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USA: Mann rettet entführte Cousine und erschießt den Täter

Nachdem die Polizei mit Spürhunden in Louisiana die verschwundene 29-jährige Bethany Arceneaux nicht finden konnte, organisierten die Angehörigen einen Tag später einen weiteren Suchtrupp für ihre Verwandte. Unter anderem war auch der Cousin von Bethany an der Suche beteiligt.

Plötzlich hörte er Schreie aus einem leerstehendem Haus. Er trat die Tür ein und sah einen Mann, der auf Bethany mit einem Messer einstach. Ihr Cousin feuerte mehrere Schüsse auf den Täter ab. Der Mann brach tot zusammen. Seine Cousine wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Entführer war der Vater des gemeinsamen Kindes von Bethany. Es gab eine einstweilige Verfügung, dass er sich der Mutter nicht nähern durfte. Ihrem Cousin wird voraussichtlich keine Strafe drohen, da das Gesetz den Einsatz tödlicher Gewalt erlaubt, wenn Dritte in Lebensgefahr sind.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Täter, Rettung, Schuss, Entführung, Cousin
Quelle: www.cnn.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2013 06:58 Uhr von Rongen
 
+43 | -1
 
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Hat schon was heroisches an sich, nun muss nur noch die junge Frau wieder gesund werden und alles wird gut.
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11.11.2013 07:35 Uhr von langweiler48
 
+32 | -2
 
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Dies f9inde ich nun mal ein vernuenftiges Gesetz der USA, dass der Mann straffrei bleibt, der einen anderen, der einen drittenl lebensgefaehrlich bedroht, erschossen wird.
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11.11.2013 07:42 Uhr von Tattergreis
 
+28 | -1
 
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Diese Recht hat man auch in Deutschland:
Notwehr = Eine unmittelbare Gefahr für sich und/ oder andere mit den geringstmöglichen Mitteln abwenden!
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11.11.2013 08:13 Uhr von Akira1971
 
+15 | -3
 
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In Deutschland würde es aber definitiv lange Diskussionen geben. Auch wenn die Sachlage für einen Aussenstehenden klar scheint...

Aber schön auch mal ein "positives" Ende einer Entführung zu sehen.
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11.11.2013 08:42 Uhr von Naikon
 
+6 | -0
 
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lässt sich super lesen
wie aus einem buch :D
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11.11.2013 08:49 Uhr von Hahnebuebchen
 
+4 | -0
 
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"Justice has been done!". Der Cousin hat seine Cousine vor schlimmeren bewahrt. Also was außer Notwehr soll es sonst gewesen sein?!
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11.11.2013 09:13 Uhr von oldtime
 
+5 | -1
 
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Auch wenn ich gegen Schusswaffen für jeden bin muss ich sagen das es hier doch ganz gut war das er eine hatte.

Aber da es der Vater des gemeinsamen Kindes war und es eine einstweilige Verfügung gegen ihn gab frag ich mich doch warum hat die Polizei ihn nicht überführt. Ich mein von allen in Frage kommenden Verdächtigen müsste der doch eindeutig der Verdächtigste sein.
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11.11.2013 09:51 Uhr von omar
 
+1 | -4
 
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Wann kommt der Film dazu?
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11.11.2013 10:06 Uhr von supermeier
 
+3 | -0
 
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"da das Gesetz den Einsatz tödlicher Gewalt erlaubt, wenn Dritte in Lebensgefahr sind."

Ein richtig gutes Gesetz.
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11.11.2013 10:12 Uhr von Boon
 
+1 | -0
 
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@oldtime

Schön, dass du als waffengegner einsiehst, dass es eben DOCH sinn macht wenn man sie besitzen kann. Das problem ist dieses pauschale "ich bin gegen waffen" - das ist sinnfrei.

Warum die polizei nicht erfolgreich war? Weil es eben eine million faktoren gibt die wir aus so einem kurzen bericht nicht erkennen können.

Wer weiß wie viele häuser diese person hatte, in den usa gibt es kein melderegister.
Polizeiarbeit ist einer der kompliziertesten jobs die es gibt, weil die variablen zu groß sind, als dass sie jemals jemand alle berücksichtigen kann.
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11.11.2013 10:28 Uhr von maxyking
 
+3 | -1
 
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Und fürs Happy End heiratet er seine Cousine!!! Red Neck hurra
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11.11.2013 11:06 Uhr von Wieselshow
 
+10 | -2
 
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In Deutschland dürfte er sich nun über eine laaaange Haftstrafe freuen. Er hätte ihn ja einfach nur anschießen können. Oder gut einreden... :D
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11.11.2013 12:19 Uhr von Motzkuh
 
+9 | -0
 
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Man dürfte nur für den Besitz der Schußwaffe schon Erklärungsprobleme haben ... und es ist fraglich ob ein Gericht eine Schußwaffe als "geringstmögliches" Mittel ansieht. In Deutschland möchte ich das mal stark bezweifeln.
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11.11.2013 13:15 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@lamor200
Klar hat die Justiz wochenlang Zeit zu ermitteln, aber sie berücksichtigen auch dass du mit einer Extremsituation konfrontiert wirst und dann evtl. falsch reagierst.

Solltest du jemanden erschiessen der jemanden verprügelt, während neben dir ne Eisenstange lag, geht man zurecht von übertriebener Gewalt aus

Vermöbelst du jemanden nach Strich und Faden weil er jemanden beleidigt hat oder weil er jemanden geschlagen hat aber bereits geflüchtet ist als du eingetroffen bist ist es ebenso übertriebene Gewaltanwendung.


Und die Verhältnismäßigkeit muss auch in den USA gewahrt werden.
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11.11.2013 13:44 Uhr von trakser
 
+1 | -0
 
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> In Deutschland würde es aber definitiv lange Diskussionen geben.

Es würde eventuell zu einer Gerichtsverhandlung kommen (das hängt davon ab, ob der Staatsanwalt die Erschießung als Notwehrexzess werten würde). Das ist aber auch angebracht, immerhin ist ein Mensch gestorben (auch wenn sich der Entführer nicht wie ein Mensch verhalten hat).

Wenn ich jemandem körperlichen Schaden zufüge und mich dann auf Notwehr berufe, dann muss natürlich eine Untersuchung gegen mich eingeleitet werden. Sonst wäre keiner mehr vor meinen Wutausbrüchen sicher.

> Auch wenn die Sachlage für einen Aussenstehenden klar scheint...

Wir als Aussenstehende wissen immer alles besser. Weil wir nur eine Auswahl aller Informationen haben, und zwar die, die von der Presse mitgeteilt werden um uns zu einer gewissen Meinung zu führen.
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11.11.2013 15:59 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Solltest du jemanden erschiessen der jemanden verprügelt, während neben dir ne Eisenstange lag, geht man zurecht von übertriebener Gewalt aus"

Dir dürfte schon klar sein das auch wenn da eine Eisenstange liegt der andere geschickter, schneller ect ist während du vielleicht ungeschickt umherwedelst und dich selbst in Gefahr bringst. Nächste Sache, während du dir die Eisenstange schnappst und wie Ritter Lancelot auf den anderen losstürmst zieht der vielleicht eine Knarre.

Dann doch lieber Waffe ziehen, Warnung rufen oder Warnschuss und dann die Reaktion abwarten. Wenn keine Reaktion dann eben Schuss in ein unwichtiges Körperteil oder falls derjenige dann sich dem Retter zuwendet und angreifen will einen Warnschuss in den Kopf.

Man kann Verprügeln bereits als Mordversuch ansehen, weil man kann in den anderen nicht reingucken, will er den anderen nur eine Abreibung verpassen oder totschlagen, dazu kommt noch die Gefahr der unbeabsichtigten Tötung weil wo Gewalt angewendet wird kann es auch Tote geben durch unglückliche Umstände.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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