06.11.13 08:29 Uhr
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Fahrlässig: Deutsche Eltern sparen bei Medizin für Kinder

Gut gemeint ist das Gegenteil von gut - dieser Stehsatz bewahrheitet sich offenbar auch bei Eltern kranker Kinder.

Eine neue Studie aus Deutschland besagt, dass zumindest jedes zehnte erkrankte Kind die nötigen Medikamente nicht in der richtigen Dosis bekommt, weil die Eltern so offenbar möglichen Folgeschäden vorbeugen wollen.

Das Gegenteil ist jedoch oft der Fall. Gerade bei Antibiotika kann so - ohne jeglichen Nutzen - beträchtlicher Schaden angerichtet werden und das mit lebenslangen Folgewirkungen.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Eltern, Medikament, Medizin
Quelle: orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2013 08:42 Uhr von drg
 
+4 | -0
 
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Kinder Zahlen doch gar nichts für Medikamente?
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06.11.2013 08:50 Uhr von gimly
 
+1 | -0
 
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@drg
Schön wäre das wenn es richt wäre.
Kinder zahlen zwar keine Zuzahlung. Man nennt es einfach Mehrkostenbeitrag. Und schwups sind die Kassen fein raus denn das Gesetzt verbietet eine Zuzahlung bei Kindern, einen Mehrkostenbeitrag dagegen nicht.
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06.11.2013 08:51 Uhr von Stigma_Bln
 
+1 | -1
 
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Das kann ich echt nicht verstehen. Kinder zahlen so gut wie nichts, es kann aber auch nur "begleitende" Medikamente geben (Antibiotika ausgeschlossen) die dann aber nich wirklich auf Rezept laufen.
Ich kann die Eltern nicht verstehen, die bei Ihren Kindern sparen oder dass diese auch noch denken die haben mehr Ahnung als Ärzte...Unverständlich sowas. Ich musste sogar schonmal Druck beim Arzt machen, weil mir das rumdoktorn zu lang gedauert hatte. Wir hatten 4 Wochen keine Guten Nächte und erst mit Druck haben wir was bekommen. Manchmal spaen aber auch schon die Ärzte und die Eltern nehmen es auch einfach hin.
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06.11.2013 10:10 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Ein Arzt hat ja nur 6 Jahre Studium, 5 Jahre anschließende Fachausbilkdung und einen Lebensmittelpunkt im Fach hinter sich. Wenn da ein Forenbeitrag sagt, wie doof Antibiotika sind, dann glaubt man heutzutage dem Forum. Kein Scherz, es gehen heutzutage Patienten mit Forenausdrucken ins Behandlungszimmer und wollen den Arzt belehren. Das Medizin überhaupt irgendwas kostet, ist ein Irrsinn, bei den Reallohnentwicklungen in D.
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06.11.2013 11:12 Uhr von Maedy
 
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Manche Eltern sind so verunsichert,dass sei dem Arzt nicht trauen und sich das raus kramen,was ihnen am besten passt.. Aber das sind nicht nur Eltern,die meinen dass sie es besser wissen als der Arzt. Mein Sohn hatte vor Jahren öfter mal Nasenbluten.Wir sind deshalb zum HNO-Arzt und der erklärte wie man schnell und effektiv die Blutung stoppen kann.Als ich das im Kindergarten mitteilte,weil die Erzieherin immer mit Kopf im Nacken und kalten nassen Waschlappen-auch im Nacken!- rumpfuschten,wurde ich echt patzig abgewiesen ,dass sie das immer so macht und der Arzt keine Ahnung hat. Ein HNO Arzt,der ihrer Meinung nach keine Ahnung hat ? Aha...
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06.11.2013 12:17 Uhr von oldtime
 
+1 | -1
 
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Nur weil die Studiert haben und in ihrem Beruf seit Jahren arbeiten, bedeutet das nicht zwangsweise das sie gut sind und immer recht haben.

Das merkt man ganz einfach wenn man mit der Diagnose nicht einverstanden ist und zu einem anderen Arzt geht, der einem dann was ganz anderes erzählt.

Und es gibt auch viele Ärzte die eine Behandlung immer schon so gemacht haben und da auch keine andere Meinung zulassen und nicht wirklich auf dem laufenden sind.

Oder Ärzte die schon nach dem ersten Satz eine Diagnose gestellt haben und überhaupt nicht mehr zuhören und eine Untersuchung gar nicht erst stattfindet.

Ich will damit nicht die Ärzte schlecht machen, aber es sind auch nur Menschen. Es gibt gute und schlechte. Man sollte sich einen anderen Arzt suchen, wenn man ihm nicht vertraut.
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06.11.2013 12:19 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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@tsunami13

Wenn du dir auf dauer den Magen kaputt machen willst gebe ich dir mit der Packung Paracetamol recht.

Nachvollziehen kann ich das aber auch, Medikamente sollten immer nur mit Vorsicht eingenommen werden, hinzu kommt das gerne auch mal unnötige Medikamente aufgeschrieben werden (z.B. Antibiotika bei einer Grippe).

Hier sollte man einfach bei der Auswahl seines Arztes sehr sorgfältig vorgehen das man auch das entsprechende Vertrauen haben kann das dieser dem eigenen Kind auch nur das Verschreibt was wirklich notwendig ist, besser ist es meistens wenn man es erstmal ohne Medikamente probiert (Ausnahmen gibt es hier sicherlich bei).

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