03.11.13 11:07 Uhr
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Fukushima: Rückkehr wohl nie mehr möglich

Es werden wohl nie mehr Menschen nach Fukushima zurückkehren können, um in ihrer alten Heimat zu leben. Rund 150.000 Einwohner mussten im Jahr 2011 aufgrund der Atomkatastrophe fliehen.

Die japanische Regierung sollte in Zukunft die Orte und Gebiete benennen, in denen aufgrund der radioaktiven Verseuchung kein längerer Aufenthalt mehr möglich ist.

"Es werde die Zeit kommen zu sagen: ´Ihr könnt dort nicht mehr leben, aber ihr erhaltet Entschädigungen´", erklärte Shigeru Ishiba, Generalsekretär der Liberaldemokraten.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rückkehr, Fukushima, Atomkatastrophe, Verseuchung
Quelle: www.krone.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2013 11:22 Uhr von pokolm
 
+25 | -4
 
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War ja klar, dass es dort Gebiete geben wird in denen keiner mehr leben kann.
Ich frage mich momentan nur was jetzt dort los ist.
Man bekommt ja kaum was mit.
Am Ende geht die ganze Bude nochmal in die Luft.
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03.11.2013 11:25 Uhr von Nebelfrost
 
+15 | -14
 
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wie behindert kann man eigentlich sein? hat wirklich jemand ernsthaft geglaubt, dort wieder zurück zu können? bereits einen tag nach dem supergau war klar, dass es dazu niemals kommen wird. wer bis heute daran geglaubt hat, der glaubt auch daran, dass kommende nacht heinzelmännchen die arbeit in seinem haushalt machen.

@pokolm

man bekommt sehr wohl was mit. es wird nur nicht mehr von den verdummungsmedien wie RTL breitgetreten. alternativ einfach mal im internet entsprechende artikel lesen:

http://www.n-tv.de/...

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.11.2013 12:07 Uhr von Romendacil
 
+24 | -1
 
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Wie kann es eigentlich sein, daß die Profiteure des Atomkraftwerkes nicht mit ihrem eigenen Vermögen haften?
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03.11.2013 12:07 Uhr von Götterspötter
 
+16 | -0
 
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Die Natur wird sich jetzt darüber freuen .... das Sie ein neues Rückzugsgebiet hat ....

In Chernobyl leben zwar kaum mehr Säugetiere ... aber der Rest hat dort auch seine Ruhe jetzt
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03.11.2013 12:21 Uhr von perMagna
 
+6 | -0
 
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"Wie kann es eigentlich sein, daß die Profiteure des Atomkraftwerkes nicht mit ihrem eigenen Vermögen haften?"

1. Wenn du das Haftungsrisiko so groß machst, werden die Leute entsprechend bezahlt werden wollen. Das heißt in diesem Fall, unter 100 Millionen im Jahr Gehalt läuft nichts - wenn nicht gar mehr.
2. Die Leute jetzt, was haben die wohl für ein Privatvermögen? Lass es ein paar Millionen sein (was sicher nicht der Fall ist) und das ist doch wirklich nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein.
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03.11.2013 12:36 Uhr von The Roadrunner
 
+7 | -2
 
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@Romendacil: das selbe Problem haben wir doch auch; bis was passiert fragt niemand - und wenn jemnad auf die Idee kommt, wird dafür gesorgt, dass er ruhig ist.

Was an unserem Atomausstieg so schön ist, dass so richtig niemand mit macht. Bei all den Atomkraftwerken am Rhein und/der anderen Grenzen Deutschlands, stellt sich mir die Frage, was nützt uns da, wenn wir Atomfreien Strom produzieren, aber beim Nachbarn ein Kraftwerk in die Luft gegangen ist und unser Gebiet mit verseucht hat?!

Wie man gut in Japan sehen ,kann, geht es da um Quadratkilometer, die unbewohnbar sind.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass unsere Politiker sich der ganzen Sache und deren Auswirkungen überhaupt nicht bewusst sind und uns etwas aufs Auge drücken ohne nach zu denken.
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03.11.2013 12:52 Uhr von Romendacil
 
+6 | -0
 
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perMagna, zu deinem ersten Einwand: zunächst zeigt doch deine Zahl, welch irrwitziges Risiko die entsprechenden Herrschaften akzeptiert haben, natürlich nur, weil es nicht ihr Risiko war, sondern das irgendwelcher für sie unwichtigen Menschen.
Wenn etwas derart gefährlich ist, gibt es eine Frage, die man sich stellen sollte, nämlich: lohnt sich das?
Klar, wenn jemand anderes den Preis zahlt und ich die Gewinne erhalte, dann lohnt sich das für mich als egozentrischen Menschenfeind, anderenfalls eben nicht, dann muß man sich etwas Besseres einfallen laßen.

Ich bin mir außerdem sicher, die Geschädigten würden auch eine geringe Summe der anhaltenden Leugnung von Verantwortung für ihre Misere vorziehen, was bisher geschehen ist, ist eindeutig zu wenig, wenn nicht sogar eine Beleidigung. Wenn die hohen Herren nicht ausreichend gute Vorbereitungen für ihre Schweinerei getroffen haben, könnten sie wenigstens noch selbst durch das verseuchte Wasser waten und die nicht von Robotern durchführbaren Arbeiten übernehmen, warum sollte eine Gesellschaft Rücksicht auf Verbrecher nehmen, die sich so gnadenlos auf ihre Kosten bereichert haben?
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03.11.2013 13:05 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -0
 
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@Nebelfrost
dir ist aber klar das NTV zu RTL gehört xD

ne aber wie schon gesagt nach dem Gau sollte man ja schon von Tschernobl wissen das man da nicht mehr leben kann ohne verstrahlt zu werden....
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03.11.2013 13:28 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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@Nebelfrost

Klingt ja ein bisschen so, wenn es politisch noch zur Diskussion steht ob eine Rückkehr möglich sei (natürlich ist das Gegenteil offensichtlich) man auch noch nicht über das unangenehme Thema Entschädigungen reden muss...

jm2p Zeph
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03.11.2013 14:14 Uhr von Humpelstilzchen
 
+5 | -0
 
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Die Entschädigung wird so aussehen, das die Betroffenen sich freuen dürfen, noch am Leben zu sein!
Soviel zu den "Versprechen aus Politik und Wirtschaft!"
Wenn unsere Endlager, "In diesem, unserem Land" eines Tages so Marode sind, das sie großflächig das Grundwasser verseuchen und große Gebiete für absolut gemütlich werden lassen, dann werden auch hier viele Menschen ihren Spass haben!
Und wenn der Fisch in der Pfanne Mal leuchten sollte; macht nix, is normal!!!

Ist eigentlich ein Versprechen das Selbe, wie wenn ich mich versprochen habe, oder verstehe ich da was falsch!?
Wäre ja ein Paradoxon im deutschen Sprachschatz!!!
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03.11.2013 15:53 Uhr von -Count-
 
+3 | -1
 
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Hiroschima und Nagasaki sind nach wie vor besiedelt, allerdings immer noch mit "Nebenwirkungen" wie z. B. einer höheren Krebsrate.
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03.11.2013 16:32 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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"Ich frage mich momentan nur was jetzt dort los ist."

In Fukushima bebt es so vor sich hin: http://www.rp-online.de/...
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03.11.2013 17:13 Uhr von Brain.exe
 
+4 | -0
 
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Nebelfrost da hast du dir aber ein ganz schönes eigentor geschossen. Du weisst wohl nicht das NTV zur RTL gruppe gehört. Tja blöd für dich.
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03.11.2013 20:41 Uhr von keineahnung13
 
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aber NTV und RTL Nachrichten sind schon die besten, meine jetzt die richtigen und nicht solche komischen Magazine von RTL^^

aber wie gesagt das mit NTV war wohl nix xD
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04.11.2013 20:15 Uhr von Biovital22
 
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@The Roadrunner

"Irgendwie hab ich das Gefühl, dass unsere Politiker sich der ganzen Sache und deren Auswirkungen überhaupt nicht bewusst sind"

Ich meine niemand ist Perfekt, aber nenn doch die Politiker beim Namen. Wenn die Angela Merkel mit ihrer Schuster Truppe alles so gelassen hätte, wie von rot/Grün beschlossen, wäre alles viel ruhiger abgelaufen.

Sicher hätte man da auch nachbessern müssen, so beim EEG, aber erst den Ausstieg vom Ausstieg zelebrieren und dann alles im Galopp zu machen ist ungefähr so dämlich, wie in Japan.

Trotzdem halte ich den Atomausstieg nach wie vor für unerlässlich, weil der Mensch mit seiner beschränkten monetären Denkweise, einfach nicht in der Lage ist, mit Atomkraft umzugehen.

Und wenn wir es nicht schaffen, anderen Ländern zu zeigen wie es geht auszusteigen, dann gute Nacht Mariechen.
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05.11.2013 01:39 Uhr von flipper242
 
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"Und wenn wir es nicht schaffen, anderen Ländern zu zeigen wie es geht auszusteigen"

"Am deutschen Wesen wird die Welt genesen" oder wie darf man das verstehen?

Gibt da wohl eher stichhaltige realistischere Dinge, weshalb keiner "mitmacht". Und pssst .... Kernkraft ist nicht gleich Kernkraft.
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05.11.2013 03:05 Uhr von Fomas
 
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Ja aber Atomkraft ist doch soooooo sicher.... *Ironie off*
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05.11.2013 12:56 Uhr von Biovital22
 
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@flipper242

"Gibt da wohl eher stichhaltige realistischere Dinge, weshalb keiner "mitmacht". "

Ach ja, welche sind das denn?

Vielleicht das Kernkraft ja so billig ist! Du bist auch einer von denen, der lieber an Strontium stirbt, Hauptsache der Strom war billig. Und wenn wir eines Tages mal bezahlen müssen für den Müll, für den es bislang ja keine Lösung gibt, dann ist Kernkraft viel zu teuer.

Bisher hat man sich ja nur damit begnügt, das Zeug durch die Gegend zu Fahren.

" Und pssst .... Kernkraft ist nicht gleich Kernkraft."
Was ist das jetzt für eine Weisheit?
Das deutsche Atomkraftwerke ja so sicher sind!

Das dachten die Japaner bis Fukushima auch, heute sehen wir wie weit sie damit gekommen sind!!!

Und am deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen, dazu haben wir eine zu beschissene Vergangenheit, aber andere Länder sind auch nicht besser dran.

Aber wenn die sehen das man Energie auch anders erzeugen kann, als mit unsicheren AKW, dann wird es auch da etwas mit dem Ausstieg.

Aber so wie ich dich einschätze, hast du lieber 10 AKW vor der Haustür wie 5 Windräder! Die machen ja auch so einen entsetzlichen Schlagschatten, das man daran Sterben kann.


[ nachträglich editiert von Biovital22 ]
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05.11.2013 16:02 Uhr von jo-28
 
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"Nie mehr möglich".
Da hat aber jemand in Physik nicht richtig aufgepasst...
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05.11.2013 16:41 Uhr von flipper242
 
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Endlager ist imho sowieso der größte Irrsinn, wir schaffen hier ein Problem welches in Deutschland ein rein eigens geschaffenes politisches ist. In dem wir hier Aufbereitungen jeglicher Art - und das schließt auch Transmutation ein - verboten haben. Das heißt nichts anderes als das wir Müll erschaffen obwohl wir es nicht müssten. Wir schmeißen also wertvollen Rohstoff weg, weil der --> Transport <-- von abgebrannten Brennstäben zur Wiederaufbereitung 2005 verboten wurde.

"Aber wenn die sehen das man Energie auch anders erzeugen kann, als mit unsicheren AKW, dann wird es auch da etwas mit dem Ausstieg."

Das braucht keinem gezeigt werden (wo bei wir da wieder bei wir deutschen sind die Besten und zeigen es dem Ausland wären - KRANK), dass ist allgegenwärtig nämlich in Form von nicht nuklearen Wärmekraftwerken. Windkraft und Sonnenenergie können es ja ihrer Volatilität wegen nicht sein. Von 34 000 MW installierter Leistung also 34GW an Photovoltaik steht wenn es dunkel ist gar nichts zur Verfügung (das entspricht übrigens knapp 42 mal dem ehemaliges Kernkraftwerk Brunsbüttel) aber auch im Jahresdurchschnitt "ernten" sie ca.. 9,7% ihrer installierten Leistung und Windkraft mit ca.. 33GW (nochmal 40mal Brunsbüttel) installierter Leistung "erntete" ca.. 16% ihrer installierten Leistung (im Jahr 2012). Aber der Durchschnitt ist irrelevant , denn Strom muss erzeugt werden wenn er gebraucht wird bzw.. verbraucht werden wenn er erzeugt wird und da haben wir unser Dilemma, weil Strom in ausreichenden Mengen nicht Speicherbar ist verschenken oder bezahlen wir teilweise schon die Abnahme und schreddern die Strombörse damit. Solche volatilen Stromerzeuger ersetzen keine Kraftwerke, sondern sie kommen zusätzlich zur Struktur dazu. Eigentlich dienen solche Anlagen dank EEG nur dem Monetärengewinn einzelner Gutbetuchter und belastet die Allgemeinheit, besonders den ganz Armen die auf jeden Cent achten müssen. Es ist staatlich gestützter Kapitalismus in seiner Reinform....im englischen Sprachraum gibt es einen Ausdruck für solche Personen die davon Profitieren, die "Rate Seeker".

Damit du dir das mal anschauen kannst http://www.transparency.eex.com/...

"Aber so wie ich dich einschätze, hast du lieber 10 AKW vor der Haustür wie 5 Windräder! Die machen ja auch so einen entsetzlichen Schlagschatten, das man daran Sterben kann."

Wie du durch die obigen Ausführungen schon erkennen kannst ist deine versuchte Polemik , eher peinlich.
5 durchschnittliche Windräder haben eine installierte Leistung von 10 MW von der sie im Durchschnitt 1,6 liefern können und dann auch nur wenn der Wind weht, da es keine Speicher gibt können wir diese magere Leistung nicht mal gänzlich nutzen und das trotzt absoluter Vorrangeinspeisung.

Und nur durch unseren extreme Förderung via EEG, die wie gesagt extrem die Allgemeinheit belasten, gibt es in Deutschland so viele Windkraftanlagen und Photovoltaikpanele die zur effektiven Stromerzeugung für einen Industriestandort nicht geeignet sind.

Da ich auch kein Fan von Siede- / Druckwasserreaktoren bin und solange es keine IV. Gen. gibt, bleiben uns z.Z. nur Kohle und Gas. Aus der Forschung hat sich Deutschland (Staat) ja sowieso fast verabschiedet, gucken wir also was die Chinesen machen.

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