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Reiche Bürger profitieren stärker von Mietpreisbremese als Geringverdiener

SPD und Union haben kürzlich mit dem Beschluss der Mietpreisbremse einen ersten Konsens im Koalitionspoker erzielt. Allerdings droht das Projekt mehr Probleme zu schaffen als zu lösen, denn es wird befürchtet, dass vor allem die Wohlhabenden von dem Beschluss profitieren werden.

Inhaltlich geht es bei dem Projekt darum, die Miete bei Neuvermietung eines Objekts in ihrem Wachstum zu beschneiden und ihren Preis auf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Preismarke zu begrenzen. Doch bezahlbarer wird der Wohnraum für Geringverdiener deshalb noch lange nicht.

So wird befürchtet, dass Besserverdiener bei der Vermietung aufgrund ihrer hohen und sicheren Liquidität dennoch bevorzugt werden. Durch die hohe Nachfrage und das geringe Angebot von Wohnungen in guten Lagen wird sich an der derzeitigen Situation für Geringverdiener nicht viel verbessern.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürger, Reiche, Mietpreis, Geringverdiener
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2013 09:37 Uhr von pjh64
 
+4 | -2
 
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Natürlich profitieren nur besserverdienende. Der Rest ist doch auf Mietzuschüsse angewiesen, so daß jede "Vergünstigung" sofort angerechnet wird, und somit effektlos verpufft. Politisch betrachtet ist das allerdings ein voller Erfolg, den man aber erst sehen kann, wenn man einsieht, auf wessen Seite die politische Spaßjunta spielt.
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05.11.2013 09:54 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -1
 
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@pjh64
Ich weiss ja nicht, aber wenn der Staat weniger Steuergelder an Vermieter zahlen muss und damit mehr vom Steuergeld übrig hat, finde ich das ganze nicht "effektlos verpufft".
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05.11.2013 11:04 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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Ähm sowas ist doch vollkommen logisch.
Wer mehr verdient, kann auch die Miete besser/locker bezahlen.
Das hat meiner Meinung nach nicht wirklich viel mit der Mietpreisbremse zu tun.
Beim Vermieten einer Wohnung/Haus geht es dem Vermieter logischerweise als Erstes um die Miete und dass Diese sicher rein kommt, egal in welcher Höhe sie ist.
Jemand der nur 1500 € verdient und bspw. 500 € für die Miete ausgeben muss, der hat eine höhere monatliche Belastung als ein Mieter, der mit 2500 € im Monat daher kommt.
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05.11.2013 11:13 Uhr von psycoman
 
+2 | -2
 
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Nein, Überraschung! Besserverdiener werden immer bevorzugt, wobei auch bei Hartz-IV-Empfängern der Erhalt der Miete gesichtert sein, da die Behörde regelmäßig überweist.

Diese Regelung schützt sehr wohl, damit die Preise nicht in den Himmel schießen.

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