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Whistleblowing ist in Deutschland nur für Beamte nicht riskant

Beamte können bei einem Korruptionsverdacht die Staatsanwaltschaft kontaktieren - ansonsten gehen deutsche Arbeitnehmer ein hohes persönliches Risiko ein, wenn sie im Interesse des Gemeinwohls Missstände anzeigen.

Einer Untersuchung von Transparency International zufolge sind die Gesetze zum Whistleblower-Schutz in fast allen EU-Staaten bestenfalls unzureichend. Nur die Rechtslage in Großbritannien, Luxemburg, Rumänien und Slowenien ist als gut zu bezeichnen.

Gründe für den mangelhaften Schutz dürften vielfältig sein, unter anderem gelten Whistleblower als "Informanten" oder "Verräter", obwohl sie viele Katastrophen verhindert haben. Unternehmen zeigen sich intern zunehmend aufgeschlossen, für einen gesetzlichen Whistleblower-Schutz setzen sie sich aber nur zögerlich ein.


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WebReporter: ISt/VAB
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Gesetz, Schutz, Beamte, Whistleblower
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2013 20:03 Uhr von turmfalke
 
+5 | -3
 
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Das ist eben die so genannte "Demokratie" wie sie immer und immer wieder vorgelogen wird !
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07.11.2013 22:06 Uhr von MrKlein
 
+1 | -0
 
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"die Rechtslage in Großbritannien...ist als gut zu bezeichnen."

alles klar siehe julian assange und was deren geheimdienst mit der nsa so alles treiben :D
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07.11.2013 23:26 Uhr von Mr.Handsome
 
+1 | -0
 
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Beamte werden dann in der Regel doch in die Klapse eingewiesen?!
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08.11.2013 08:47 Uhr von psycoman
 
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Jemand der Verbrechen oder Missstände aufdeckt erfüllt seine Bürgerpflicht, egal ob ein Beamter Korruption aufdeckt oder ein Angestellter einer Firma etwa, dass sie vergammeltes Fleisch verarbeitet.

Dass die angestellten dann gefeuert werden ist nicht ungewöhnlich, weil das Vertrauensverhältnis gestört wurde, Rufschädigung et cetera, aber bei so einem Drecksladen möchte man nicht arbeiten.

Ist ein einzelner Mitarbeiter korrupt, egal ob Behörde oder Firma, wird man wohl eher dankbar sein, dass das aufgedeckt wurde, wobei man das eben heimlich aufdecken will, sprich die Firma erfährt das, aber die Öffentlichkeit nicht.
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08.11.2013 09:33 Uhr von Adam_R.
 
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Man sieht ja, was Gustl Mollath geschehen ist, der von der Regierung im Auftrag ihrer Arbeitgeber, den Banklobbyisten in verbrecherischer Weise 7 Jahre seiner Freiheit beraubt wurde.

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