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Dortmund: Wirte sauer - verstärkt Zechprellerei seit Nichtraucherschutzgesetz

Viele Wirte machen seit dem 01. Mai die Beobachtung, dass Kneipenbesucher mit der Begründung eine rauchen zu wollen, das Lokal verlassen, dann aber nicht wiederkommen, um ihre Zeche zu zahlen.

In einer Umfrage unter Wirten in Dortmund ist erkennbar, dass die Leute tatsächlich gern dort die Zeche prellen, wo sie leicht verschwinden können und wo es den Wirten zu unangenehm ist, vor der Raucherpause eine Zwischenabrechnung einzufordern.

Der Polizei liegen aber keine Zahlen vor, da die Wirte die Problematik meist aus mangeln Erfolgsaussichten nicht anzeigen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dortmund, Gastwirt, Nichtraucherschutzgesetz, Zechpreller
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2013 15:29 Uhr von oldtime
 
+6 | -3
 
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Dann sollten die Wirte aber mal damit anfangen bei Kunden die sie nicht kennen eine Zwischenrechnung zu verlangen.

Oder mit Raus zum Rauchen gehen.
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07.11.2013 15:37 Uhr von Lucotus
 
+18 | -8
 
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Zeche bezahlen ist Ehrensache.
Wobei hier nicht die seltsame Auffassung von "Ehre" diverser Bevölkerungsgruppen gemeint ist.
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07.11.2013 15:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -2
 
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Die Leute die sowas machen, können in jedes Lokal nur einmal gehen. Nach 4 Wochen gibt es keine Kneipe mehr, die sie in ihrem Umfeld besuchen könnten. Erbärmliche Leute.
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07.11.2013 16:02 Uhr von Schmollschwund
 
+10 | -1
 
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@ThomasHambrecht_
Die Leute die sowas machen, können in jedes Lokal nur einmal gehen. Nach 4 Wochen gibt es keine Kneipe mehr, die sie in ihrem Umfeld besuchen könnten. Erbärmliche Leute.
----
lol. Richtig. Frag ich mich auch immer wieder. Genau wie bei vielen armen Menschen, leihen sich was melden sich nach Jahren wieder, aber nur weil sie wieder was wollen..... da wird dann von Einem zum Nächsten gehoppelt, sich nicht an Absprachen gehalten und am Ende gibt´s gar keine Hilfe mehr. Dann wird gemeckert.

Total unverständlich. Ich bin selber arm, aber was Anstand ist weiß ich noch. Vor Allem weiß ich: Hilfe ist nicht selbstverständlich. Bekommt man Hilfe, dann gibt man die irgendwie wieder zurück und das Beste daran: Man bekommt danach sogar wieder Hilfe, und das sogar vom gleichen Menschen.
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07.11.2013 17:04 Uhr von Atatuerke
 
+4 | -1
 
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Dann sollten die Wirte bei Fremden Ware nur gegen Barzahlung raus rücken und bei Stammkunden halt auf den Deckel.
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07.11.2013 17:18 Uhr von saku25
 
+4 | -2
 
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Da kann man als Wirt zum Gast sagen, dann hinterlegen sie während dieser Zeit bitte Ihren Ausweis, Führerschein - ich habe schlechte Erfahrungen gemacht. Dafür hätten viele Gäste Verständnis und kämen dem auch nach.
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07.11.2013 17:24 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -1
 
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also die aussage in der news bedeutet im umkehrschluss, dass das nichtrauchergesetz an der kriminellen energie der menschen schuld ist bzw am fehlenden unrechtsbewusstsein?`

merkwürdig...
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07.11.2013 17:51 Uhr von Nashkarul
 
+3 | -1
 
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saku25> Also zumindest den Ausweis als Pfand zu verlangen wird schwierig, denn das Personalausweisgesetz sagt eindeutig: "Vom Ausweisinhaber darf nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder in sonstiger Weise den Gewahrsam aufzugeben."


Ich find´ aber auch, dass Zechprellerei wirklich unterste Schublade ist. Bei ein paar Euro Verlust auf Seiten des Wirtes fängt es an und endet irgendwann in einem oder mehreren Jobsuchenden.
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07.11.2013 23:16 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Vor den Zeiten des Rauchverbots ist mir das eine oder andere Mal in dem Gestank übel geworden. Raus an die frische Luft, tief durchatmen, dann ging´s wieder. Und wenn nicht dauerhaft wieder rein, dann zumindest um die Rechnung zu zahlen.
Was ich damit sagen will: wer früher die Zeche prellen wollte, hat das sicher genauso geschafft.

Interessant ist auch: in Bayern gibt schon eine Weile ein Rauchverbot, und da habe ich nichts von einem Anstieg der Zechprellereien gehört. Aber vielleicht liegt es ja weniger am Rauchverbot als an der schlechten wirtschaftlichen Lage?

Zudem: warum keine Anzeige? Bei einer guten Personenbeschreibung können die Leute zumindest belangt werden, wenn sie woanders bei Zechprellereien erwischt werden. Es würde mich schließlich wundern, wenn jemand das nur einmal macht.
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08.11.2013 08:53 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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Mal angenommen der Wirt hat tatsächlich solche "Einbußen" dann soll er halt "Biermarken" einführen und gut ist.

Immer dieses Gejammere im Zusammenhang mit dem Nichtraucherschutz.

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