04.11.13 12:18 Uhr
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Bahn-Chef Rüdiger Grube fordert für Sanierung Milliarden vom Steuerzahler

Laut Bahn-Chef Grube habe die Bahn durch Unterfinanzierung einen Investitionsstau von fast 30 Milliarden Euro. Entstanden wäre dies, weil man jährlich vier Milliarden ausgeben müsste, um die Netze zu erhalten, Bund und Bahn aber nur drei investieren würden.

Man erfülle als Bahn zwar die gesetzliche Pflicht, zwei Milliarden Euro im Jahr zu investieren, das tue man auch, aber es reicht nicht. Auch die Länder beklagten seit Jahren die Unterfinanzierung durch den Bund. Hunderte Stellwerke hätten noch von Kaiser Wilhelm eingeweiht werden können.

Grube will deshalb den Bund stärker in die Pflicht nehmen. 1.400 Brücken müssten sofort repariert werden. Tue man jetzt nichts, dann lägen die Sanierungskosten bis 2020 bereits bei 50 Milliarden. Netze sichern, Aus- und Neubau zurückstellen sollten die vorrangigen Ziele sein.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Bahn, Milliarden, Sanierung, Steuerzahler, Grube
Quelle: www.gmx.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2013 13:19 Uhr von PeterLustig2009
 
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@schraegervogel

Willkommen in der Finanzwelt.

Rekordgewinn von 2,7 Milliarden 2012 VOR Steuern und Abgaben!!

Bleiben untrm Strich evtl noch ein paar Millionen die in den Ausbau von Strecken und Bahnhöfen gesteckt werden

@Zensus
Und dann? Läufst von Hamburg nach Berlin oder was?
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04.11.2013 14:33 Uhr von Klugbeutel
 
+2 | -0
 
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Wenn die Streuzahler eh ständig zahlen müssen, dann sollte die Bahn wieder verstaatlicht werden.
Kann ja nicht sein, dass die Bahn die Gewinne ein-sackt, aber die Kosten von den Steuerzahlern zahlen lässt.

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