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Finanzchef nicht in den Suizid getrieben: Untersuchung entlastet Josef Ackermann

Der ehemalige Chef der Deutschen Bank sowie des Versicherers "Zurich Insurance", Josef Ackermann, ist im Falle des Selbstmordes seines ehemaligen Finanzchefs Pierre Wauthier entlastet worden. Das ist das jüngste Ergebnis einer Untersuchung der Schweizer Finanzaufsicht Finma.

Zu diesem Zweck wurden E-Mails durchkämmt und ehemalige Mitarbeiter des toten Finanzchefs befragt. In einem Abschiedsbrief hatte Wauthier Ackermanns Arbeitsmethoden heftig kritisiert. Ackermann hatte sich damals vollständig verständnislos für die erhobenen Anschuldigungen gezeigt.

Ackermann war zuvor beschuldigt worden, nicht unerheblich am Selbstmord Wauthiers beteiligt gewesen zu sein. So soll er letzteren im Rahmen der gemeinsamen Tätigkeit bei "Zurich Insurance" derart unter Druck gesetzt haben, dass Wauthier keinen anderen Ausweg als den Suizid gesehen habe.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Untersuchung, Suizid, Josef Ackermann, Entlastung
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2013 09:31 Uhr von Gierin
 
+5 | -5
 
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Wenn der Chef soviel Druck ausübt, dass ich es nicht mehr aushalte, dann bringe ich mich nicht um, sondern kündige!
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04.11.2013 10:33 Uhr von Rongen
 
+3 | -1
 
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Was ich amüsant finde, der Finanzchef hat in seinem abschiedsbrief ja direkt daruaf hingewiesen das er unter den Methoden Ackermanns leide usw. und jetzte sagen Experten dass das ja nicht stimme.
Ich bin überzeugt das Ackermann nur zurückgetreten ist um aus der schußlinie zu kommen.
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04.11.2013 10:36 Uhr von Jaegg
 
+4 | -0
 
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Ich glaube wir können uns nicht vorstellen, was für Maßnahmen in deren Kreisen durchgeführt werden, um gewissen persönliche Interessen zu schützen bzw. durchzusetzen. Das ist eine andere Welt, wo Leute wie Ackermann leben und "arbeiten" bzw. arbeiten lassen.

Ich empfinde es als durchaus vorstellbar, dass man so enormen Druck aufgebrummt bekommt und vllt Karriere riskieren muss, um in diesen Gesellschaften voran zu kommen. Da dürfte doch auch dieses schönes amerikanische Hire-or-Fire Prinzip angewendet werden. Entweder aufsteigen oder fliegen.

Selber Schuld, wer mit Haien schwimmt...

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