der Grund warum mit einem milden Urteil gerechnet wird.

Übrigens sagte die Staatsanwaltschaft nciht dass sie für ein mildes Urteil eintreten wird sondern dass seine Selbstanzeige, die Nachzahlung sowie die Kooperationsbereitschaft strafmildernd wirken KÖNNTEN!!
Weiterhin hat die Staatsanwaltschaft davon gesprochen dass es keinen Promibonus geben wird (wobei das sowieso jeder schreien wird sollte Hoeneß nicht zum Tode verurteilt werden)

Und Uli Hoeneß hat nicht einmal gefordert dass jemand seinen Job verlieren soll für etwaige Verfehlungen!
Er hat lediglich damals den Kokskonsum von Daum öffentlich gemacht, weil dieser sonst Bundestrainer geworden wäre. UND das wäre ein richtiges Desaster geworden
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12.11.2013 17:51 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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irgendwie brüllen sowieso nur alle so laut, weil es der hoeneß ist... bei jedem anderen wäre es halb so schlimm. wieso? na weil die steuern, nämlich die kapitalertragsteuern, die er nicht gezahlt hat, einfach lächerlich sind....

er bekommt von einem nicht deutschen geld zu zocken an der börse geschenkt. das geld war nie in deutschland, und kommt nie nach deutschland. er zockt damit in der schweiz an der börse bissl rum, scheint auch zu gewinnen. dafür, dass er mehr als 180 tage im jahr in deutschland lebt muss er deshalb das gewonnene geld in deutschland versteuern... ich versteh das nicht... in meinen augen ist unser staat der schurke.

das soll nicht heißen, dass es gut ist, was er getan hat. er hat halt gegen das gesetz verstoßen und wird bestraft werden. ich hoffe für ihn, dass er die kosequenzen zieht und nach allem was jetzt noch kommen mag, sein ganzes vermögen ins ausland bringt, seinen wohnsitz auch und keinen cent hier mehr zahlt. der deutsche staat könnte mich mal...

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