03.11.13 18:49 Uhr
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ver.di-Chef Bsirske: Union hat vor, das Internet im Stil der NSA zu überwachen

Die Union drängt laut dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske bei den Koalitionsverhandlungen darauf, das Internet deutlich schärfer überwachen zu wollen. Dabei denken Unionsinnenexperten an die Ausleitung des Datenverkehrs an Netzknoten wie zum Beispiel dem zentralen Austauschpunkt in Frankfurt.

Zugriff darauf, so Bsirske, sollen unter Anderem Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste erhalten. So will die Union offensichtlich das an den Tag gelegte Handeln des BND legitimieren. Der deutsche Auslandsgeheimdienst belauscht einem Bericht des "Spiegel" zufolge seit zwei Jahren 25 Internetprovider.

Diese Maßnahme würde laut Bsirske die Internetüberwachung hier im Stil der NSA und ihres britischen Pendants GCHQ in vollem Umfang zulassen. Die Nutzung von Mautdaten zur Strafverfolgung, die Vorratsdatenspeicherung und auch eine Ausweitung von Videoüberwachung sind angeblich weitere Anliegen der CDU/CSU.


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WebReporter: Adam_R.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Union, Überwachung, NSA, Koalitionsverhandlung
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2013 18:49 Uhr von Adam_R.
 
+21 | -3
 
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Diese Verräter bekamen bei der Wahl über 40% der Stimmen. Entweder ist unser Volk nicht ganz dicht im Kopf oder hier stimmt was nicht. Es wird Zeit für Gegenwehr.
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03.11.2013 19:34 Uhr von T¡ppfehler
 
+9 | -0
 
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Gut, dass die NSA ein Auge auf Merkel und die Bundesregierung gerichtet hat.
Jetzt sieht man, dass es leider nötig ist.
Hoffentlich warten sie mit der Befreiung nicht zu lange.
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03.11.2013 20:55 Uhr von Justus5
 
+2 | -1
 
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Danke, Bsirske.
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03.11.2013 23:09 Uhr von Sonny61
 
+4 | -0
 
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Woll´n sie es ab jetzt also offiziell machen!
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04.11.2013 09:56 Uhr von Azrael_666
 
+3 | -0
 
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Ah.. Herr Bsirske entdeckt auch Neuland?! Das tun die schon LANGE!!! Guten Morgen!
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04.11.2013 10:28 Uhr von maki
 
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Und ausserdem sind die meisten SED-/MfS-Mitglieder nicht bei den Linken, sondern der CDU untergekrochen.

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