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Bad Bentheim: Neuer Fleisch-Skandal - Whistleblower entlassen

Und wieder wurde ein Gammelfleisch-Skandal bekannt. Im niedersächsischen Bad Bentheim soll eine Firma über Monate tonnenweise verdorbenes Fleisch beigemischt und an den Lebensmittelhandel verkauft haben.

Zwei Mitarbeiter des Herstellers, die den Fall als "Whistleblower" aufgedeckt haben, wurden bedroht und entlassen. Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft teilt die Links-Fraktion mit, dass nur eine verbindliche Bezeichnung der Herkunft des Fleisches solche Betrügereien stoppen könne.

Die Verbraucherpolitikerin Karin Binder von der Linken fordert die Bundesregierung auf, zu Gunsten der Lebensmittelsicherheit und Verbrauchergesundheit konsequent tätig zu werden. Der Staat müsse für lückenlose Kontrollen sorgen. "Mutige Whistleblower" sollten wirksam geschützt werden.


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WebReporter: Stadtblatt-Pforzheim
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fleisch, Verbraucherschutz, Gammelfleisch, Whistleblower
Quelle: stadtblatt-pforzheim.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2013 06:54 Uhr von Rongen
 
+42 | -1
 
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Also echt mal warum schreibt keine Zeitung den namen der Firma auf ?
Ich würde der ihre Produkte niemals mehr kaufen, zum einen aus Gesundheitlichen Gründen zum anderen weil ich mit den
zwei mutigen die :"Ihre Fresse aufgemacht haben" sympatisiere.

Kann ich net verstehen, sitzte grade hier und siniere darüber obs Gutfried war, und ekel mich nun gewaltig vor meinen Brötchen. Um Zimbo solltet ihr auch einen Bogen machen, nur mal so an Rande.

Ich bin in der Richtung rechtlich nicht bewandert aber ist es nicht Bürgerpflicht Situationen der Polizei zu melden bzw. anzuzeigen bei der das Leben dritter in Gefahr ist ? Soll ich dann ein Bankübefall mit Geiselnahme nicht melden weil 5 Minuten wertvolle Arbeitszeit verloren geht ?
Wo bleibt das Bundesverdienstkreuz für diese mutige Tat, der Applaus und die positiven Bekundungen seitens der Regierung ?
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07.11.2013 06:58 Uhr von Misuke
 
+9 | -2
 
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weil es hier net um Hertha Zimbo oder Rügenwalder geht sondern ein dir vollkommend unbekanntes Unternehmen das die grossen mit der Fleischmasse beliefert.... sowohl in Deutschland als auch im Ausland
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07.11.2013 07:20 Uhr von Rongen
 
+15 | -0
 
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Misuke es ist richtig die unbekannten Schlachterein beliefern die großen Fleischverabeiteten Betriebe wie eben Zimbo.
Ich reite so sehr auf der Firma rum weil ich in einer Stadt aufgewachsen bin
wo so eine Fabrik stand und ich da mehrmals drinne stand.
Vereinfacht gesagt die sammeln das Fleisch im Umland von eben Schlachthöfen bzw. kaufens da ein und machen daraus Wurst.
So den Schlachthof kann ich net boykottieren, kann ja nicht prozentuale Anteile aus meinen Leberkäse schneiden weil 15% davon von einem Gammelfleischer kommt, aber die Firma die das Gammelfleisch vearbeitet, unter mischt und verkaufen will die kann ich Boykottieren.
Ergo her mit dem Namen, den mir kann keiner erzählen dass das die Lebensmittelverabeitende Industrie das nicht prüft, und genau das ist der Knackpunkt die wussten Hundertprozentig das das Fleisch nicht mehr ok war und habens trotzdem abgepackt.

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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07.11.2013 07:23 Uhr von Rychveldir
 
+10 | -0
 
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Kennzeichnungspflicht - und zwar lückenlos - muss her! Bei Vertößen müssen die Strafen richtig weh tun, bei Wiederholungen erst recht. Das kanns doch nicht sein!

Wenn der Preis alleine wegen der Kennzeichnung um 50% steigen würden - siehe andere News zu dem Thema - dann kann man sich die Qualität ja ausmalen, und das Fleisch sollte vielleicht ohnehin besser vom Markt genommen werden.
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07.11.2013 07:35 Uhr von Darkman149
 
+5 | -0
 
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Strafen und Kennzeichnungspflicht schrecken solche Leute nicht ab fürchte ich. Dann kennzeichnen sie das Fleisch falsch und wenns raus kommt, tja dann zahlen sie eben die Strafe und fertig. Bis dahin haben sie die Strafe eh schon 10 Mal durch den Gewinn abgedeckt. Das einzige was wirklich hilft ist den Namen solcher Betriebe und von deren Kunden veröffentlichen. Das einzige was denen wirklich weh tut ist, wenn sie ihren Müll nicht mehr verkaufen können, weil der Verbraucher es in den Regalen liegen lässt.
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07.11.2013 08:08 Uhr von Nothung
 
+1 | -1
 
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In diesem Artikel wird der Name genannt: http://www.gn-online.de/...
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07.11.2013 08:08 Uhr von tom_bola
 
+0 | -5
 
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Es geht nicht um Gammelfleisch oder verdorbenes Fleisch, wie es der Autor hier oder die Presse aufgebauscht. Es geht um sogenanntes Separatorenfleisch und das ist kennzeichnungspflichtig. Und genau das hat diese Firma nicht gemacht.

http://de.wikipedia.org/...

Meine Fresse, immer diese übertriebene Panikmacherei und schon stellen sich alle grünes, stinkendes, halbverwestes Fleisch vor.
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07.11.2013 08:22 Uhr von tom_bola
 
+4 | -1
 
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Ok, im von Nothung gelinkten Artikel geht es doch um grünes Fleisch. Hatte ich bisher nichts davon gehört.

Örks
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07.11.2013 08:49 Uhr von Norman-86
 
+3 | -0
 
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Da kenne ich auch 2 Groß Firmen die mal gerne alten Teig mit einmischen in der Bäckerei.. sehr sehr Ekelhaft..

Die Chef´s wollen das viel Produziert wird in Kurzer Zeit.. und die Mitarbeiter wollen schnell alles wegbekommen.. also fliegt alles rein was rumliegt und eigentlich entsorgt werden muss...

Ich finde bei sowas müssen richtig Harte Strafen ran..
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07.11.2013 08:57 Uhr von Joker01
 
+4 | -2
 
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lol, der Betrieb heisst auch noch Grüner Fleisch GmbH.
http://web2.cylex.de/...
Der Name ist wohl Programm in diesem Drecksbetrieb.

Ich hoffe, dass diese Lebensmittel-Terroristen empfindliche Strafen bekommen.
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07.11.2013 09:04 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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In Bad Bentheim gibt es nicht so viele fleischverarbeitende Betriebe in der Grössenordnung eines Zulieferers, als dass man den Namen der Firma nicht mit 2 Klicks ergooglen könnte. Soviel zum mündigen Bürger... -.-

@tom_bola:

Es geht auch um die Kennzeichnung (deshalb ermittelt die StA), die (Ex-)Mitarbeiter sprechen allerdings tatsächlich von verarbeitetem "Gammelfleisch":

"In einer Wurstfabrik im niedersächsischen Bad Bentheim soll verdorbenes Fleisch verarbeitet worden sein. In der ARD werfen zwei ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens ihrem Arbeitgeber vor, verdorbenes Fleisch billig aufgekauft und mit frischem Fleisch gemischt zu Wurst verarbeitet zu haben. Jede Woche seien Zehntausende Kilo der verdorbenen Ware geliefert worden.

Das gelieferte Fleisch sei den Arbeitern zufolge schon „grün“ und „grau“ und „stinkend“ gewesen. Hinweise der Mitarbeiter seien ignoriert worden. Als die Angestellten die mutmaßlich illegalen Machenschaften des Arbeitgebers anzeigten und die Zustände mit ihren Handys filmten, hätten sie ihren Job verloren.

Inzwischen wurde der Betrieb bereits zweimal untersucht, ein Mikrobiologe bestätigt in dem ARD-Bericht den Nachweis einer erhöhten Belastung mit Fäkalkeimen. Außerdem deuteten Fettabbauprodukte in der Ware auf Gammelfleisch hin, hieß es. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Oldenburg bestätigte in der ARD Ermittlungen gegen den Wursthersteller."

http://www.focus.de/...

Sprich: Die Herkunftsnachweise des Gammelfleisches wurden verschleiert bzw. gefälscht.
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07.11.2013 09:14 Uhr von Perisecor
 
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Bisher ist nichts erwiesen.

Um Kommentare wie den von Joker01 zu vermeiden, der - falls sich die Vorwürfe nicht als korrekt erweisen sollten - massive Schadensersatzforderungen für Shortnews und für ihn als Individuum nach sich ziehen könnte, wird der Name in aller Regel nicht genannt.
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07.11.2013 09:17 Uhr von Jlaebbischer
 
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Witzigerweise wurden vor kurzem erst Gesetze abgelehnt, die für eine Kennzeichnungspflicht von jedem Fleischstück und zum Schutz von Whistleblowern gedient hätten...
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07.11.2013 09:24 Uhr von Knopperz
 
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Warum ist es eigentlich immer die Linke die gegen so Schweinereien Druck macht ?

Ich glaub was anderes kann man bald echt nicht mehr wählen.
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07.11.2013 09:27 Uhr von maxyking
 
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Ja nur die Kennzeichnung kann helfen die Bürger in trügerischer Sicherheit zu bewahren. Denn wer Gammelfleisch bei mischt würde nie auf die Idee kommen Etiketten zu Fälschen, das geht dann nämlich echt zu weit. Aber Politiker können sich auf die Schulter klopfen denn sie haben nichts wirkungsvolles ganz groß verkauft. Wie wäre es Subventionen zu streichen so das es sich nicht lohnt Tiere quer durch die Welt zu karren, und Lokale Metzgereien hätten ein Chance gegen große unternehmen wenn diese eben nicht mehr in der Lage wären ein Kilo Wurst für nen Euro zu verticken.
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07.11.2013 10:41 Uhr von turmfalke
 
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Gestern kam im Ersten ein Bericht darüber, die wollen jeden Angestellten der über die Firma berichtet für mindestens drei Jahre in Haft bringen. Haben die jetzt die Gerichte bestochen, oder können die halbgewalkten Firmenanwälte solche Drohungen aussprechen?
Dieser Bande ist auch nicht zu trauen, die würden ihre eigene Großmutter braten und zu Geld machen! Ich möchte nicht wissen was ich schon alles zwischen den Zähnen hatte, da kommst mir hoch. Man wundert sich immer wie komisch das alles schmeckt und man kann nicht mal mehr am Geruch erkennen was man isst, alles gleich und das seit 23 Jahren!
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07.11.2013 11:04 Uhr von -Lacosamia-
 
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@joker:
Schön dass du googeln kannst, leider hat dich google zur falschen Firma geführt.

Die beschuldigte Firma ist im Gewerbegebiet Bad Bentheim - Gildehaus direkt an der A 30 ansässig. ich denke dass eine google suche nach den begriffen "Bad Bentheim" "Fleisch" und der im report klar erkennbaren hausnummer "36" dich zu einer deutsch-niederländischen firma führen wird, die in einer straße benannt nach Belgiens hauptstadt ansässig ist und namentlich wahlweise auf das englische wort für "dreifaltigkeit" oder den zusatz des dritten "Blade" films hört...
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07.11.2013 11:05 Uhr von maxyking
 
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@ Hugo.Broetchen

was für nen Job hat Schröder, unser Ex Bundeskanzler SPD, gleich noch ???
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07.11.2013 11:26 Uhr von mayan999
 
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@rongen
ist ähnlich wie mit der nsa. die whistleblower bekommen nen arschtritt(mal mehr mal weniger stark) und die mainstreammedien halten namen solange zurück, "wie sie können". es geht ja wie immer um macht & viel geld (einfluss)

die chefs, ob in den rundfunkanstalten, oder in nahrungsmittelkonzernen oder sonst wo(mittelgroße firmen) gehören alle (mehr oder weniger) zu einer klasse (der oberen reichen). ich hab ja garnichts gegen reiche per se, aber wenn die voll bewusst tun als "könnten die sich alles erlauben"(es rollen nämlich fast immer die falschen köpfe) dann frag ich mich(zurecht), ob wir nicht tatsächlich in einem unrechts-regime leben, das sich mit demokratie, freiheit, gleichheit und gerechtigkeit AUSSCHMÜCKT.

in wahrheit, -in der realität-, sitzen fast überall verbrecher ODER scheinheilige opportunisten in den schlüsselpositionen. und diese trachten danach, diejenigen die noch eier in der hose haben, dh. ein potentielles gefährdungspotential für das system, "das syndikat" darstellen, langfristig für sich zu gewinnen, oder eben abzuschiessen. man glaubt garnicht wieviele lobbyisten in der lebens-mittel-industrie "wirken"....

und dann liesst man sowas wie: lebens-mittel-vergiftungen o.ä. ....
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07.11.2013 11:39 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
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Schon interessant wie scheinheilig man sein kann. "Whistleblower" die solche Fälle aufdecken sind Helden der Allgemeinheit.. aber "Whistleblower" wie Snowden müssen sich immer den Vorwurf des Staatsverrates anhören..

Kranke Welt.
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07.11.2013 14:19 Uhr von damagic
 
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neben einer ordentlichen gefängnis-strafe für die verantwortlichen müssten diese für die gesamte dauer täglich ihren eigenen fraß vorgesetzt bekommen...widerliches, geldgeiles pack x[
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07.11.2013 18:08 Uhr von Rychveldir
 
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Whistleblower... der Begriff ist im Englischen recht spezifisch definiert. Es sind Personen, welche sensible Daten veröffentlichen, gegen den Willen einer (oft der eigenen) Institution oder Misstände aufdecken.

Von labertaeschchen:
""Whistleblower " mir gefällt dieses wort einfach nicht. sagen wir es doch auf deutsch. "Verräter" oder "Nicht loyaler Mitarbeiter" oder "Kameradenschwein"... "

Es gibt einen Wichtigen Unterschied:
Jemand veröffentlich die Information: "Meine Firma verarbeitet verdorbenes/unerlaubtes und/oder kennzeichnet nicht entsprechend" -> Whistleblower

Er rennt mit dem geheimen Rezept eines tollen Produkts zur Konkurrenz und diese kopiert daraufhin das Produkt und entlohnt ihn entsprechend. -> eher deine Definitionen

Ein Whistleblower ist jemand, der sein eigenes Wohl riskiert, um etwas aufzudecken, das so nicht OK ist. Und dein Post verdeutlich auch, warum. Es gibt einfach kein einzelnes deutsches Wort mit der selben Bedeutung, also wird das englische verwendet. Du kannst nicht einfach den Sinn von Aussagen verzerren, nur weil dir ein Fremdwort nicht gefällt.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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