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Russland: Inhaftierte Greenpeace-Mitglieder werden vorerst nicht frei gelassen

Im Falle der festgesetzten, niederländischen Greenpeace-Aktivisten in Russland wird der Internationale Seegerichtshof am 22. November 2013 entscheiden. Die Aktivisten hatten im Greenpeace-Boot "Arctic Sunrise" die russische Ölplattform Proraslomnaja angesteuert.

"Wir hoffen auf eine einstweilige Verfügung, die besagt, dass Schiff und Besatzung sofort freikommen müssen", so Stefan Krug von Greenpeace. Die niederländische Regierung hatte zuvor den Seegerichtshof aufgefordert, die Freilassung der in Russland inhaftierten Aktivisten in die Wege zu leiten.

Am 19. September dieses Jahres hatte die russische Küstenwache das Greenpeace-Boot in der Barentssee geentert. Dabei wurden 30 Besatzungsmitglieder verhaftet. Am Tag zuvor hatten die Aktivisten versucht, die Ölplattform Proraslomnaja zu besetzen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Niederlande, Greenpeace, Inhaftierte
Quelle: www.handelsblatt.com

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