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Florida: Tödliche Gewalt bei Selbstverteidigung bleibt erlaubt

Ein Parlamentsausschuss in Florida hat die Abschaffung des umstrittenen Gesetzes "Stand Your Ground" abgelehnt.

Das Gesetz erlaubt es Bürgern, tödliche Gewalt zu benutzen, falls sie bedroht werden - andere Mittel wie Flucht sind nicht notwendig.

Das Gesetz wurde weltweit bekannt, weil sich George Zimmerman, der Treyvon Martin erschossen hatte, zunächst darauf berief.


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WebReporter: Steilstoff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt, Florida, Selbstverteidigung
Quelle: amerika-nachrichten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2013 07:10 Uhr von Boon
 
+17 | -5
 
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und so soll es auch sein
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08.11.2013 07:11 Uhr von tobsen2009
 
+21 | -5
 
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bräuchte man hier auch z.T. , z.B. bei bestimmten Raubüberfällen bzw. einer bestimmten Gruppe(die Messer- & Kopftretergattung) von Tätern, aber hier steht man ja schon mit einem Bein im Knast sobald man etwas Pfefferspray einsetzt.
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08.11.2013 07:24 Uhr von Yoshi_87
 
+19 | -6
 
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Ich finde es nur traurig und erschreckend das dies nicht überall auf der Welt so ist. Jeder der einen anderen Menschen angreift muss mit dem tot rechnen. Alles andere ist mehr als nur dumm und öffnet Verbrechern Tür und Tor.
Wie abartig das zugehen kann sieht man ja in Deutschland. Hier darfst du dich nicht einmal richtig zur wehr setzen und musst aufpassen das du einem Verbrecher nicht weh tust.

Selbst wenn der Typ im Nachhinein eine Kugel in den Rücken bekommt ist es seine eigene Schuld wenn er vorher Scheiße baut.
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08.11.2013 07:48 Uhr von ICHau
 
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Recht so!
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08.11.2013 08:56 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -7
 
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@Oberlehrer - was für ein intelligenter Einwand.

Wirst Du oft von in Blumengärten pinkelnden Kindern bedroht?

Rufen die dann "Geh weg oder ich pinkel Dich an?"
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08.11.2013 09:10 Uhr von Rongen
 
+3 | -1
 
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Wie ist das den nun genau ? Wenn mich jemand in der Nacht im dunkeln angreift (weil er mich ausrauben will oder ahnliches) und ich ihm bei dem Gerankel das Genick breche, bin ich dann echt in Rechtlichen Schwierigkeiten ?

Und was ist wenn ich Beteiligten oder unbekannten Dritten helfend zur Seite eile, und da dann der Agreifer stirbt oder schwer verletzt wird ?

Wenn ich dann Rechtlich belangt werde macht doch Zivilcourage Gleich doppelt weniger Sinn.
Zum einen muss ich Angst davor haben das mir was passiert, zum anderem das ich vielleicht den Täter verletzten könnte.

Wäre schön das mal zu wissen.

Edit :
Das kann man ja noch weiter spinnen was it wenn der Angreifer nicht alleine ist sondern zu zweit oder dritt, wäre dann die logische Konsequenz nicht die Reihen durch massive Gewalt zu lichten um sein eigenes Leben zu schützen ?
Oder was ist wenn ich eine Vergewaltigung bemerke , hineile, und beim versuch der Frau zu helfen Sie selber auch verletzte und Sie mich anzeigt ?

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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08.11.2013 09:16 Uhr von schlammungeheuer
 
+3 | -0
 
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@Yoshi_87 "Ich finde es nur traurig und erschreckend das dies nicht überall auf der Welt so ist. Jeder der einen anderen Menschen angreift muss mit dem tot rechnen. Alles andere ist mehr als nur dumm und öffnet Verbrechern Tür und Tor."
Die Sache ist ja die das ein Angriff nicht vorligen muss sondern mur das Gefühl einer Betrohung und darauf kann sich auch der Angreifer berufen.
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08.11.2013 09:22 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -5
 
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Rongen, du hast den Nagel auf den kopf getroffen.

In den USA fertigt ein Richter die Notwehr mal kurz ab, damit du Schwarz auf Weiss freigesprochen bist.

Hier in Deutschland darfst du dem Täter erstmal bisan dein Lebensende Schmerzensgeld zahlen, weil er DICH ja ausrauben wollte und du dich einfach gewehrt hast.
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08.11.2013 09:27 Uhr von schlammungeheuer
 
+3 | -0
 
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@Jlaebbischer "In den USA fertigt ein Richter die Notwehr mal kurz ab, damit du Schwarz auf Weiss freigesprochen bist."
ja und das selbe passiert mit Polizisten die mal so eben ein Unfallopfer erschießen.
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08.11.2013 09:28 Uhr von Perisecor
 
+3 | -6
 
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@ Rongen

Wenn mich jemand in der Nacht im dunkeln angreift (weil er mich ausrauben will oder ahnliches) und ich ihm bei dem Gerankel das Genick breche, bin ich dann echt in Rechtlichen Schwierigkeiten ?"

In Deutschland? Das ist dann natürlich eine Einzelfallentscheidung. Ich würde allerdings nicht darauf wetten, dass du freigesprochen würdest.
Vor allem wenn du irgendeine Art von Kampffertigkeit hast, wird man dir das nachteilig (!) auslegen und via Gutachten darauf eingehen, ob tödliche Gewalt tatsächlich unvermeidbar war, oder ob du nicht auch weniger harte Gewalt hättest einsetzen können.

Wegen Mordes oder Totschlages würde man dich allerdings auch eher nicht verurteilen.



"Und was ist wenn ich Beteiligten oder unbekannten Dritten helfend zur Seite eile, und da dann der Agreifer stirbt oder schwer verletzt wird ?"

Selbes Problem: Einzelfallentscheidung. Es wird stets eine Abwägung der Mittel stattfinden. Wenn also jemand eine Gummipuppe klauen wollte, du die Person aber mit einem Sturmgewehr niedergemäht hast, ist die Sache eindeutig - du hast überreagiert.
Problematisch sieht sie Sache aus, wenn du z.B. eine Glasflasche als Waffe eingesetzt hättest.




Es gibt hier im juristischen Studium zwei anerkannte Lösungswege:
1) Du reagierst instinktiv auf die Tat und bist bereit, Konsequenzen zu tragen.
2) Du lässt die Tat geschehen.

Ich persönlich halte es für Laien, aber auch Fachleute, oft für nahezu unmöglich in einer solchen Situation angemessen schnell herauszuarbeiten, welcher Mitteleinsatz wohl noch gerechtfertigt ist und wo die Notwehrüberschreitung beginnt. Das liegt weniger an den Gesetzen sondern daran, dass manche Gerichte völlig unlogische und lächerliche Entscheidungen treffen. Da wird einem wenig sportlichen Menschen durchaus schon mal vorgehalten, dass er ja vor einer Gruppe Jugendlicher hätte wegrennen können - die hätten ja vielleicht dann die Lust verloren. Und entsprechend wurde der Einsatz von Abwehrmitteln (in diesem Falle ein Elektroschocker) massiv abgestraft.


Stand your Ground schafft hier ganz einfache und ganz klare Verhältnisse, die jeder begreift.
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08.11.2013 09:37 Uhr von Fabrizio
 
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Vergleichen wir den bulligen George Zimmerman von der "Neighborhood Watch" mit seinen 85 Kilo und den unbewaffneten schmächtigen 17 jährigen Trayvon Martin.

Trayvon hatte sich eine Skittles und eine Dose Limo im Gemischtwarenladen gekauft und war auf dem weg zu seinem Vater. Dabei wurde er von George Zimmerman in seinem Wagen verfolgt (obwohl die Polizei im gesagt hatte das ein Wagen auf dem Weg sei), der stieg aus seinem Wagen und verfolgte den Jungen zu Fuss. George behauptete, der auf dem Boden liegende Trayvon Martin hätte ihn angegriffen, als er ihn erschoss.

Die Geschichte stinkt zum Himmel.



Hioer passt doch einiges nicht zusammen.
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08.11.2013 09:54 Uhr von Sirigis
 
+0 | -0
 
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@ Perisecor ich finde Deine Ausführungen schlüssig, daher + von mir.
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08.11.2013 09:54 Uhr von DrGonzo87
 
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@Jlaebbischer

"In den USA fertigt ein Richter die Notwehr mal kurz ab, damit du Schwarz auf Weiss freigesprochen bist."

Ja? Ich hatte den Eindruck, dass der Zimmerman Fall eine ziemlich schwieriger, kontroverser Prozess gewesen ist. Auch deshalb, weil Zimmerman gegen die Anweisungen der Polizei gehandelt und eine Gefahrensituation provoziert hat.

Dies ist rechtlich völlig zurecht schwierig und muss genau untersucht werden. Sonst könnte ich ja einfach zu Person X gehen, die ich auf den Tod nicht leiden kann, diese so lange provozieren biss sie mich (mit Fäusten) angreift, um sie dann mit meiner Waffe zu erschießen. Von daher kannst du davon ausgehen, dass Notwehrhandlungen mit Todesfolge auch in den USA sehr genau geprüft werden. Falls eine reine Notwehrhandlung vorliegt, solltest du durch "Stand your Ground" natürlich keine Probleme kriegen.


"
Hier in Deutschland darfst du dem Täter erstmal bisan dein Lebensende Schmerzensgeld zahlen, weil er DICH ja ausrauben wollte und du dich einfach gewehrt hast."

Das wäre mir neu. Hast du dazu auch Quellen?


Nach §32 StGB ist Notwehr die Verteidigung, die nötig ist, um einen rechtswiedrigen Angriff auf die eigene Person oder auf andere abzuwenden.

Hierbei steht die Verteidigungsmasnahme im unmittelbaren Verhältnis zur Gefahr, die durch den Angriff ausgeht. Hier wird festgelegt, dass eigenlich dass geringste notwendige Mittel zur Verteidigung eingesetzt werden sollte. Dies ist aber durchaus Auslegungssache, auch da der Paragraph das Szenario eines fortlaufenden Angriffs berücksichtigt.

Wenn du z.B. siehst, dass ein stark alkoholisierter Mann, der kaum noch stehen kann eine Frau belästigt, so wäre in diesem Fall das geringste Notwendige Mittel, um den Angriff abzuwenden, den Mann zu schubsen, woraufhin dieser dass Gleichgewicht verliehrt. Übertrieben wäre es jetzt, dem am Boden liegenden Mann vor den Kopf zu treten, auch wenn einige das hier möglicherweise anders sehen.
Steht der Mann allerdings wieder auf und setzt den Angriff fort, kann man auch die Fäuste sprechen lassen. Oder denn Mann das nächste Mal am Boden fixieren.
Liegt aber nun z.B. ein Szenario vor, in dem ein Mann eine Frau mit einem Messer angreift, womit eine unmittelbare Lebensgefahr einhergeht, so ist es sicherlich durchaus im Rahmen, dem Kerl einen Baseballschläger von hinten über den Schädel zu ziehen, auch wenn dies möglicherweise tödliche Folgen haben kann. Aber auch hier: Dem (mindestens) bewusstlosen Mann auf Nummer sicher nochmal mit dem Baseballschläger zu bearbeiten, lässt die Sache wieder ganz anders aussehen.

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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08.11.2013 10:04 Uhr von DrGonzo87
 
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Nachtrag:

Dann gibt es da auch noch §33 StGB zur Überschreitung der Notehr.

"Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft"
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08.11.2013 10:32 Uhr von Jens002
 
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Ich möchte dann aber auch vollautomatische Waffen tragen dürfen. Wenn ich abends durch den Park laufe, fühle ich mich auch von allen bedroht. Und das Tolle wäre, wenn man jemand nicht mag, provoziert man ein wenig und tötet dann in "Notwehr", der andere kann ja nichts mehr dazu sagen. Und, und, und das arbeitslosen Problem wäre auch ganz schnell gelöst, die bedrohen schließlich den Geldbeutel der fleißigen Deutschen.
So meine 5min Psychophase ist vorbei.

So meine 5min Psychophase ist vorbei.
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08.11.2013 10:48 Uhr von derSchmu2.0
 
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Sicherlich ein klares Zeichen gegen vermeintliche Angreifer, aber jüngst dieser Tage ist dort eine Frau (dunkle Hautfarbe) erschossen worden, als so wohl nach einem Unfall nach Hilfe suchte und wohl an eine Haustür geklopft hatte.
Das pikante dabei, ihr wurde von hinten in den Kopf geschossen.

Da dies kein Einzelfall ist, stellen sich mir da ein paar Fragen:
1. Wie kann man das Betreten des Grundstückes schon als Bedrohung wahr nehmen? Muss jetzt schon jeder Postbote Angst haben? Unabhängig von der Uhrzeit wird man wohl noch an eine Tür klopfen dürfen?
2. Ist es eine Bedrohung, wenn man sich vom Grundstück entfernt. Im Oben genannten Fall war die Frau wohl dabei, das Grundstück zu verlassen, wie kann man da noch so eiskalt sein und ihr in den Kopf ballern?
3. Liegt kein offensives Verhalten vor, muss ich explizit die andere Person töten oder reicht verwunden da nicht aus? Habe ich die Möglichkeit und Zeit darüber nachzudenken, wohin ich schiesse, das sollte bei einer Person, die sich entfernt doch mind. drinn sein, muss ich ihr unbedingt in den Kopf schiessen?

Sicherlich sorgt das ungewöhnliche Gesetz für klare Verhältnisse, die sind so klar, dass man schon wieder unsicher ist, was man machen darf und was nicht. Wenn man durch das Betreten eines Grundstückes schon alle Rechte aufs eigene Leben an den Grundbesitzer abgetreten hat, dann wage ich zu bezweifeln, dass das Gesetz richtig ist. Sicherlich, wenn ich bedroht werde, darf sowas greifen, aber das Betreten eines Grundstückes darf doch nicht als Bedrohung gewertet werden. Nicht selten wurde es aber so gehandelt und der Täter/das Opfer kam damit auch durch.
Aber wahrscheinlich ist es dann auch eher die Auslegung und das Urteil, was dazu führt, dass dieses Gesetz falsch erscheinen lässt.
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08.11.2013 11:07 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Rongen etc.:
Ich finde die Notwehr- bzw. Nothilfegesetze in D sehr gut. Man darf sich oder auch andere verteidigen, aber nur sowiel, wie nötig ist, und das ist gut so.

a) Wenn z.B. ein zierlicher, unbewaffneter 18 jähriger bei einem Einbruch auf den bulligen Hausbesitzer trifft, darf der den Einbrecher selbstverständlich überwältigen, darf iIhn danach aber natürlich nicht noch extra verprügeln oder töten.

b) Wenn der Angreifer eine Schusswaffe hat, darf man auch fast alles machen, bis er waffenlos oder kampfunfähig ist, dann ist es wieder wie bei a).

c) Wenn ein Anfgreifer auf z.B. einen Judoka etc. trifft, der Ihm selbstverständlich haushoch überlegen ist, darf der Judoka natürlich nicht seinen härtesten Schlag (Genickbruch) anwenden, wenn er den Angreifer auch mit "sanfteren" Methoden besigen kann.

Sinn von diesen Regeln ist ja, daß man sich und andere zwar verteidigen darf, aber keine Rache üben soll, da das dann Sache der Justiz ist.

Das finde ich prinzipiell auch vernünftig.

Natürlich gibt es hier auch Grauzonen, wo normalerweise aber eher für den Verteidiger entschieden wird.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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08.11.2013 11:15 Uhr von DrGonzo87
 
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@Wil

"Die Zivilcourage darf man in Deutschland versicherungstechnisch leider gar nicht leisten.

Denn wenn man irgendwo dazwischen geht, und sich dabei verletzt, zahlen in vielen Fällen die Versicherungen keinen Cent und man muss für alles und die Folgekosten selbst aufkommen. Und bei Invalidität, Arbeitsunfähigkeit, Lähmung, etc. hat man ganz die Arschkarte gezogen. Denn auch die Kosten werden nicht übernommen. Die Argumentation ist immer, man hätte die Polizei verständigen müssen, und nicht selbst eingreifen dürfen. Man hat also selbst fahrlässig gehandelt."

Hast du dafür Quellen? Das wäre natürlich, besonders in meinem Beispiel mit dem Messerangriff (in dem die Polizei zu spät gekommen wäre), völlig daneben. Dies betrifft dann aber auch mehr die Leistungen durch die Versicherung anstatt die möglichen rechtlichen Folgen für die Person, die in Notwehr handelt. Es ging in dieser Diskussion ja eher darum, ob ich rechtliche Konsequenzen befürchten muss, wenn ich mit Gewalt einen rechtswiedrigen Angriff auf mich oder andere verhindere.
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08.11.2013 11:15 Uhr von derSchmu2.0
 
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Kleiner Nachtrag, ich hab eben gelesen, dass dieses ´Stand your Ground´-Gesetz tödliche Gewalt auch zulässt, wenn der Angreifer zu fliehen versucht...das halte ich dann doch für ein wenig pervers...ich mein, nach einem (versuchten) Angriff jemanden an seiner Flucht zu hindern ist ja noch ok, um ihm seine gerechte Strafe zukommen zu lassen...aber gleicht töten? Warum?
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08.11.2013 12:11 Uhr von DrGonzo87
 
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@SerienEinzelfall

"Nur damit diese Penner mal merken in was für einer scheiss Situation man gesteckt hat"

Ich habe mit dem §33 StGB bereits gezeigt, dass der Gesetzgeber sehr wohl berücksichtigt, dass Notwehr unter psychischen Extremsituationen stattfinden kann und das Handeln der betreffenden Person dementsprechend bewertet wird.
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08.11.2013 13:39 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Serieneinzelfall:
Die meisten Auseinandersetzungen sind aber nicht nach 2 Sekunden vorbei. Wenn Du als Angegriffener reagierst und den Angriff abwehrst, indem Du z.B. 1 Mal zuschlägst und der Angreifer dann stürzt und stirbt, wird Dir niemand einen Vorwurf machen.
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08.11.2013 22:18 Uhr von Suffkopp
 
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@Oberlehrer - dann dürften sich aber nur Deine achso wertvollen Blumen und die Gartenzwerge wehren - denn Tod bei Sachbeschädigung geht bestimmt nicht.

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