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Großbritannien: Unternehmen warnen in einer Studie vor dem Austritt aus der EU

Die EU-skeptischen Tendenzen in Großbritannien sind nach wie vor stark. Im Jahr 2017 sollen die Briten in einem Referendum darüber abstimmen, ob sie in der europäischen Union bleiben wollen.

Einer neuen Studien zufolge, gibt es dort aber doch einige EU-Befürworter: Acht von zehn Unternehmen in Großbritannien sprechen sich für den Verbleib des Landes in der EU aus. "Lieber in einer reformierten EU als draußen und ohne Einfluss", so der Direktor des britischen Industrieverbandes CBI, John Cridland.

Noch tendieren die Briten Umfragen zufolge zu einem EU-Austritt, aber man geht davon aus, dass sich dahingehend noch die Stimmung ändern wird, wenn die Pro-EU-Argumente offensiver vertreten werden. Bisher waren vor allem EU-Gegner in der Öffentlichkeit dominant und offensiv vertreten.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, EU, Großbritannien, Unternehmen, Warnung, Austritt
Quelle: www.spiegel.de

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04.11.2013 07:58 Uhr von Rongen
 
+12 | -8
 
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Ja na klar sprechen sich die Unternehmen dafür aus, billige Lohnsklaven, Subventionen, und ein gewaltiger Binnenmarkt, wobei hier der freie Kapitalmarkt zum tragen kommt, würd ich auch nicht aufgeben wollen nur weil das Wahlvieh seine Autonomie zurück will.
Wäre schön wenn uns das auch passieren würde, aber das ist wohl Wunschdenken.
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04.11.2013 08:01 Uhr von Niels Bohr
 
+11 | -5
 
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Sollen die doch austreten!
GB kostet die EU mehr als sie einbringen. Die Briten lehnen EU-Vorgaben ab und setzen sie nicht um, wenn sie nicht gefallen oder gegen das britische "Gewohnheitsrecht" laufen.
Bei den Briten herrscht noch immer die Meinung das sie das weltumspannende Empire sind und sich alle nach deren Regeln zu richten haben, aber Zusammenarbeit in der EU wird bei denen klein geschrieben.
die sind nur am brüllen und drängeln sich in die 1. Reihe wenn es darum geht Kohle abzuziehen.
Also:
Liebe Briten, im volksentscheid 2017 bitte für einen Ausstieg aus der EU voten.
20 Jahre weiter ist GB dann hinter Rumänien zurückgefallen bezüglich Wirtschaft.
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04.11.2013 09:12 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -0
 
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Dass die Unternehmen dafür sind, ist ja klar.
Sie profitieren allesamt prima von den EU-Fördermitteln.

Allein die Queen bekommt von der EU zweistellige Millionenbeträge aus dem Agrarfonds wegen ihrer tausende Hektar Agrarboden und Wald.

Die EU ist für die Unternehmer gemacht (Zuckerindustrie, Rohstoffindustrie, etc.).

Sie alle profitieren von freien Märkten und können Waren im Millionenwert exportieren, wo früher Zölle für entrichtet werden müssen.

Aber versuch mal als Privatperson mehr als 2 Kanister Sprit von Polen nach Deutschland mitzunehmen.
Oder Waren mit Bargeld für mehr als 15.000 EUR einzukaufen. Dann hast du ganz schnell ein Strafverfahren an der Backe.

Die Unternehmer sind pro EU, weil dieser korrupte Laden sich mit Mitteln der Steuerzahler deren Solidarität erkauft hat.
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04.11.2013 09:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -6
 
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Ich bezweifle immer wieder, dass das Wahlvolk überhaupt einschätzen kann, inwieweit Euro, EU ihr Leben beeinflussen.
Als Uri Geller Millionen Deutschen im Fernsehen versprach ihre verlegten Gegenstände wiederzufinden, haben auch zahllose Haushalte ihre alten Gegenstände wiedergefunden. Früher waren Hexen an der schlechten Ernte schuld - heute ist die EU und der Euro an allem schuld.
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04.11.2013 09:33 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Ich weiß echt nicht, warum du so EU-befürwortend bist.
Profitierst du echt so davon?
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04.11.2013 09:52 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -0
 
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Interessant ist nur, wer da warnt: all die Leute, die von der EU auf Kosten der Allgemeinheit profitieren... fehlen eigentlich nur die Banken. Wir sollten dem Beispiel Großbritanniens folgen.. nein.. ihnen zuvorkommen!
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04.11.2013 17:01 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Was passiert dann mit den Leuten aus EU Staaten die in GB eingewandert sind? Müssen die dann wieder raus, wenn GB nicht mehr der EU angehört und die nicht jeden EU-Bürger aufnehmen müssen?

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