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Bonn: Heftig umstrittene Kunstaktion kostet die Steuerzahler zehn Millionen Euro

In Bonn finden sich seit einiger Zeit merkwürdige Betonbänke mitten im Grünen. Auf diesen kann man nicht wirklich sitzen und zudem zeigen sie auf Schnellstraßen oder Büsche.

Dazu finden sich auf dem Boden Schilder, die aber in die falsche Richtung zeigen. Auf einem steht zum Beispiel "Rhein", doch der fließt hier gar nicht. Das ganze lichtet sich auf Nachfrage bei der Stadt. Bei diesen Installationen handelt es sich um die Kunstaktion "Grünes C".

Die ist eine Gemeinschafts-Aktion von Bonn, Troisdorf, Sankt Augustin, Niederkassel, Bornheim sowie Alfter. Die Gesamtkosten von rund 25 Millionen Euro werden von der EU mitfinanziert. Davon bleiben allerdings rund zehn Millionen beim deutschen Steuerzahler hängen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Bonn, Steuerzahler
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2013 12:26 Uhr von brycer
 
+8 | -0
 
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Was soll diese Kunstaktion bringen?
Bänke auf denen man nicht sitzen kann - Schilder die einem den falschen Weg weisen...
Kunst kommt von Können - hier liegt die Kunst wohl darin, diesen Blödsinn für viel Geld auch noch verkaufen zu können und noch dazu sechs Städte zu finden die sich dafür zum Affen machen.

Gut, in Berlin verschleudert man Milliarden für einen Flughafen, dessen Nutzen sich bis dato noch sehr in Grenzen hält. Aber da hat man wenigstens ein Fünkchen Hoffnung dass der Nutzen sich bald einstellt. ;-)
Aber immerhin hat er schon einen Rekord: Er ist der leiseste und umweltfreundlichste Flughafen der Welt - Knapp vor Kassel-Calden, wird aber diesen Platz wohl in ein paar Jahren (keiner weiß wieviel) an eben jenen abgeben müssen.
Ob wir das noch erleben werden? Oder doch eher unsere Kinder oder unsere Kindeskinder. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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04.11.2013 13:18 Uhr von 1199Panigale
 
+6 | -0
 
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Unfassbar wie unser Geld verbrannt wird
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04.11.2013 13:30 Uhr von Kingstonx
 
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Dankeschön verblödete Politiker.
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04.11.2013 14:05 Uhr von Tuvok_
 
+4 | -0
 
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Wat´n Blödsinn ... die 25 Millionen hätte man lieber ins Strassennetz stecken sollen... ein par KM Schlaglochpiste wenige oder eine sanierte Brücke... wäre mir egal hauptsache nicht für so einen Blödsinn.
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04.11.2013 15:30 Uhr von ar1234
 
+3 | -0
 
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Für Kunst auch noch Steuergelder verbraten, während alte Menschen in elenden Dreckslöchern (Heimen) bei lebendigem Leibe verotten und normale Menschen ncith mal mehr die Zähne oder eine Brille ohne saftige Zusatzzahlung kaufen können.
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04.11.2013 15:32 Uhr von heinzinger
 
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im nächsten Leben werde ich auch Künstler.
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04.11.2013 16:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Und bei uns gibt es "staatliche" Museen, die nicht einmal eine 5-stellige Summe bekommen, um alte historische schützenswerte Kunstgegenstände und wichtige Dokumentationen vor dem absoluten Verfall zu schützen.

Das dürfte kein "Künstler" gewesen sein, sondern eher ein Verkaufsspezialist, der wusste wo Fördermittel abzugreifen sind.
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04.11.2013 21:48 Uhr von Inai-chan
 
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boah hat EINER von euch diese Bänke gesehen?

Ich finde die sache toll! Die Bänke eignen sich wunderbar zum sitzen! Nur weil sie keine Sitzlehne haben sollen es keine sein? So ein quatsch!
Außerdem sind die Bänke entlang schöner Rad-/Spazierwege aufgestellt, so dass man sich nach einem schönen Spaziergang da schön hinsetzen und ausruhen kann. Sie sind halt nicht dafür da einem eine tolle Aussicht zu bescheren, aber ich finde sie aber seh praktisch! Die Schilder auf dem Boden haben mir bisher auch immer geholfen meinen Weg wieder zurück zu finden, wenn ich mal eine neue Route einschlagen wollte.

Mag sein, dass 25mio zuviel sind, aber leider sind doch alle Aktionen, die die Stadt für die BV macht in dem Rahmen!
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04.11.2013 22:58 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Kunst kommt auch von Können, aber der Krempel zeigt nur die Kunst Staatsknete abzugreifen. Komunen hätten zuwenig Geld ? nein, diese verschwenden es an die jeweilige Schickimicki Scene, da es ja nicht ihres ist. Darum gibt es ja auch immer mehr Steuervermeider!

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