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Gericht: Küchenchef hat Recht auf teures Hörgerät

Ein stark schwerhöriger Küchenchef kann ein besonders hochwertiges digitales Hörgerät im Wert von 3.000 Euro beanspruchen. Das urteilte jetzt das Sozialgericht Gießen.

Der 52-jährige wollte sich nicht mit dem erheblich billigerem "Kassengerät" abfinden, da durch dieses nicht alle wichtigen Nebengeräusche in einer Großküche korrekt übertragen würden. Als Chef einer Kantine müsse er stets den Überblick über alle möglichen Signaltöne behalten, argumentierte der Koch.

Dies sei mit einem so genannten "Festbetragsgerät", wie es die Krankenkasse normalerweise bezahlt, nicht möglich. Nur das teure Modell könne die verschiedenen Geräusche korrekt filtern und übertragen und damit die Erwerbsfähigkeit des Küchenchefs sichern, so das Gericht.


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WebReporter: Stadtblatt-Pforzheim
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Gießen, Hörgerät, Küchenchef
Quelle: stadtblatt-pforzheim.de

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06.11.2013 08:52 Uhr von knuddchen
 
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Richtig so. Gerade diese Geräte sind schon teuer genug und dann wollen die Kassen einen immer noch das billige Teil aufschwatzen. Die Batterien sind auch schon teuer genug.

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