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NSA-Spionageaffäre: Auch britischer Geheimdienst hört in Berlin mit

Seit Monaten erhitzt die Affäre um die massenhafte Ausspähung von Daten deutscher Bürger durch den amerikanischen Geheimdienst NSA die Gemüter. Seit einiger Zeit steht fest, dass auch das Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel bespitzelt wurde (ShortNews berichtete).

Doch scheint der amerikanische Geheimdienst nicht der einzige zu sein, der Daten in Deutschland abgreift. Auch der britische Geheimdienst GCHQ soll auf dem Dach der Botschaft eine Abhöreinrichtung betreiben. Das berichtet der "Independent" mit Beruf auf Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden.

So soll es den Diensten möglich sein, unbefugt Telekommunikation, W-Lan-Datenverkehr und interne Kommunikation in Regierungsgebäuden zu belauschen. Das Kanzleramt soll keine Ausnahme sein. NSA und GCHQ sollen mit Diensten aus Australien, Kanada und Neuseeland zusammenarbeiten.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Geheimdienst, NSA, GCHQ
Quelle: www.spiegel.de

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