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Die Hälfte der Deutschen würde für die Pflege eines Angehörigen den Job aufgeben

Eine Umfrage hat ergeben, dass 43 Prozent der Deutschen sich dazu bereit erklären würden, ihren Beruf aufzugeben, um einen nahen Angehörigen zu pflegen. An der von der Süddeutschen Krankenversicherung in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage nahmen insgesamt 1.000 Menschen teil.

Als Herzensangelegenheit haben zwei Drittel der Befragten die Pflege eines nahen Angehörigen bezeichnet. Allerdings würden sich neun von zehn Bundesbürgern einen ambulanten Pflegedienst zur Unterstützung dazunehmen.

Jeder Zweite hat in der Umfrage außerdem geäußert, dass es fast unmöglich sei, die Pflege des Angehörigen mit dem Beruf zu vereinbaren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Job, Pflege, Hälfte
Quelle: www.aponet.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2013 19:42 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Im Rückschluss heißt das: Beruflich Pflegende können ihren Job mit einem gesunden Privatleben nicht vereinbaren. Das ist in der Tat so und gehört endlich geändert. Die Leute reißen sich den Hintern auf um eine gute Pflege zu gewährleisten, das gehört endlich honoriert, sowohl gesellschaftlich als auch finanziell.
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05.11.2013 20:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Wenn man den Beruf aufgibt um jemanden zu pflegen, dann wird man auch mittellos und kann die Wohnung nicht mehr halten. Man erhält dann streng genommen auch kein Hartz4, weil man ja nicht mehr vermittelt werden will und kann. Wovon leben dann die Leute?
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05.11.2013 20:28 Uhr von FrankCostello
 
+0 | -2
 
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Ganz ehrlich das glaube ich nicht...
Wenn man sich mal die Deutsche Gesellschaft anschaut sieht man das sie ihren Alten nicht helfen und einfach dran vorbei gehen ohne zu helfen .
Wenn dann ein Südländer helfen möchte schauen die Leute skeptisch was ich nicht verstehe.
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05.11.2013 20:35 Uhr von Ms.Ria
 
+3 | -1
 
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Zwischen *Sagen* und dann tatsächlich *Machen* liegen letzten Endes doch Welten. Den wenigsten ist nämlich bewusst, dass man im fortgeschrittenen Pflegestadium kaum mehr Eigenleben hat und man nur noch für die zu pflegende Person da ist. Nicht selten ist anfangs der Übermut und die Liebe groß - und es endet dann ganz böse in Überlastung, Agressionen, Depressionen usw.

Das Ideal der generationsübegreifenden Pflege (Mutter pflegt Oma, Kind pflegt Mutter...) ist theoretisch schön - meiner Meinung nach aufgrund der sich beruflich, finanziell und persönlichkeitsverändernden (z.b. Emanzipation, Veränderung der Mann-/Frau-Rolle) Gesellschaft heutzutage nicht mehr einfach so möglich.
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05.11.2013 21:12 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Meine Frau und ich haben unsere Eltern gepflegt, Alzheimer, Krebs, 2 Jahre, bis zum Schluss, das ist echt kein Zuckerschlecken und hat unendlich viel Kraft und Nerven gekostet, bestimmt nicht jedermanns Sache.......

Ich weiss nicht, ob ich das heute noch mal machen könnte.....

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