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Russland: Inhaftierte Greenpeace-Mitglieder werden vorerst nicht frei gelassen

Im Falle der festgesetzten, niederländischen Greenpeace-Aktivisten in Russland wird der Internationale Seegerichtshof am 22. November 2013 entscheiden. Die Aktivisten hatten im Greenpeace-Boot "Arctic Sunrise" die russische Ölplattform Proraslomnaja angesteuert.

"Wir hoffen auf eine einstweilige Verfügung, die besagt, dass Schiff und Besatzung sofort freikommen müssen", so Stefan Krug von Greenpeace. Die niederländische Regierung hatte zuvor den Seegerichtshof aufgefordert, die Freilassung der in Russland inhaftierten Aktivisten in die Wege zu leiten.

Am 19. September dieses Jahres hatte die russische Küstenwache das Greenpeace-Boot in der Barentssee geentert. Dabei wurden 30 Besatzungsmitglieder verhaftet. Am Tag zuvor hatten die Aktivisten versucht, die Ölplattform Proraslomnaja zu besetzen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Niederlande, Greenpeace, Inhaftierte
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2013 06:06 Uhr von Borgir
 
+7 | -7
 
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Sorry, aber selbst schuld. Dass man die verhaftet hat ist logische Konsequenz ihres Tuns, keine Mitleid. Wenn sie bestraft werden wäre das nur recht.
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07.11.2013 08:23 Uhr von usambara
 
+4 | -7
 
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"Bei Seeräuberei handelt es sich um Gewalttaten, Eigentumsdelikte oder Freiheitsberaubungen."
Das versuchte Anbringen eines (medienwirksamen) Plakates an eine Bohrplattform ist nichts von alle dem.
Die (medienwirksamen) Festnahmen und Inhaftierungen unter Waffengewalt durch (wartende) Soldaten in internationalen Gewässern dagegen schon.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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07.11.2013 14:16 Uhr von vordhosbn
 
+4 | -2
 
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Soweit ich weiß hat Russland sich international bestätigen lassen, dass russische Bohrinseln und ein Radius von 500m um sie herum als russisches Staatsgebiet zu betrachten sind. Somit haben die Greenpeace Leute mindestens Landfriedensbruch begangen, was auch eine Straftat darstellt. Nebenbei muss ich auch an Piraten denken, wenn ich sehe wie jemand sich an Enterseilen an einer Bohrinsel hochzieht.
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07.11.2013 15:34 Uhr von Borgir
 
+3 | -2
 
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@usumbara

Wenn aber der Inhaber der Plattform das nicht will, und man es trotzdem tut, der Inhaber dazu noch Russland ist, dann darf man sich nicht wundern.

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