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Deutschland: Mutmaßliche NS-Raubkunst wurde in Köln versteigert (Update)

Die deutschen Zollbehörden haben 2011 bei einer Razzia in München möglicherweise nicht alle geraubten Kunstwerke entdeckt. Wenige Monate nach der Razzia hat der Eigentümer nämlich Max Beckmanns "Löwenbändiger (Zirkus)" bei Lempertz in Köln versteigern lassen.

Das Werk ging im Dezember 2011 für 864.000 Euro an einen neuen Besitzer. Das Auktionshaus Lempertz hat dies selbst dem Magazin "Fokus" mitgeteilt. Auch teilte man mit, dass das Werk erst dann versteigert wurde, als man sich mit den Erben des Vorbesitzers geeinigt hatte.

Im Auktionskatalog wurde damals als Vorbesitzer die Berliner Galerie Alfred Flechtheim genannt. Der Galerist floh 1933 vor den Nazis. Experten haben inzwischen nachgewiesen, dass das Kunstwerk aus dem Nachlass des Galeristen stammt.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Köln, Update, NS, Raubkunst
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2013 17:04 Uhr von WoAd
 
+5 | -5
 
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Heult doch, es liegt noch genug Deutsch Beutekunst überall auf der Welt da will ich mal einen aufschrei der breiten Öffentlichkeit hören.
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04.11.2013 19:05 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -4
 
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@WoAd


...aber sonst geht es dir noch gut!

Was möchtest du damit sagen? Deutschland wurde sooooo ungerecht behandelt, das alte einzelne Naziprofiteure alles recht haben die Opfer der Naziherrschaft zu betrügen? Weil die Opfer selbst schuld sind? Weil der Alte Sack es verdient hat?

Was bitte passt dir nicht?
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04.11.2013 20:40 Uhr von Patreo
 
+1 | -2
 
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WoAd wo genau liegt die Deutsch Beutekunst?
Wenn du ein Beispiel nennen könntest, würde ich mich gerne darüber informieren.

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