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Sylt: Die Geburtshilfe auf der Insel steht nun doch vor dem Aus

Ab 2014 wird die Asklepios Nordseeklinik die Zahlung für die Versicherung der Gynäkologen einstellen. Die Hebammen der Insel haben daraufhin angekündigt, dass sie die Geburtshilfe auf der beliebten deutschen Urlaubsinsel einstellen würden.

Dabei waren die Verhandlungen der Nordseeklinik mit den Hebammen zunächst auf einem guten Weg. Doch zwei Wochen nach den Vertragsgesprächen sind die beiden Parteien wieder auf Kollisionskurs. Aufgrund rechtlicher Hürden könnte die Versicherung für den verbleibenden Gynäkologen nicht gezahlt werden.

"Die Kostenübernahme für die Berufshaftpflichtversicherung durch einen Dritten stellt somit für einen Arzt einen wirtschaftlichen Vorteil dar", so ein Rechtsgutachten. Der Gynäkologe Zbigniew Budkowski fragt sich nun, warum die Finanzierung so 20 Jahre lang funktioniert hat.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Versicherung, Verhandlung, Sylt, Hebamme, Gynäkologe
Quelle: www.shz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2013 20:12 Uhr von Rongen
 
+1 | -3
 
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Vor allem bin ich hellauf begeistert wie sehr sich beide Parteien für die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind einsetzten, Ich kann gar nicht erfassen mit was für ein Herzblut, glorreicher Hingabe und heldenhafter Aufopferung sich für das neue Leben eingesetzt wird, trotz aller Umstände.

Dafür, von mir mit all meiner Liebe ein Schlag in die Fresse dieser geldgeilen Säcke.
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08.11.2013 20:21 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Na, die Hintergründe sind schon andere. Es ist nicht so, dass da einfach aufgegeben wird. Da ist schon seit Monaten was am schwelen.
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08.11.2013 22:42 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Die Erhöhung der Bezüge des Arztes um den Versicherungsbetrag wäre rechtlich mit Sicherheit kein Problem...
Das passiert eben, wenn man die Gesundheitsversorgung privatisiert.
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08.11.2013 23:18 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -0
 
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Nur ein Beispiel der grotesken Auswüchse der staatlichen Vorgaben nach dem Gestümpere von Ulla ! Solche Dinge fressen sich dann durch die Bürokratie, verstärkt von Kettenfans wie Lauterbach, der ja beteiligt, in privaten Ketten das Heil sieht. Nur eben nicht außerhalb von Zentren, da geht die Kette nicht, oder eben nur selektiv hin. Ist nur ein Vorgeschmack, da dieses Problem z.B auf ganz Hawai herrscht und das ist etwas größer als Sylt.

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