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Darum sind die Männer beim Thema Gesundheit das schwache Geschlecht

Im Congress Centrum Suhl (CCS) ging es am vergangenen Freitag am Tag der Männergesundheit um die nämliche. Frauen haben beispielsweise die Möglichkeit, zum Frauenarzt zu gehen. Doch an wen wenden sich Männer?

Die Antwort ist, dass Männer oftmals dann gar nicht erst zum Arzt gehen, weil sie glauben, dass sie stark, kräftig und unverwundbar sein müssen. Das strahlen sie zumindest nach außen hin aus, innerlich jedoch seien sie öfter von Ängsten und Schmerzen öfter zerfressen als Frauen, so Ina Leukefeld, Vorsitzende des Suhler Sozialausschusses.

Dazu komme, dass es in der Gesellschaft heißt: "Starke Männer weinen nicht." Deshalb lassen sich Männer oftmals auch beeinflussen und es sei ihnen dann egal, ob sie krank werden können. Wenn sie dann jedoch eine schwere Krankheit heimsucht, treffe sie der Schock umso größer.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Frau, Krankheit, Thema, Geschlecht
Quelle: www.insuedthueringen.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2013 19:19 Uhr von Gorli
 
+3 | -2
 
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Ich glaube da gibt es eine Diskrepanz zwischen U30 und Ü30. Männer meiner Altersgruppe haben nun echt kein Problem mehr mal Krankzuschreiben. Und bei der Freundin ausheulen ist nun auch kein Weltuntergang mehr. Eigentlich geht das gejammer von Männern mittlerweile schon etwas mehr richtung "too much".
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03.11.2013 19:52 Uhr von umb17
 
+18 | -0
 
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und wenn man echt mal was auskurieren möchte, kommen Frauen um die Ecke und machen sich über wehleidige Männer lustig.
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03.11.2013 20:34 Uhr von Humpelstilzchen
 
+7 | -0
 
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Das Bessere ist der Feind des Guten!

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03.11.2013 22:22 Uhr von cyrus2k1
 
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Es ist nicht immer gut zum Arzt zu gehen. Viele Krankheiten verschwinden auch von selbst wieder und viele Ärzte behandeln falsch und verschreiben zu viele Medikamente, die auch wieder Nebenwirkungen haben.
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04.11.2013 07:29 Uhr von Rongen
 
+7 | -1
 
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Tjaha der Titel suggeriert das ein Mann das schwache Geschlecht ist und im Text steht das wir net zum Arzt gehen weil wir stark und hart sein wollen und dadurch auch sind. Beißt sich.
Aber egal, ach und das Gegenteil eines Frauenarztes ist beim Mann der Urologe nur mal so am Rande.

Ich für meinen Teil könnte keinen Mann als Freund oder Kollegen ernst nehmen der sich über sprödes Haar oder rissige Fingernägel beklagt wie das Frauen so gerne tun.
Meine Theorie ist schon lange das Frauen dieses "Wehleidig" gequassel nur erzählen um von ihrer eigenen Schwäche abzulenken. Den genau das sind Frauen (rein körperlich) schwach und sie halten gar nichts aus.
Das Problem ist das gerade in der Öffentlichkeit keine MÄNNER stehen sondern Mädchen wo der Körper für echte Arbeit nicht langt. Beispiele gibts da ne Menge z.b. der Pocher (was ein Mann nich wahr ?) oder die Gaylords Klaas und Joko, nur weil die 3 Haare (als Bart getarnt) im Gesicht tragen sind das noch lange keine Männer. Oder etwas betagter Bernhard Hoecker oder Mittermeier alles richtige Männer wie sie so über die Bühnen tanzen und singen.
Tokio Hotel, Justin Bieber und so weiter, was ich sagen will das öffentliche Bild eines Mannes ist,
teilweise so dermassen Androgyn das ich nicht weiss ob ich die ficken soll
oder doch ein Bierchen trinken.
Und wer jetzt mit der Geburt kommt, ehrlich Frauen sind in dem Moment so vollgepumpt mit Körpereigenen Opiaten und in der westlichen Welt noch mit chemischen Schmerzmitteln dazu das ich behaupte dass ein Mann der denn gleichen chemischen Coktail intus hätte wohl net mal mit ner Wimper zuckt.

Hab ja ganz den Schlusssatz vergesen:

Echte Männer kommen in diesen "Statistiken" gar nicht vor weil, anstatt beim Arzt zu weinen, sie eben die Arschbacken zusammen kneifen und arbeiten gehen. Mich würde es als Mann viel mehr belasten und zerfressen wenn ich ständig wegen allen zum Arzt renne.
Weil ich mich dann eben nicht als Beschützer und Ernährer der Familie sehe sondern als Würstchen.

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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04.11.2013 08:17 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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@rongan:
Das Selbstbild und die Erwartungshaltung der Gesellschaft werden doch als Problem angeführt, da Männer deswegen nicht zum Arzt gehen und sich so unnötig Krankheiten verschlimmern. Das ist nicht männlich, sondern dämlich, wobei das laut einigen Frauen das selbe ist.

Es sind auch nicht alle Männer gleich, sind doch Frauen auch nicht. Es gibt Männer die halten Schmerzen und Krankheiten problemlos aus, andere nicht, wie Frauen auch.

Außerdem spricht es irgendwie nicht für die Beziehung, finde ich, wenn ich mich nicht mal vor meiner Freundin schwach zeigen kann. Sie kennt mich wohl so gut wie sonst keiner, mit meinen Stärken und Schwächen, also ist sie für mich da wenn ich mal Schwäche zeige oder einfach betüdelt werden will, weil ich krank bin und ich bin das, wenn sie schwach ist.

Eigentlich sind wir Männer eh alle hart, wir tun doch nur leidend, damit die Frauen sich um uns kümmern, alles Show :-)
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04.11.2013 08:49 Uhr von Rongen
 
+1 | -0
 
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@ psy
hm ich gebe zu das ich , jetzte beim nochmal lesen, etwas am Thema vorbeigerutscht bin, ich mein das zwar so aber rein Thematisch isses eben sehr genzwertig.
Natürlich darf ein Mann auch Schwächen haben ganz klar, was ich meinte ist das solche Aktionen wie im CCS und einige andere in meinen Augen ein falsches Bild davon zeichnen was einen Mann ausmacht.
Klar sollten wir zum Arzt wenn es weh tut, nur solche Aktionen suggerien das wir viel öfters und wegen allem zum Arzt rennen sollen, weil Frauen das ja auch tun und die sind ja so gesund.
Es ist untypisch, und jetzte kommts wieder, für einen richtigen Mann zu klagen wir sind eher die stillen Ertrager. Im Gegensatz zu dem Clowns im Öffentlichen Bereich. Und zu Hause wird dann gefragt "Schatz kannste da mal massieren das is so hart und verspannt".

Ich hab bei dieser Thematik (Mann sein) immer ein Bild vor Augen von nen bärigen gutmütigen Typen, Holzfälleraxt locker über der Schulter der sagt das er gerne jagt und für seine Familie sein Leben geben würde. Und um ihn herrum stehen dutzende schlacksige Typen mit rosa Pollunder über die Schultern geworfen mit nen Tässchen Kirschblütentee in der Hand, die ihn auslachen.
Man sollte ureigene Eigenschaften, ja fast schon Instinkte nicht als verpönt einstufen nur weil die Öffentlichkeit lieber Metrosexuelle sieht weil die ja so hübsch ausschaun.
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04.11.2013 11:11 Uhr von Lavendelle
 
+2 | -0
 
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@ Rongen:
Ich finde das in gewisser Weise schon richtig, was du schreibst. Nur das mit der Geburt, da bist du ein klein wenig auf dem falschen Weg. Ein Mann würde das nicht aushalten, weil der männliche Körper nicht dafür geschaffen ist, diese Hormone auszuschütten, damit die Schmerzen aushaltbar sind. Ein weiblicher Körper hingegen ist von der Natur her dafür vorgesehen und mit dem Nötigen ausgestattet.

Allerdings muss ich dir Recht geben, als 20-jährige Frau, dass es heutzutage "Männer" gibt, die man echt nur noch belächeln kann. Da bleibt ein "Mann" wegen einer Erkältung zuhause und rennt 3x zum Arzt (damit meine ich wirklich "kleinere" Erkrankungen). Mit einer Erkältung kommt der Körper allein zurecht und ich gehe auch damit arbeiten und die Erkältung verschwindet. Genauso diese ganzen Männer, die ausschauen, als wären sie vor der Pubertät stehen geblieben und man hat eine halbe Frau vor sich.
Da bin ich doch froh, dass ich meinen Mann gefunden habe, der ein ganz normaler Mann ist, der liebevoll ist, aber eben kein Würstchen. Er kann vor mir seine Schwächen zeigen, ist aber oft genug stark für mich.
Ich finde das gut so. Emanzipation hin oder her. Der Mann ist einfach das starke Geschlecht, das ist von der Evolution so vorgesehen. Ich bin einfach nur für rechtliche und moralische Gleichberechtigung und das haben wir in unserem Land längst erreicht.
Und ich bin froh, dass ich mich z.B. mit schweren Kisten nicht abschleppen muss.

[ nachträglich editiert von Lavendelle ]
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07.11.2013 11:39 Uhr von Fomas
 
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Ich kann bestätigen, dass viele Männer, die ich auch kenne, den Arzt scheuen. Das macht aber hauptsächlich die Generation, die heute um die 50+ ist. (Natürlich nicht alle.) Das Verhalten ist aber einfach nur dämlich. Wer sich heutzutage noch so einen Stuss wie "Männer / Indianer weinen nicht." einreden lässt, sollte mal seine geistige Reflexionsfähigkeit trainieren.

@ Lavendelle

Das mit "Der männliche Körper würde das nicht aushalten" ist totaler Schwachsinn. Ich bin ein Mann und hatte schon die schlimmste Nierenkollik und davon bin ich auch nicht gestorben. 8 Stunden lang sich immer wieder vor Schmerzen übergeben müssen, bis die im Krankenhaus mir Dipilodor gespritzt haben. Wikipedia sagt dazu:

"Eine akute Kolik ist besonders unangenehm und wird oft als eine der stärksten Schmerzempfindungen beschrieben, die Menschen fühlen können (schlimmer als eine Geburt, gebrochene Knochen, Schusswunden, Verbrennungen oder Operationen)"

[ nachträglich editiert von Fomas ]

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