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EU: Werden Plastiktüten bald verboten sein?

In Europa gibt es Länder, die mehr als 400 Plastiktüten pro Kopf im Jahr verbrauchen. Diese können gefährlich für die Menschen und die Umwelt sein.

Deswegen unterbreitet Umweltkommissar Janez Potocnik am morgigen Montag einen Vorschlag, welcher die Plastiktüten ganz verbieten könnte.

Häufig landen die Plastiktüten in Flüssen und Seen.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Vorschlag, Europäische Union, Plastiktüte
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2013 13:34 Uhr von quade34
 
+8 | -9
 
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Es ist schon richtig, dass die Verschwendung ausartet. Nur die eigentlichen Verursacher sind wir, die wir einen gewissen Komfort beim Einkauf erwarten, der dann auch bedient wird. Gehe ich einkaufen, so stehen an den Gemüseregalen die Tütenspender und ich bediene mich daran um das Bund Radieschen zu verpacken. Das ist schon Routine und macht auch keine Gewissensbisse. Die lose Ware schreckt die Käufer ab, wenn sie sie nicht in irgendein Behältnis einbringen können. Auch mitgebrachte Körbe nutzen da nichts, wenn das Tütenangebot da ist, es wird genutzt. Der eigene Korb soll ja sauber bleiben.
Da fällt mir noch was ein - auch schon in offene Tüten abgefüllte Ware, wie Weintrauben werden nochmal extra in eine Tüte befördert. Schon krass, wenn man sein eigenes Verhalten betrachtet.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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03.11.2013 13:37 Uhr von blaupunkt123
 
+23 | -2
 
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Nur weil es ein paar Hirnis gibt, die die Tüten in die Umwelt schmeißen ?

Oder andere EU Länder gleich ins Meer ?

Wer ein wenig denkt, kann die gleiche Tüte gleich als Abfalltüte benutzen.
Und so landet sie in der Müllverbrennungsanlage und fertig.
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03.11.2013 13:44 Uhr von Pils28
 
+6 | -4
 
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Eine Umweltsteuer drauf, wie in vielen Ländern es bereits passiert. Reduziert den Verbrauch, nimmt einem nicht die Möglichtkeit eine im Bedarfsfall zu erstehen und das eingenommene Geld, kann zur Beseitigung der Folgen genutzt werden.
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03.11.2013 13:46 Uhr von ZzaiH
 
+12 | -1
 
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also meist geh ich mit korb einkaufen, aber wenn nicht wird die tüte noch als mülltüte gebraucht - also keine verschwendung
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03.11.2013 14:03 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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quade, es geht pürimär nicht um die kleinen Plastikbeutel zum Obsteinpacken. Es geht um die grossen EInkaufstaschen, die an der Kasse unter dem Förderband griffbereit liegen.
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03.11.2013 15:05 Uhr von eugler
 
+6 | -3
 
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Die EU sollte lieber Bildungsprogramme auflegen, damit man niemandem mehr erklären muss warum die Tüte in die Geschichtsbücher gehört.

@blaupunkt
Es geht nicht um die falsche Entsorgungung, sondern um die Konzeption als Wegwerfprodukt.

@newsleser
Biomüll in die Plastetüte? Merkste selber oder?
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03.11.2013 16:01 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -1
 
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Also ich mag beim Einkaufen überhaupt keine Tüten.
Sondern ich nehme immer einen Karton im Geschäft mit, ist viel praktischer, und nix wird zusammengequetscht...
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03.11.2013 16:03 Uhr von Biblio
 
+3 | -1
 
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Ich gehe schon seit Jahren mit einem Rucksack einkaufen. Diese Tütenpolitik mag ich auch nicht, unnötiger Ressourcenverbrauch.
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03.11.2013 16:34 Uhr von Biblio
 
+4 | -2
 
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400 Tüten à 6 g * 80.000.000 Einwohner =

2,4 kg * 80.000.000 =

192.000.000 kg Mülltüten pro Jahr in Deutschland

192 Millionen kilogramm Mülltüten pro Jahr =

526.027,397 kg Mülltütenverbrauch pro Tag!

Und das sind keine Umverpackungen, sondern einfach nur Tragetaschen.

Eindeutig suboptimal.
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03.11.2013 16:53 Uhr von Biblio
 
+5 | -2
 
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" Auch schlörre ich nicht wie so ein Asi , Pflaschensammler , Drogenabhängiger oder Ladendieb mit Rucksack durch die Läden."

Gemütlichkeit ist Dir wohl ein Fremdwort.
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03.11.2013 17:25 Uhr von LucasXXL
 
+5 | -1
 
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Presseorgan also dafür habe ich immer 5-6 stabile einkaufsbeutel vom Real im Auto dabei, ich denke das reicht für einen Einkauf :-)
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03.11.2013 17:54 Uhr von kurt_andersohn
 
+2 | -1
 
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In America wird nahezu jeder Artikel einzeln in eine Plastiktüte gepackt. Man hat dann pro Einlauf 10-20 Tüten. Es ist ok das man damit hier beginnt Schuss zu machen. Ich war geschockt dort wie doch mit den Ressourcen umgegangen wird. Irgendwer muss ja mal wieder anfangen und wenn es mal wieder wir sind.
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03.11.2013 19:22 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Presseorgan, DU magst so nah am Einkaufort wohnen, dass es problemlos geht, bzw. mit den Öffis gut dahinkommen. Bei den meisten, wie auch bei mir, ist das nicht der Fall.

Aber ich kann dich beruhigen. Wenn ich nur eoin paar Teile brauche, die in eine Stoffbeutel passen, nehme ich das Rad, wenns das Wetter zulässt.
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03.11.2013 19:23 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
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@Presseorgan:
Ist ja schön für dich, wenn bei dir die Einkaufsmöglichkeitn so leicht zu Fuß erreichbar sind.
Aber hast du auch mal dran gedacht dass es sehr viele gibt, die diese Möglichkeit nicht haben?
Ist z.B. auf dem Land jetzt nicht unbedingt der Fall. Da ist man auf das Auto angewiesen, wenn man nicht auf das mickrige Angebot des letzten verbliebenen Tante-Emma-Ladens im Ort angewiesen sein will.
Das Angebot des ÖPNV ist da meist auch sehr schlecht oder gar nicht vorhanden.
Sinnigerweise macht man es da sowieso meist so, dass man zum Einkaufen fährt, wenn man sowieso unterwegs ist (z.B. auf dem Rückweg von der Arbeit)
Im Vergleich zu jenen schaust aber nun du wieder alt aus.
Auch ist es ein ausgemachter Blödsinn, wenn du sagst dass du ja nur wegen des schönen Erschinungsbild deinerseits auf Stofftasche oder so verzichtest und dich deswegen als Ökosau betätigst.
So eine Stofftasche oder auch eine ´gebrauchte´ Plastiktüte (du nutzt ja anscheinend immer wieder eine neue) lässt sich auch licht in der Jackentasche verstauen.
Wenn du sowieso von daheim aus zum Einkaufen und wieder zurück gehst, was hindert dich daran eine Stofftasche zu benutzen?
Wenn du mal genau aufpasst, dann sind es zumindest bei uns die wenigsten die noch mit Plastiktüten herum laufen.
Jeder sollte, im Rahmen seiner Möglichkeiten, seinen Beitrag leisten. Du aber scheinst dazu gar nicht willens zu sein. Wer da also wohl die größere Ökosau ist?

Bevor du was sagst: Ich erledige meine Einkäufe immer auf dem Heimweg von der Arbeit (auch den fürs Wochenende) und habe immer mehrere Stofftaschen und so einen Thermo-Klappkorb (für Kühl- und Gefriersachen) im Auto liegen.
Für diesen Einkauf muss ich keinen Umweg machen. Naja, außer die 50 Meter in den Parkplatz vom Supermarkt rein und wieder raus. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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08.11.2013 13:55 Uhr von eugler
 
+2 | -0
 
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@Preeseorgan

>>>"Auch schlörre ich nicht wie so ein Asi , Pflaschensammler , Drogenabhängiger oder Ladendieb mit Rucksack durch die Läden"

Jetzt reiß mal nicht die "As(s)i(s) , Pflaschensammler , Drogenabhängiger oder Ladendieb" mit in dein Niveauloch. Selbst die können anständig reden/schreiben.

Ich kann deine Meinung verstehen und ja deine Ökobilanz ist besser als die eines Autofahrers, aber nur weil du Sonntags kein Fleisch ist, solltest du trotzdem nicht ne Herde Kühe zum Spaß erlegen. Soll heißen - deine ganzen Rechtfertigungen ändern nichts daran, dass ein Plastiktüte sowohl ökonomisch als auch ökologisch ein sehr dummes Produkt ist. Also kauf die gleich mal ein 1000er Pack, denn glücklicher Weise machen sich inzwischen ein paar mehr Menschen Gedanken was um sie herum geschieht.

Achso - und ganz nebenbei - größeres Thema für die EU - Zuwanderer - ganz schwacher Populismus. Ich schreib es immer gern wieder. Die Mehrausgaben für "ungewollte" Zuwanderungen (soweit es welche gibt - ja nachdem ob man eine rechtspopulistische oder "unabhängige" Studie liest) sind nicht mal ein Millionstel von der Wertvernichtung, die europäische und damit auch deutsche Bürger betreiben durch den Einkauf von asiatischen Wegwerfprodukten.

Also wenn du schon einen auf dicke Hose machen willst, kümmer dich bitte weniger um irrelevante Braungespräche, sondern um echte Wohlstandsverändernde Themen.

[ nachträglich editiert von eugler ]

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