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In einem 3D-Drucker produzierte Pistole konnte erfolgreich 50 Patronen abfeuern

Waffen, die mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurden, sind in der Vergangenheit bereits öfters vorgestellt worden. Allerdings konnten diese Waffen nicht sehr oft ihre Munition abfeuern, bevor sie auseinander fielen.

Nun wurde aber eine Pistole aus dem 3D-Drucker vorgestellt, die doch zu sehr viel mehr fähig ist als die Vorgänger-Modelle. Die Waffe konnte erfolgreich 50 Patronen abfeuern.

Der Grund für die Verbesserung bei dem von der aus Texas stammenden Firma Solid Concepts hergestellten Colt M1911 ist das Material. Anstelle von Kunststoff wurde zum Druck ein Metall verwendet. Dabei wurde Metallpulver schichtweise durch einen Laser geschmolzen und dann in Form gebracht.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Waffe, Schuss, Pistole, 3D-Drucker
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2013 10:58 Uhr von kingoftf
 
+21 | -2
 
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Für den Aufwand und wahrscheinlich auch Herstellungskosten von der Knarre bekommt man bestimmt für die Hälfte des Preises eine beim freundlichen Dealer am Bahnhof
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09.11.2013 11:17 Uhr von Brain.exe
 
+5 | -6
 
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Ist nicht der witz an den Waffen aus dem 3D Drucker das sie aus Plastik nicht am Flughafen entdeckt werden?

Eine Waffe aus Metall hällt also Länger. Toll. Wird aber auch entdeckt. Sinn verfehlt. So kann man die Waffen auch normal herstellen kostet vermutlich weniger.
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09.11.2013 11:35 Uhr von oldtime
 
+6 | -0
 
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Und versucht mal den Druckkopf zu reinigen wenn man mal einige Zeit nicht gedruckt hat.
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09.11.2013 12:39 Uhr von KANiZA
 
+0 | -6
 
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War nicht eher die Angst bei 3D-Druckern das man mit dem Material, also Plastik, durch Kontrollen z.B. am Flughafen kommt? Wenn man jetzt Metall nimmt ist das ja hinfällig. Und außerdem wird das dann ja noch teurer für "jedermann".
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09.11.2013 13:29 Uhr von Arne 67
 
+4 | -0
 
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Und wenn Sie anstatt Metall Keramik verwendet hätten, dann hätte man die Waffe auch nicht mit dem Metalldedektor gefunden.
Mit Kohlefaserverstärktem Kunststoff wäre das auch gegangen.
Aber welcher IT-Freak kann sich einen Industrielaser leisten und baut damit dann Metallspielzeugwaffen ? Mit einer CNC -Fräsmaschine könnte er sogar richtige Waffen herstellen und müsste keine 3D Zeichnungen haben.
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09.11.2013 13:55 Uhr von Tuvok_
 
+9 | -1
 
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Das man den 3D Druck immer gleich damit assoziert das jeder Assi sich nun seine Artellerie im Heimischen Keller druckt... Kranke Welt...
Ich sehe in diesem Laser-Metall-Sinter Verfahren tolle mögichkeiten im Maschienen Bau oder Ersatzteil Produktion bei alten Autos etc.
Teile die der Hersteller schon lange nicht mehr anbietet Druckt man einfach anhand einer guten Vorlage nach... fertig.
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09.11.2013 17:36 Uhr von fraro
 
+3 | -0
 
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@Tuvok_

Genau meine Meinung. 3D-Drucker können soviel interessante Sachen "nachbauen". Gerade, wenn man ein bestimmtes Ersatzteil nicht mehr bekommt.

Aber leider wird ein 3D-Drucker immer nur noch in Verbindung mit Pistolen erwähnt, schade.. Dadurch wird jeder, der sich mit den 3D-Druckern beschäftigt, als möglicher Terrorist gesehen.
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09.11.2013 23:27 Uhr von ConnySan
 
+1 | -0
 
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Also nur mal so.
Das ist ein Industrie 3D Drucker und kein Privater 3D Drucker.
Bei den Industriedruckern wird mit Gramulat gedruckt. Sprich Protesen, 3D-Modelle und so weiter. Bei den Heim 3D Druckern wird kein Gramulat verwendet, sondern hier wird mit einen Plastestrang von einer Rolle gedruckt. Prinzip ist wie bei einer Klebepistole.

Ob sich so ein 3D Drucker in der Industrie durchsetzt, oder ob solche Drucker nur für Modelle genutzt wird, wie hier bei dem Colt M1911 (Vorführmodell/Dummie) gemacht wurde. Finde es aber wieder mal absurt, das man so eine Technologie für Schußwaffen nutzt.
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10.11.2013 01:06 Uhr von NoGo
 
+0 | -0
 
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Das Ziel der Aktion war es zu zeigen, dass man mit so einem Drucker auch etwas herstellen kann, dass man ohne (größere) Nachbearbeitung mit so einem Drucker quasi gebrauchsfertige, absolut passgenaue "Maschinenteile" herstellen kann, die dann auch noch entsprechende Belastung wie Druck und Hitze vertragen, was man Teilen aus dem 3D-Drucker bisher nicht zugetraut hat.

Für die Amis als Waffenfanatiker ist da natürlich eine Pistole das Naheliegendste. Die muss dem Explosionsdruck standhalten und wird sehr heiß. Außerdem müssen alle Passmaße genau stimmen, sonst tut sich gar nix oder die Kugel bleibt evtl. im Lauf stecken, der Schlitten mus frei gleiten usw.

3D-Druck soll in ferner Zukunft vielleicht einmal in der Produktion eingesetzt werden. Aktuell liegt das Hauptaugenmerk aber erstmal auf der Erzeugung von Teilen, die z.B. mit gewöhnlichen Methoden (CNC, gießen o.Ä.) nicht oder nur sehr schwer herstellbar sind oder eben auch Ersatzteile, die es nichtmehr zu kaufen gibt, sowie der sonst nicht profitablen Kleinserie. Diese Leute arbeiten eben daran, dass die Teile aus dem Drucker in eine Maschine eingesetzt werden können und dort funktionieren und eben nicht zerbröseln, weil das Granulat nich ganz verschmolzen ist oder das Material selbst zu weich war.

Hier noch ein anderer Link dazu: http://www.golem.de/...

[ nachträglich editiert von NoGo ]

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