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NRW-Linke: St. Martin raus aus Kita - Könnte muslimische Kinder diskriminieren

Der Chef der NRW-Linken, Rüdiger Sagel forderte kürzlich, dass in Kitas auf Feste für St. Martin verzichtet werden solle. St. Martin sei zwar "überkonfessionell", aber dennoch ein "katholischer Heiliger" mit "militaristischem Hintergrund". Außerdem könne er muslimische Kinder diskriminieren.

Für seine Forderung muss er sich nun aber Kritik von allen Seiten anhören. Christen, Muslime und sogar die eigene Partei brachte er damit gegen sich auf. Linken-Geschäftsführer Sascha Wagner übe zwar generell Kritik an öffentlicher "christlicher Dominanz", sei aber selbst als Atheist Fan von St. Martin.

Auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, widersprach Sagel und meinte, dass der Gedanke des Teilens auch im Islam eine große Rolle spiele. Er sei als Kind immer gerne mit seiner Mutter dabei gewesen. Viele muslimische Familien nehmen das gerne auf.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NRW, Kita, Linker
Quelle: www.derwesten.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2013 10:30 Uhr von Kochi56
 
+18 | -2
 
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wird ja immer schlimmer, nur weil der heilige st. martin mit seinem 15 jahren soldat war...ein millitärischer hintergrund.

ausserdem geht es immer nur um "muslime" hier und da...
wenn man schon so was fordert, dann bitte auch für alle anderen religionen und nicht nur eine.

ausserdem ist das immer noch deutschland.
ändern andere länder auch ihre feiertage und tradition für christliche menschen ?

die linken sind nicht besser als die rechten, wo die rechten rein deutsch sein wollen...wollen die linken das die deutschen aussterben.
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06.11.2013 10:38 Uhr von Frudd85
 
+1 | -1
 
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Dann wäre es doch umso schöner, mal die vielleicht überraschende Reaktion der hier so oft gescholtenen "Wikinger" zu betonen...
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06.11.2013 10:38 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -0
 
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Ist auch voll diskriminierend...gegenüber Deutsche...geht in den Liedern ja am meisten um Mond und Sterne....</irony>
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06.11.2013 10:49 Uhr von psycoman
 
+8 | -3
 
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Auch wenn sich Muslime oft über christliche Traditionen beschweren, waren es in diesem Fall Linke, die vermutlich nicht muslimisch sind.

Selbst der ZdM sagt, dass das Quatsch ist. Ebenso gilt, wem es hier nicht gefällt, der darf gehen, auch weiterhin.
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06.11.2013 10:53 Uhr von Frudd85
 
+5 | -2
 
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@brandnew:

Deine Problem"lösung" hat in keinster Weise mit dem Problem zu tun. Rüdiger Sagel wäre dann immer noch hier, seine Ideologie würde sich dann schlichtweg auf andere Bereiche projizieren und da nerven.
Dir fehlt nicht nur ein Grundkurs Manieren, dir fehlt offenbar auch ein Grundkurs Logik.
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06.11.2013 11:02 Uhr von Nightvision
 
+4 | -2
 
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so ein schwachsinn und die reaktion der muslime zeigt wohines führt, wenn man glaubt zu wissen was andere religionen oder ethnien sich wünschen, und dies laut proklamiert. "Die Linken" vertreter die ich kenn sind arbeitsscheu und labern nur rum. es mag auch andere geben, aber die habe ich dann noch nicht kennengelernt.
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06.11.2013 11:04 Uhr von Frudd85
 
+1 | -0
 
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@Para_shut:

Ist es wirklich so schlimm? Schau doch nur mal, wie isoliert Sagel damit ist (allein schon, dass der ZdM selbst sich dagegen ausspricht, ist doch Beweis genug dafür). Das ist ein offenkundiger Schuss in den Ofen, ein ziemlich dämlicher, aber doch produktiver Beitrag zum politischen Diskurs, mehr nicht.
Da muss man nicht in Elegien über den Untergang des Abendlandes verfallen, über den Kerl lacht man und damit hat es sich doch.
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06.11.2013 11:07 Uhr von sputnik66
 
+5 | -0
 
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Hallo ist doch nur jahrhundertealtes Kulturgut, worüber regst ihr euch auf?^^ Scheint ja alles nicht so wichtig zu sein wie das Wohlfühlen spezieller Kulturen in unsrem Land.
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06.11.2013 11:23 Uhr von GroundHound
 
+1 | -7
 
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Ich finde es richtig. Privat sollen Gläubige feiern dürfen, was sie wollen.
An staatlichen Einrichtungen hat Religion aber nichts verloren.
Und die Feiern von "St Martin" ist eine religiöse Heiligenverehrung.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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06.11.2013 11:28 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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Die Linken setzen doch auch auf Tradition. Zum Beispiel am 1.Mai. Gesetzlicher Feiertag der Reichsarbeitsfront ab 1933.
Und Zitat von Dieter Nuhr - Wird Weihnachten jetzt Tag der Arbeit? Jesus war Handwerker ! -
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06.11.2013 11:33 Uhr von GroundHound
 
+0 | -8
 
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@wok: Es ist religiöse Indoktrination. Auf die hinterhältige, nette Art.
Und nochmal: PRIVAT darf das jeder gerne tun. Es geht hier um staatliche Einrichtungen.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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06.11.2013 11:42 Uhr von GroundHound
 
+1 | -5
 
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Ich wehre mich gegen Ramadan, aber auch gegen jede christliche Dominanz!
Staat und Religion konsequent zu trennen, ist der einzige Weg in eine friedliche Zukunft.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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06.11.2013 11:53 Uhr von Frudd85
 
+2 | -0
 
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@GroundHound:

Deine Motive in allen Ehren, aber ich glaube, solche Auswüchse wie hier von Herrn Sagel sind da nicht nötig und vielleicht sogar kontraproduktiv.
Ich bin z.B. gegen einen Gottesbezug in der Verfassung, aber ich denke nicht, dass es etwas bringt, den Menschen ihre Feste zu nehmen. Da kann man auch in staatlichen Organisationen einen Mittelweg gehen - sonst müsste man konsequenterweise doch auch alle religiös bedingten Schulferien abschaffen. Benannte man sie einfach um, wäre das doch nur ein Kaschieren der eigentlichen Hintergründe - völlig unnötig.

Ich sehe Deutschland als viel mehr als ein christliches Land, aber viele Traditionen, die bis heute wirken, sind nun mal christliche (oder pseudo-christliche) und sie geben den Menschen Freude und Gemeinschaft. Solange die Gemeinschaft, die damit gestärkt wird, keine exkludierende, sondern eine inkludierende ist, sollte man doch auch Sankt Martin feiern dürfen und nicht ein Sonne-Mond-und-Sterne-Fest. Zumal es bei dem Fest um metareligiöse Werte geht, die nun wirklich nicht genuin christlich, sondern genauso gut aufklärerisch sind.
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06.11.2013 12:02 Uhr von supermeier
 
+8 | -0
 
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Katholische Kinder zu diskrimieren ist dagegen wohl in Ordnung?
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