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75. Jahrestag der Pogromnacht: Günther Jauch putzte "Stolpersteine"

Vor 75 Jahren am 9. November 1938 zerstörten die Nazis Synagogen und andere jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland.

Im Berliner Stadtteil Schöneberg wurde am heutigen Samstag, zum 75. Jahrestag, diesem erschütternden Ereignis gedacht. Und zwar indem einige Prominente "Stolpersteine", die an die Opfer der Nazis gedenken sollen, putzten.

Dabei waren zum Beispiel Günther Jauch und Max Rabe.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Günther Jauch, Jahrestag, Progrom
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2013 00:03 Uhr von d1pe
 
+8 | -6
 
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Jauch gedenkt bestimmt auch der Opfer von Dresden. Ach ne, doch nicht. Das waren ja gar keine Juden, sondern Deutsche. Um Deutsche Kriegsopfer wird nicht getrauert.
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10.11.2013 00:05 Uhr von Frudd85
 
+2 | -5
 
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@mcmoerphy:
"Sympathisanten des Judentums", weil man Unzählige Tote erinnert und mahnt?

@Wer.Zimt:
Wenn jemand wirklich Adolf Hitler verehrt und das Judentum verteufelt, sollte es dir - gerade im Sinne der Demokratie - nicht egal sein.
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10.11.2013 00:06 Uhr von Frudd85
 
+2 | -8
 
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@d1pe:

Nur weil man Lügen ständig wiederholt, werden sie nicht wahr. Auch deutschen Kriegsopfern wird gedacht, auch um sie wird getrauert.
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10.11.2013 00:10 Uhr von d1pe
 
+8 | -4
 
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@Frudd85

Wir haben nichtmal einen Gedenktag für gefallene Soldaten. Weder für den ersten Weltkrieg, den zweiten Weltkrieg oder dem "Afghanistaneinsatz". Und komm mir bitte nicht mit dem Volkstrauertag. Der wurde schon lange zweckentfremdet.
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10.11.2013 00:27 Uhr von Frudd85
 
+2 | -7
 
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@d1pe:
Dein erster Post ging nicht um einen Gedenktag für gefallene Soldaten, sondern Kriegsopfer allgemein und vor allem Dresden.

In fast JEDEM Ort findest Du Gedenksteine und Mahnmale für gefallene Soldaten aus beiden Weltkriegen - verdammt, das ist nicht mal ne halbwegs schwierige Aufgabe, das rauszufinden, wenn man es denn sehen WILL.
Zum Einlesen mit einigen Beispielen:

http://de.wikipedia.org/...

Ein Beispiel aus meiner Heimat:

http://www.mainz-neustadt.de/...

Das Ehrenmal umfasst auch das 20. Jahrhundert.

Ein willkürliches Beispiel, Google:

http://www.anhalt-dessau.de/...

Oder schau einfach mal hier, da findest du Verweise auf UNZÄHLIGE Ehren- und Denkmäler für die deutschen Gefallenen der Weltkriege:
http://www.denkmalprojekt.org/...



Was Dresden angeht:
http://13februar.dresden.de/...


Stralsund:
http://commons.wikimedia.org/...


Hamburg:
http://www.welt.de/...

Frankfurt/Main:
http://www.fnp.de/...

Berlin:
http://www.berliner-woche.de/...

Gedenken an Vertriebene:
http://www.bundestag.de/...


Soll ich fortfahren?

Um´s kurz zu machen: Die Behauptung, wir Deutschen dürften oder würden nicht um "unsere" Opfer trauern, ist bestenfalls Humbug und schlechtestenfalls gezielte Irreführung für politische Zwecke. Auf jeden Fall missachtet es die Realität und verhöhnt die deutschen Opfer!!!

P.S.: Und selbst wenn dir all das immer noch zu wenig ist - siehst du es als falsch an, der "anderen" Opfer zu gedenken? Der jüdischen, der Sinti und Roma, der Homosexuellen, Linken, Intellektuellen, Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter? All jenen, die umgekommen sind? Willst du nicht, dass denen gedacht wird?

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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10.11.2013 01:54 Uhr von d1pe
 
+3 | -5
 
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@Frudd85

Ich sehe es nicht als falsch an, wenn man den anderen Opfern gedenkt. Wenn man aber am neunten November den jüdischen Opfern gedenkt, an welchem Tag gedenkt man den Deutschen, sowohl Soldaten als auch zivilen Opfern? Es scheint in Deutschland nicht angebracht zu sein, um Deutsche Opfer zu trauern.

Ein Beispiel aus heutiger Zeit:
Joachim Gauck empfängt die Angehörigen der mutmaßlichen Opfer des NSU. In öffentlichen Einrichtungen in NRW (vielleicht auch ganzes Bundesgebiet) wurden Schweigeminuten für die Opfer abgehalten. Daran ist erstmal nichts auszusetzen. Aber wenn man türkische Opfer empfängt, dann bitteschön auch die Angehörigen der Opfer türkischer Gewalt. Und wenn man eine Schweigeminute für türkische Opfer macht, dann bitteschön auch für die viel größere Zahl deutscher Opfer. Und genau das passiert nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Familie von Jonny K. von Gauck eingeladen wurde und dieser sich entschuldigte.
Stattdessen macht man nach dem von "Südländern" verübten Mord an Daniel S. in Kirchweyhe eine Mahnwache gegen Rechts.

In Deutschland wird dir nur gedacht, wenn der Täter Deutscher war/ist. Der Rest sind bedauerliche Einzelfälle, die nicht der Rede wert sind.
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10.11.2013 02:21 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -5
 
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@mcmoerphy

Du musst wirklich ein ganz armes Leben führen, mach dir nichts draus, ist typisch für euch braune Brüder!


@d1pe
"Ach ne, doch nicht. Das waren ja gar keine Juden, sondern Deutsche."

Ganz süß sich in der Opferrolle suhlen.
Erkläre mir doch mal, wenn dazu dein Hirn ausreicht, was hat das eine mit dem anderen zutun?
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10.11.2013 10:39 Uhr von Frudd85
 
+1 | -2
 
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@d1pe:

Das war genau das, was ich mit Wiederholung der Lügen meinte: Ich habe dir grade unzählige Beispiele aufgezeigt, wo, wann und wie deutscher Opfer gedacht und um sie getrauert wird. Und trotzdem schreibst du direkt danach sofort wieder, dass es ja nicht angebracht zu sein scheint, um deutsche Opfer zu trauern.

Wenn dir also an einem Diskurs gelegen ist, wenn dir also wichtig, kritisch zu sein, Defizite aufzuzeigen, dann beteilige dich auch gefälligst korrekt an diesem Diskurs, in dem du die Beiträge deiner Gesprächspartner aufgreifst und sie nicht nur selektiv so liest, dass es dir in den Kram passt.

Leute wie du beschweren sich doch immer, dass "die Deutschen" selektiv um die nicht-deutschen Opfer trauern. Was Du machst, ist genau dasselbe in Grün. Du blendest alles aus, was nicht in dein Argumentationsschema passt und reproduzierst selbst dann noch Mythen, wenn sie gerade erst als falsch offenbart wurden! So funktioniert das aber nicht, mein Lieber - ich habe dir gerade erst aufgezeigt, wie, wo und wann um deutsche Opfer getrauert wird und die Beispiele sind nur ganz wenige für viele mehr - und du ignorierst das einfach, als gäbe es das nicht.

Und um nicht denselben Fehler zu machen, gehe ich NOCH EINMAL auf deinen Post ein:

Wenn du so scheinbar suggestiv fragst, an welchem Tag man den deutschen Opfern gedenkt, weil man für die jüdischen ja einen besonderen Tag habe, dann lass dir gesagt sein: An JEDEM TAG IM JAHR, an dem z.B. ein großer Luftangriff auf eine deutsche Stadt stattfand, wird in eben jener Stadt der deutschen Opfer dieser Angriffe gedacht. Es gibt nicht nur einen Tag des Gedenkens an deutsche Opfer, es gibt derer viele!
Wenn du fragst, wann um gefallene deutsche Soldaten getrauert wird: An jedem Tag im Jahr, an dem auch nur ein Mensch sich zu einem der unzähligen Ehrenmale begibt, die sich in eigentlich jeder Stadt begibt, die ein oder mehrere Regimenter beheimatete und sogar fast jedes noch so kleine Kuhkaff, das Einwohner in einem der beiden Kriege verlor.
Da hast du deine Trauertage für deutsche Opfer - es gibt sie, es gibt viele - du musst nur gewillt sein, sie wahrzunehmen.

Und dann machst du mit kontemporärem Gedenken grade ein komplett anderes Fass auf und behauptest, das sei dasselbe, während du vorher von den Weltkriegen sprachst! Lass dir gesagt sein: Das kann man nicht einfach so in einen Topf werfen, beides (Gedenken an die Kriegsopfer und Gedenken an heutige Gewaltopfer) sind für sich genommen so sensible Themen, dass sie eine jeweils eigene Behandlung und Thematisierung verdienen! Wenn du das einfach in einen Topf schmeißt, belegst du damit nur, dass es dir kaum um die Opfer geht, sondern um eine politisch-ideologische Linie.
So schlimm das auch ist, aber wenn Du so teleologisch argumentierst, missbrauchst Du die Opfer für deine Zwecke. Das ist eigentlich ein Skandal und Du solltest Dich schämen!

Und was das Besondere an den NSU-Morden war, dass die Öffentlichkeit meinte, das so aufarbeiten zu müssen, ist das Qualitative, das schlichtweg anders ist als die meiste Gewalt, die von Migranten ausgeht. Und ich sage jetzt nicht (nur um das klarzustellen!!!!), dass es keine Gewalt von Migranten gibt, ich sage vielmehr, dass dieses Feld ein riesiges Problemfeld ist, in dem unsagbare Dinge geschehen - aber wenn sich in diesem Lande eine Bande zusammentut und jahrelang unerkannt in der Lage ist, gezielt Menschen allein wegen ihrer Herkunft zu ermorden, dann erreicht das besondere Qualität und verdient auch besondere Aufarbeitung. Damit sage ich keineswegs, dass man sich der Migrantengewalt richtig annimmt, nein. Ich sage nur, dass ich es verstehen kann, so mit den NSU-Morden umzugehen. Ich denke aber, dass Migrantengewalt ein Thema ist, dem man mit Gedenken nicht beikommt, das Problem ist ja noch aktuell (anders als die NSU-Morde, die nun mal vorbei sind), dem Problem muss man anders begegnen. Und auch hier gilt: Selbstverständlich wird jedem Opfer von Gewalt, egal welcher Herkunft, gedacht. Du bist nur nicht in der Lage, das zu sehen, weil du hier eine politische Agenda verfolgst.


P.S.: @silence_sux:
Danke, das Fass wollte ich nicht auch noch aufmachen. Aber es ist immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen. Wer von "Juden" und "Deutschen" als Antagonisten spricht, dem fehlt entweder wichtiges Wissen oder der macht das voller Absicht und stimmt damit eben jenen Ausführungen zu, die du zitiertest.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]
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10.11.2013 18:14 Uhr von Frudd85
 
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@Zensus:

Was hat die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung mit dem Alter zu tun?
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11.11.2013 03:04 Uhr von desinalco
 
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*Du bist nur nicht in der Lage, das zu sehen, weil du hier eine politische Agenda verfolgst.*

du nich wa frudd?

ach und wo du immer so von *nsu-morden* sprichst...wärst du bitte so freundlich und würdest mir ein aktenzeichen zu den urteilen (von einem deutschen gericht) mitteilen, ich würde dann da gerne nachlesen wer das opfer und wer der mörder war/ist...spannend
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11.11.2013 09:17 Uhr von Frudd85
 
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@desinalco:

Nein, meine Agenda heißt Humanismus. Das ist ein qualitativer Unterschied zu Eurem Extremst-Nationalismus.
Vor allem in dem hier thematisierten Kontext: D1pe beschwert sich wiederholt, dass der deutschen Opfer der Weltkriege nicht gedacht werden dürfe - ich zeige ihm Beispiele, die genau das Gegenteil beweisen - und was macht er? Wiederholt seine Klage, die doch gerade zuvor als haltlos erwiesen wurde in völliger Ignoranz der Tatsachen. DAS ist eine eindeutig extremistische Agenda, da es ihm eindeutig nicht um Wahrheit geht.
Und da ist ein gewichtiger Unterschied zu meiner Agenda: Ich bewerte ERST die Sachlage und fälle dann ein Urteil - d1pes und auch deines (gemessen an deinen Posts) Urteil steht aber am Anfang - erst danach biegt ihr euch die Fakten so zu recht, dass es passt, oder ignoriert unliebsame komplett. DAS ist eine teleologische Agenda.

Das Fass mit den NSU-Morden habe nicht ich aufgemacht, sondern d1pe, als es eigentlich um das Gedenken deutscher Opfer der Weltkriege ging. Also stelle deine Frage doch lieber an ihn, denn ich spreche kaum "immer" von den NSU-Morden, ich thematisiere vor allem das Zeitalter der Weltkriege.
Wenn du möchtest, ergänze ich im Nachhinein noch ein "mutmaßlich" in den Post, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass das Verfahren noch läuft.
Interessant finde ich in dieser Hinsicht jedoch, dass Leute wie Du in einer solchen Sache mit der Unschuldsvermutung kommen, während sie bei anderen Gewalttaten die Täter schon in Sippenhaft genommen haben, noch bevor die Polizei ermittelt.

[ nachträglich editiert von Frudd85 ]

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