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"Schwindelpedia": Wie Wikipedia Meinung macht

Wikipedia ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Jedoch machen im Zusammenhang mit der Plattform auch Begriffe wie "Schwindelpedia" die Runde.

Medienberichte befassen sich jetzt damit, wie die Meinungsmache in der Praxis funktioniert.

Fehlende Bewertungs- und Reputationstools gegen übereifrige und ideologisch motivierte Nutzer, seien hier nur einer von zahlreichen Missständen.


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WebReporter: AgenturMeldung
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Missbrauch, Meinung, Wikipedia, Enzyklopädie
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2013 15:30 Uhr von Pils28
 
+56 | -4
 
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Ich kenne trotzdem nichts besseres als Universalnachschlagewerk.
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04.11.2013 15:40 Uhr von Ms.Ria
 
+11 | -3
 
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Ja, das mag sein. Aber ich finde immer dass jeder der das Internet und Wiki nutzt, mittlerweile auch wissen sollte dass man auch immer ein bißchen Objektivität beihalten und nicht sofort alles blind glauben und annehmen sollte. Man kann sich ja von Wiki aus auch weiter informieren. Viel bemerkenswerter (ob gut oder schlecht) ist doch, dass man Wiki heutzutage einfach so bei z.b. Klausuren bedenkenlos als (wissenschaftliche) Quelle nutzt und offiziell zulässt, während man sich früher durch Fachbücher etc. kämpfen musste. Wir und unser Allgemein-Wissensstand sind die Wiki-Generation :-)

[ nachträglich editiert von Ms.Ria ]
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04.11.2013 15:51 Uhr von Roegnvaldr
 
+13 | -3
 
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Und das ausgerechnet von DWN! xD
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04.11.2013 15:54 Uhr von Pils28
 
+23 | -14
 
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In Wikipedia sind nahezu alle Aussagen belegt und somit für jeden nachprüfbar. Damit ist sie besser als die meisten Fachbücher.
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04.11.2013 16:07 Uhr von Rongen
 
+11 | -1
 
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Hm stimmt schon bei Wiki wird grade bei Personen gerne mal die Wahrheit gebogen oder negative Aspekte verschwiegen.
Zum Beispiel Dr. Michael Maier Herrausgeber von :
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
oder
deutsch-türkischen-nachrichten.de
und noch ein paar anderen die genauso Schund puplizieren.
Wenn man sich den Wiki Eintrag dieses Herren anschaut und dann mal mit verschiedenen Nachrichten seriöser Blätter vergleicht merkt man schon wie sehr das "geschönt" ist.
Nur das ist kein Problem von Wiki selber bzw. dem System dahinter sondern es sind die "Schreiber"
die diese Artikel aus persönlichen aber wohl eher meist finaziellen Gründen manipulieren.
Es gibt nen ganzen Dienstleistungssektor der nichts anderes macht als bei Amazon und co. die Produkte schön zu reden , like´s verteilt, positive Kommentare notiert oder eben Wiki Einträge bearbeitet.
Mich würde nicht überraschen wenn sogar auf Regierungsebene irgend ein Azubi schaut
ob die schmutzige Wäsche der Spitzenpolitiker aus ihrer Vergangenheit bei Wiki eben nicht auftaucht.

Ein kleiner Auszug eines Kommentars von einem anderen User :

"Um die massive Manipulation auf Wikipedia zu sehen, genügt es, sich beispielsweise den “aktuellen” Artikel über Volker Beck anzsuchauen. Dort verhindern zwei Beck-Sympathisanten seit Wochen auf brutaltsmögliche Weise, dass Becks Verstrickungen in die Pädo-Ideologie der 80er und 90er Jahre auch nur erwähnt oder dokumentiert werden. Nicht einmal im offenen Kommentarbereich werden Original-Zitate “geduldet”, sondern sofort gelöscht."
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04.11.2013 16:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -7
 
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Ich sehe das Problem vor allem darin, dass Wikipedia nichts kostet. Mir wäre es lieber es gäbe dort ein paar gut bezahlte Autoren, die über die Einträge und Änderungen besser wachen. Man kann das mit Werbung gegenfinanzieren - und gegen Abo fällt die Werbung raus.
Was kostenlos ist und alle mitmachen ist eben Manipulationen ausgesetzt.
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04.11.2013 16:25 Uhr von Tigoci33
 
+8 | -2
 
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aber deutsche-wirtschafts-nachrichten.de ist seriös? ich glaube nirgends im web stehen mehr unwahrheiten...
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04.11.2013 17:00 Uhr von derNameIstProgramm
 
+10 | -0
 
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@ThomasHambrecht
"Was kostenlos ist und alle mitmachen ist eben Manipulationen ausgesetzt."

Das stimmt. Das Problem ist aber, dass im umgekehrten Falle, also bei Werbung, sogar die eigene Abhängigkeit gefährdet ist. Ich kann nicht auf der einen Seite über ein Unternehmen etwas unangenehmes schreiben, und gleichzeitig darauf hoffen dass sie bei mir Werbung schalten.

Man sollte Wikipedia als das nutzen was sie ist. Als ein Nachschlagewerk, dessen Wahrheitsgehalt man bei Interesse über die verlinkten Quellen selbst überprüfen kann. Es hat schon seinen Grund wieso bei wiussenschaftlichen Arbeiten Wikipedia nicht als Quelle erlaubt ist. Aber als Einstiegspunkt kann man sie trotzdem super verwenden.
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04.11.2013 17:01 Uhr von Schaumschlaeger
 
+5 | -0
 
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@Ms. Ria
Also hier wird einem schon auf die Finger gehaun, wenn man Wikipedia als Quelle angibt. Aber ansonsten hast du natürlich recht.

Das tolle an Wikipedia ist, dass eben solche Manipulationen oft sehr schnell von anderen Schreibern angeprangert werden. Wird sowas publik ist der Imageschaden größer als der Nutzen.

[ nachträglich editiert von Schaumschlaeger ]
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04.11.2013 17:20 Uhr von ioioio
 
+6 | -1
 
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Exact meine Beobachtung.
Sobald es kritisch wird kann man Wiki in der Pfeife rauchen.
Und das ganze Internet wird ohnehin gleich ganz ignoriert.
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04.11.2013 17:54 Uhr von Trallala2
 
+14 | -0
 
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Wikipedia ist schon ok, man muss nur wissen wo man aufpassen muss. Und wenn es wirklich wichtig ist, kontrollieren. Bei wissenschaftlichen Artikeln ist die Glaubwürdigkeit relativ hoch. Grund: es ist nicht zu erwarten, dass ideologisch verblendeten Benutzern das Liebesleben der Dänischen Ameise anders darstellen wollen. Leicht kritisch wird es schon bei Artikeln wie der Relativitätstheorie. Es gibt andere Theorien, so dass Verfechter anderer Theorien schon gerne ihren Senf dazu abgeben würden. Aber hier funktioniert die Comunity.

Änderst sieht es bei Themen mit ideologischen Hintergrund, also politisch oder weltanschaulich. Da muss man aufpassen. Am besten prüfen ob es mal ein Editwar gab. Wenn ja, aufpassen, wenn nicht, ist in der Regel unbedenklich.
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04.11.2013 18:00 Uhr von Trallala2
 
+7 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Du verstehst einfach nicht die Idee hinter Wikipedia. Am Anfang war es durchaus auch so geplant, dass bezahlte Autoren Artikel schreiben. Es entwickelte sich anders.

Inzwischen kann man Wikipedia als Wissen der Welt ansehen. Alle Menschen die über ein Thema bescheid wissen teilen das Wissen mit. Soweit die Theorie.

Man vergisst zu gerne, dass es auf der anderen Seite Menschen gibt denen es scheißegal ist was wahrheit ist, bzw. ihre Meinung für Wahrheit halten. Sie haben gehört, dass am 11. September die US Regierung paar Türme besprengt hat, das haben sie verinnerlicht, und nun möchten sie, dass das auch so in Wikipedia steht. Sie haben das System missverstanden und glauben, dass jeder da etwas schreiben kann, nicht, dass es eine Enzyklopädie ist.

Im Grunde ist es gut so wie es ist. Nur man muss etwas an den (Schutz) Mechanismen noch feilen.
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04.11.2013 18:06 Uhr von FrankaFra
 
+9 | -2
 
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Also, wie hier Leute "Wiki" als seriös und super bezeichnen... und obendrein noch als "für jeden nachprüfbar und belegt".

Na, dann geh mal rein in die Querverweise. =)


Es hat Gründe, wieso das als Quelle an Unis etc. nicht zugelassen ist.
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04.11.2013 18:26 Uhr von Holt
 
+2 | -0
 
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Ist ja auch mal was genz neues und ueber sowas lohnt es sich jetzt ne Nachricht zu schreiben, schlechte News, dass wussten wir eh alle schon!
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04.11.2013 18:28 Uhr von stoske
 
+5 | -3
 
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Köstlich. Ein Artikel über Meinungsmache - ausgerechnet bei ShortNews! Was für ein wunderbarer Witz.

[ nachträglich editiert von stoske ]
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