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Autor Andreas Hock: Gesellschaft verdummt durch Facebook, Smartphones und Ballerspiele

Der 39-jährige Journalist und Ghostwriter Andreas Hock ("Von nix kommt nix: Voll auf Erfolgskurs mit den Geissens") hat nun ein neues Buch namens "Like mich am Arsch" herausgebracht und holt darin zum Rundumschlag gegen die Auswüchse der digitalen Gesellschaft aus.

"Die Menschen setzen sich schon freiwillig ständig an ihren Facebook-Account oder spielen zehn Stunden am Stück World of Warcraft. Aber die Gesellschaft hinterfragt auch nicht, ob ein solcher Mensch womöglich ein kleines Problem hat", so Hock in einem Interview.

Das werde negative Auswirkungen auf die Zukunft haben, erklärt Hock weiter.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Facebook, Gesellschaft, Smartphones, Verdummung
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2013 22:02 Uhr von maximus76
 
+7 | -6
 
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ist doch egal wie weit die menschheit verblödet, hauptsache der umsatz stimmt...und damit hat doch die werbeindustrie ihr ziel erreicht!

[ nachträglich editiert von maximus76 ]
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07.11.2013 22:20 Uhr von elgnacko
 
+9 | -7
 
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Und was stützt die Theorien dieses Autors? Wissenschaftliche Erhebungen? Langzeitstudien? Oder sein eigenes, engstirniges Weltbild?
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07.11.2013 22:23 Uhr von Azureon
 
+10 | -0
 
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@ elgnacko: Man braucht nur auf die Straße gehen oder das Fernsehprogramm studieren.

Oder hier auf shortnews lesen: http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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07.11.2013 23:16 Uhr von mort76
 
+8 | -1
 
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Drachenmagier,
das hätte mein Ur-Ur-Opa auch nicht besser formulieren können.

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates, ca. 400 v. Chr.
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08.11.2013 01:41 Uhr von Budweiser
 
+2 | -0
 
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siehe Film "Idiocracy":
http://de.wikipedia.org/...
Der Film bringt´s auf den Punkt.

Man kann es natürlich auch mal wissenschaftlich betrachten.
Denn bislang sind in jeder Generation seit ca. 500 vor Christus die Kinder intelligenter gewesen als die Eltern. Das gilt übrigens bis heute (trotz Internet, Smartphones, Luxus etc.).
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08.11.2013 02:32 Uhr von Pils28
 
+4 | -2
 
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Ich arbeite gerne mit Gamern zusammen. Schnell fundierte Entscheidungen treffen ist deren Spezialität. Angenehm hoch 3!
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08.11.2013 09:08 Uhr von SHA-KA-REE
 
+1 | -0
 
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Bei den Extremfällen (die jeden Furz auf Facebook posten oder wirklich zehn Stunden täglich WoW zocken) mag er Recht haben, aber wenn man sich seiner Meinung nach ein Beispiel an den Geissens nehmen soll, dann muss ich sagen: Nein danke, da "verdumme" ich lieber.
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08.11.2013 10:38 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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Ich halte die digitale Welt immer noch für besser,als die TV-Welt...in der digitalen Welt kann man die Inhalte ja teilweise noch selber bestimmen bzw. gestalten.

Ansonsten gilt das, was immer gilt, wenn der Mensch konsumiert. Alles ist Gift, wenn es in zu hohen Dosen eingenommen wird und man sich darum keine Gedanken macht....

Nur weil jemand sich einem Hobby über längeren Zeitraum hingibt, muss man diesem kein Problem unterstellen.
Es gibt Leute, die fahren mit einem Fahrzeug 24h im Kreis...denen würde ich eher ein "Problem" unterstellen, als jemand der 10h vorm Rechner sitzt, das klingt ja fast nach nem normalen Arbeitstag...
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11.11.2013 15:42 Uhr von Hugh
 
+0 | -0
 
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Ich höre immer zwar die Behauptung, dass man nicht zwangsläufig verblöden müsse, aber in der Mehrzahl der Fälle ist bisher der Beleg dafür ausgeblieben.
Ich sage nicht, dass es nicht einen gewissen Prozentsatz (vielleicht 15-25%?) von Usern gibt, der all das konsumieren kann, ohne "Schäden" davonzutragen. Aber zumeist wird eher nur behauptet, es habe keine Folgen.

Das Allgemeinbildungsniveau ist zumeist völlig unter aller Kanone.
Es wird als unnütz nicht mal eines Blickes gewürdigt. Häufig betroffen: mathematisch-naturwissenschaftliches Grundlagenwissen, Wissen über politisch-soziologische Themen, Geographiekenntnisse, etc.
Auch, wenn man hier auf Shortnews Texte liest, springt einen das Unwissen förmlich an. Dazu sind viele Texte in katastrophalstem Deutsch verfasst. Ich meine, ich will mich da auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Auch ich schreibe im Internet alles andere als "astrein". Nur: Was manche so von Interpunktion, Rechtschreibung, Grammatik und Rhetorik her abliefern, spottet echt jeder Beschreibung.

Die Entwicklungen haben aber auch viel damit zu tun, dass heutzutage viel zu wenig von den Menschen erwartet wird. Es wird alles bequem gemacht, alles kommt frei Haus und die meisten Menschen sind beim Aufzählen ihrer Rechte ganz fix - beim Aufzählen ihrer Pflichten folgt aber das große Schweigen.
Es wird gesellschaftlich viel zu wenig auf Eigenverantwortung gesetzt, deshalb haben wir auch hier im Forum immer noch Individuen, die in ihrer Wohlstandsübersättigung ("Spätrömische Dekadenz") der Meinung sind, wir würden in einer "Bananenrepublik" oder einem "Drecksland" leben. Die meisten dieser Diskutanten sehen alles als selbstverständlich an und jeder Abstrich von der Anspruchshaltung wird als Akt der Unterdrückung erlebt.
Wie wir angesichts solcher Einstellungen unser Potenzial als Industrienation wahren wollen, ist mir schlicht und ergreifend schleierhaft. Es wird sich immer mehr eine Aufspaltung vollziehen: Gute bis sehr gute Eliten (Akademiker, hochqualifizierte Facharbeiter, etc.), ein Mittelfeld und eine große Anzahl von Menschen, die faktisch (nicht durch Geburt, sondern selbst gewählt) gesellschaftlich keine Rolle mehr spielen und ökonomisch in den sich verändernden wirtschaftlichen Strukturen stagnieren oder weiter absinken.

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