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Internetzugang: Große Koalition sieht Zwangsrouter kritisch

Gegenwärtig gestattet es die Bundesnetzagentur noch, dass Provider Kunden teils keine Möglichkeit geben, einen eigenen Router zu benutzen. Die große Koalition scheint sich nun aber einig, dass diese Praxis abgeschafft werden muss.

Kunden protestieren vielfach, dass sie mit vorgeschriebenen Geräten arbeiten müssen, die sie nicht selbst konfigurieren können, weil sie teils keine Zugangsinformationen erhalten.

Auch der Chaos Computer Club übt Kritik. Einerseits kann es zu Inkompabilität mit der Hardware des Nutzers kommen. Andererseits sei das Netz angreifbarer, wenn viele Leute die gleichen Geräten nutzten. Ferner ist der Funktionsumfang der "Zwangsrouter" oft sehr begrenzt.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Koalition, Provider, Router
Quelle: www.heise.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2013 12:18 Uhr von asianlolihunter
 
+2 | -46
 
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06.11.2013 12:21 Uhr von kidman81
 
+26 | -2
 
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Für mich als IT-Dienstleister wäre der "Zwangs-Router" ein absolutes Horror-Szenario...
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06.11.2013 12:59 Uhr von Tuvok_
 
+10 | -0
 
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Es macht ja auch nichts wenn der Standard DAU das Rundumsorglos Paket des Providers haben will... Aber es gibt nun mal auch die USer die wissen was sie tun und mehr wollen als 0815 Kastrierte Router mit Fernspy Funktion. Von daher sollte man immer die Wahl haben.
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06.11.2013 13:31 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Die wichtigere Frage wäre meiner Meinung nach, wie es dann mit der Störerhaftung aussieht.

Ein Router mit einer offenen Sicherheitslücke, die ich als Kunde nicht beheben kann, kann für Schindluder verwendet werden.

Wer haftet dafür?

Wo findet der Netzabschluss statt?

Am Modem, das heisst also, dass mein Gerät die IP bekommt und ich quasi dafür verantwortlich bin, also auch für das, was alles über die Leitung geht?

Oder am Ethernetport des Routers, so dass ich also kein Verantwortlicher der mir zugewiesenen IP bin und folglich für Schindluder über den Anschluss nicht belangt werden kann?

Darüber dürften sich im Fall der Fälle die Gerichte ihren Kopf zerbrechen.
Hintergrund ist der, dass man bei KabelDeutschland bspw. über das Kundeninterface am beschnittenen Router WLAN gegen Gebühr freischalten lassen kann...
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06.11.2013 14:27 Uhr von oldtime
 
+2 | -6
 
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@Originell
Was hast du für einen merkwürdigen Router. Du brauchst nur die DSL Zugangsdaten, je nach Anschlussart noch ein Präfix und bei NGN noch die Sprachzugangsdaten. Wenn du die nicht hast rufst du die Hotline an und lässt sie dir geben. Nur beim Einrichten der Fremdhardware werden die wahrscheinlich nicht helfen.
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06.11.2013 14:53 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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@oldtime
bei Vodafone hast du nur ein Code den du ins telefon hacken tust... da hast du keine Zugangsdaten die man in Fremde Router auch eingeben kannst.... aber hatte damals mir auch keinen anderen gekauft... da mir das zu teuer war zu der damaligen Zeit.... nun hab ich die Telekom und da hab ich normale Zugangsdaten und könnte einen Anderen anschließen... aber der von der Telekom ist schon besser als Früher oder von Vodafone, da kann man schon bisl mehr einstellen, aber Wake on Lan habe ich noch nicht hinbekommen... was mich manchmal Wurmt, weil das manchmal Praktisch wäre...

Naja um genaus zu sagen ist das mit dem Zwangsrouter auch nicht ganz Richtig... da da eher um das Modem geht ;) das was wir haben ist ja ein Kombigerät mit Router ;)
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06.11.2013 15:05 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -3
 
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Welche große Koalition? Es gibt (noch) keine! Setzen, 6!
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06.11.2013 15:08 Uhr von ThomasHambrecht