09.11.13 11:34 Uhr
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Burladingen: Achtjährige läuft über Bahnübergang und wird von Zug erfasst

Bei Burladingen (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg) hat sich am gestrigen Freitag ein schlimmer Unfall ereignet.

Nach Angaben der Polizei lief ein acht Jahre altes Mädchen zusammen mit einer Freundin über einen Bahnübergang, obwohl sich bereits ein Zug näherte. Beide Kinder ignorierten das rote Warnlicht.

Der Zug erfasste das achtjährige Mädchen und schleifte es mit. Mit schweren Verletzungen wurde die Kleine in eine Klinik eingeliefert. Ihre Freundin kam mit einem Schrecken davon.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Zug, Baden-Württemberg, Bahnübergang
Quelle: www.arcor.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2013 11:53 Uhr von Lichqueen
 
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selber schuld
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09.11.2013 12:07 Uhr von ted1405
 
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@Lichqueen

Was für ein scheiß anteilloser Kommentar!

Das ist genau die Ausrede, mit welchen die Deutsche Bahn unbeschrankte Bahnübergänge rechtfertigt. Ist doch scheiß egal, ob da ab und an mal einer drauf geht, weil er gerade geistig völlig abwesend das Rotlicht ignoriert hat. Ein beschrankter Bahnübergang kostet schließlich Geld - wenn aber mal aus Unachtsamkeit einer drauf geht, dann kostet das die Bahn nichts. Und selbst wenn ein Zug in ein Auto kracht - völlig Wurscht: die Haftpflichtversicherung des PKW-Fahrers zahlt ja unabhängig vom Ableben des Versicherungsnehmers den Schaden am Zug. Oder man schickt die Rechnung fürs Putzen und Körperteile zusammen sammeln kurzerhand den Angehörigen.

Kurzum ...
ja, bei einem Erwachsenen, der im besoffenen oder abwesenden Kopf glaubt, noch schnell beim Rotlicht drüber zu laufen, hab´ auch ich relativ wenig Probleme. Wenn´s aber um Kinder geht, dann muss es wohl ein Bahnübergang in Wohnortnähe gewesen sein ... und ganz ehrlich: da blutet mir das Herz, wenn so etwas passiert, weil es schlicht so unendlich sinnlos ist. Klar: auch Bahnschranken können nicht alle Unfälle vermeiden - sie sind aber allemal besser als ein simples, blödes Rotlicht.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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10.11.2013 11:08 Uhr von ted1405
 
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@Domski_Hezlos:

Und woraus aus meinem Posting interpretierst Du das bitte?

Natürlich ist das Kind schuld - Ich schreibe und behaupte nichts anderes. Das einzige, was ich hier sehr klar sage ist, dass sich ein mit Sicherheit nicht unbedeutender Teil solcher Unfälle vermeiden ließe, wenn der Bahnübergang-Betreiber nur ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen würde.

Den Satz von Dir finde ich übrigens extrem spannend:
"Aber bei unseren Hartz 4 Versager eltern ..."
Heißt das nicht effektiv, dass für Dich andere Schuld sind? Woher willst Du das Wissen nehmen, dass es sich bei den Eltern dieses Kindes um Hartz 4 Bezieher handelt?

Ich selbst z.B. habe eine wirklich gute und sehr liebevolle Erziehung genossen. Dennoch bin ich auch ein paar mal über Schienen oder auch einen geschlossenen Bahnübergang geklettert. Hätt´s mich erwischt: ich wäre Schuld gewesen und ganz sicher nicht meine Eltern. Allerdings: die Hemmschwelle an einem Bahnübergang war schon deutlich höher. Und zudem: ein Rotlicht KANN (wenn es auch niemals sollte!) auch aus völliger Unaufmerksamkeit von JEDEM schnell auch mal übersehen werden. Die vielen Unfälle an unbeschrankten Bahnübergängen beweisen das wohl leider ziemlich deutlich, denn es ist sicher nicht die Regel, dass absichtlich - trotz Rotlicht - gefahren/gegangen wird.

Und abschließend noch zu Deinem Satz:
"Lieber bestraft man den Zugführer oder den Autofahrer."
Der ist völliger Quark. Bei Autofahrern mag das vielleicht noch zum Teil stimmen, aber Zugführer werden, soweit sie sich an ihre Signale und Geschwindigkeitsvorgaben gehalten haben, ganz sicher in keiner Weise bestraft. Bei Bremswegen von mehreren Kilometern wäre das wohl auch ziemlich lächerlich.
Leider haben sie dennoch ihr Leben lang am Erlebten zu kauen - die psychologische Betreuung nach solchen Unfällen ist da absolut sinnvoll und gut.
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10.11.2013 11:58 Uhr von ted1405
 
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@Domski_Herzlos:

Ich weiß gerade gar nicht, weshalb Du so auf der "Erziehung" herumreiten möchtest. Klar - das mag in manchen Fällen auch etwas ausmachen, allerdings lassen sich selbst durch die beste Erziehung nicht alle Unfälle dieser Art vermeiden.

Nach Deiner Argumentation könnte man auch auf Sicherheitsgurte in Autos gut verzichten, wenn man nur dafür sorgt, dass sich jeder immer anständig und egal in welcher Lebenslage an die Verkehrsregeln hält.
;-)
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10.11.2013 17:11 Uhr von ted1405
 
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@Domski_Herzlos:

ahh ... also wirken die Sicherheitsgurte nicht, wenn man zu schnell in die Kurve fährt und rausfliegt? Oder wenn man eine rote Ampel überfährt und in ein anderes Auto knallt?
Verstehe.

Aber nochmal zum Mitdenken:
Erziehung ist eine Komponente, Mangelnde Sicherheit an manchen Bahnübergängen eine andere.

Sowohl das eine als auch das andere sorgt für weniger Unfälle - keines von beiden schließt Unfälle völlig aus. Also was genau spricht Deiner Meinung nach dagegen, beides zu kombinieren?

Und um es auf den Punkt zu bringen:
Du behauptest hier, dass allein mangelnde Erziehung zu solchen Unfällen führt - und genau das ist - entschuldige - völliger Quark. Das lässt sich weder pauschal so behaupten, noch kann es jemand von uns jemand über den obigen Fall wissen.

Ebenso gut ist möglich, dass sie völlig Gedankenversunken gar nicht die nötige Aufmerksamkeit hatte, auf das Rotlicht zu achten - gegen temporäre Aussetzer hilft auch die beste Erziehung nicht. Kann man leicht an unzähligen, anderen Unfällen, egal ob im Haushalt, im Verkehr oder auf der Arbeit, erkennen.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]

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