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eBay-Verkauf von Häftlingskleidung aus dem KZ Auschwitz löst Empörung aus

Das Auktionshaus eBay sieht sich momentan mit einer internationalen Welle der Empörung konfrontiert. Grund dafür ist der Verkauf von Holocaust-Erinnerungsstücken.

So gab es vor Kurzem zum Beispiel eine Häftlingsuniform zu ersteigern, die von einem polnischen Insassen des KZ Auschwitz getragen wurde. Der Preis betrug am Ende stattliche 11.200 britische Pfund.

Auch das Paar Schuhe eines Todeskandidaten aus einem Konzentrationslager für 940 Pfund oder eine "KZ Zahnbürste" gehen den meisten Menschen entschieden zu weit.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Verkauf, eBay, Empörung, KZ Auschwitz
Quelle: www.dailymail.co.uk
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2013 10:20 Uhr von Darkness2013
 
+36 | -8
 
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Ich frage mich wo das Problem ist, das sind nur Klamotten, keiner ist empört wenn jemand im Ebay billig klamotten aus Kinderarbeit verkauft.

Ausserdem könnte man die Sachen ja für Privatsammler oder kleine Museen kaufen.
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03.11.2013 10:30 Uhr von Petabyte-SSD
 
+17 | -5
 
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Was soll man sonst tun?

Verschenken?
Vernichten?
Recht viel mehr fällt mir nicht mehr ein...

Oder vielleicht mal gegen die "heutigen Nazis" vorgehen, DAS wäre mal eine Idee...

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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03.11.2013 11:18 Uhr von pokolm
 
+6 | -1
 
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Auch das gehört zur deutschen Geschichte.
Es über Ebay zu verkaufen ist nicht besonders geschickt.
In einem Museum ist sowas gut aufgehoben.
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03.11.2013 12:19 Uhr von Funkensturm
 
+6 | -0
 
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ihr glaubt doch nich das die museen ihre sachen einfach so geschenkt bekommen xD? Die müssen das auch normal einkaufen
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03.11.2013 12:56 Uhr von Patreo
 
+0 | -4
 
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Mag sein, dass es dich überfordert, die Quelle zu lesen und du stattdessen deine unfundierte Überzeugung einfach so preisgibst, aber in der Quelle steht nichts vom ZDJ sondern unteranderem von Überlebenden des Holocaus bzw. unmittelbaren Verwandten.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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03.11.2013 13:21 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Es ist wahrscheinlich der Not der Hinterbliebenen geschuldet, die das KZ-Drama überlebten und niemals eine angemessene Entschädigung für die erlittenen Leiden erhielten. Da die Erinnerung an diese grausame Zeit immer mehr verblasst und auch in politische Vergessenheit gerät ist das kein Wunder.
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03.11.2013 13:32 Uhr von Patreo
 
+3 | -1
 
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Ich kann zumindest einige Argumente nachvollziehen, dass der öffentliche Verkauf an den Meistbietenden diesen Anzug bzw. das Symbol dahinter insofern entwertet, als dass man Profitsucht vorwerfen könnte. Der Kritikpunkt wäre also der als pietetlos empfundene Öffentlichkeitscharakter so einer Aktion bei Ebay.
Die Profitsucht bestreitet jedoch der Verkäufer. Und Exponate werden nunmal auch bei anderen Gelegenheiten gekauft bzw. verkauft nur weniger öffentlich wie es bei Ebay der Fall sein mag.
Am ehesten wäre es interessant zu sehen was die Hinterbliebenen des Opfers davon halten.
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03.11.2013 14:31 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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aberaber du musst unterscheiden wenn eine Ausstellung als Informationsquelle dargestellt wird und der Erinnerung der Opfer dient und wenn jemand unter dem Vorwurf seines eigenen Profits die Identiät eines Opfers an den Meistbietenden verkauft



Endo zwischen wenn jemand ein Neonazi ist kannst du diese Person nicht für seine Meinung belangen, solange sich dieser nicht das Gesetz bricht etwa du Volksverhetzung oder öffentliche menschenverachtende Statements.
Solange sind solche Ideologien durch die Demokratie geschützt, was man bei Hetzer1, Tuepscha, Highnrich oder besonders der paranoiden Menschenfeindlichkeit von Ghost-Rider sieht.
Wie willst du da durchgreifen außer denen ihre eigene Absurdität vorzeigen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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03.11.2013 16:19 Uhr von stekemest
 
+0 | -0
 
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Leute, die Idee mit dem Museum ist ja gut gemeint, aber glaubt mir: selbst wenn ein Museum diese Sachen annehmen würde, würden sie in einem völlig überfüllten Depot verschwinden und nie mehr gesehen werden. Die meisten Museen haben weder das Interesse, noch die Kapazität, wahllos historische Gegenstände zu sammeln. Viele Objekte sind da bei Privatsammlern sogar in besseren Händen. Ebay ist vielleicht nicht der richtige Ort dafür, aber dass die Sachen versteigert werden, finde ich an sich nicht verkehrt. Es ist nunmal ein Kapitel unserer Geschichte wie viele andere auch, und zur Bewahrung und Dokumentation gehört auch, dass man den privaten Sammlermarkt miteinbezieht. Ohne diesen hätten es auch die Museen bei ihren Sonderausstellungen schwer (Stichwort Leihgaben)!
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03.11.2013 19:38 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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Aberaber bedingt, dadurch, dass immer Leute nachkommen bzw. geboren werden gibt es die Informationspflicht immer noch, da die Forschung bezüglich dessen immer noch nicht abgeschlossen ist.
Solltest du der Annahme sein, weise ich dich darauf hin, dass es auch in älteren Epochen nach wie vor Dr. Arbeiten gibt wie Geschichte, Kunstgeschichte, Literatur, Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Ethnologie, Soziologie, Politik...diese basieren auf neuen Erkenntnissen.
Dadurch dient auch die Holocaustthematik, wie andere geschichtlichen Thematiken nach wie vor auch der Forschung und erforscht auch warum es beispielsweise wie hier auch immer noch Menschen gibt, die an eine universelle Schuld von allen Juden (ms1889) oder an ein Tausendjähriges Reich glauben (Tuepscha)


,,es geht darum profit aus den opfern zu schlagen und das in wesentlich höherem ausmasse als beim verkaufen von kriegsdevotionalien."

Diese Profitgier ist halt zu untersuchen, da der betreffende Verkäufer dies bestreitet.


,,ls zweites: kannst du mir aber, wenn deine theorie stimmt, erklären, weshalb es überhaupt kein problem ist gewehre und pistolen und andere waffen aus dem zweiten weltkrieg zu kaufen und zu verkaufen, obwohl damit genau diese leute massenweise erschossen wurden. "

Waffen darf man bei Ebay nicht offiziell verkaufen, zumindest Handfeuerwaffen
http://pages.ebay.de/...

Und das ganze hat nun mal die Problematik dieser Verletzung der Bestimmungsrechte von Ebay einem öffentlichen und nicht auf die Thematik spezialisierten Auktionhauses, wo es nicht primär darum geht irgendwelche Artefakte zu kaufen und zu verkaufen.


Desweiteren sind Waffen sofern nicht signiert oder jemanden wie Amon Göth gehörten, nicht personifiziert mit jemanden.
Und gelten bestenfalls unter dem Aspekt Waffensammlung.
Wenn es allerdings um die Pistole von Adolf Hitler geht, stellt sich die Frage wer und warum jemand so etwas erwerben möchte. Heldenverehrung würde einem in den Sinn kommen.

Die Kleidung eines KZ-Internierten ist kein Schuh aus den 1940er Jahren, der hätte jemanden gehören können, sondern ein ganz bestimmtes Stück Stoff, das für eine ganz bestimmte Tötungsanstallt steht, nicht für eine Schlacht zwischen Soldaten wohlgemerkt, wie bei einem Wehrmachtshelm, wo man noch argumentieren könnte, es seien halt größtenteils nur Soldaten gewesen.
In diesem Anzug war eine ganz bestimmte Person, der Anzug war Ausdruck für eine bestimmte Verwertung menschlichen Lebens und dieser Anzug lässt sich auf ein bestimmtes Opfer zuordnen und somit Ausdruck für die Misshandlung dieses ganz bestimmten Menschen.
Daher sehe ich die moralische Problematik einer öffentlichen Auktion wie bei Ebay.

Wie der wiedergekehrte Geist des Juden Cohn zu seinem einstigen Henker aus Dachau Komissar Schatz sagt: Wieviele hast du damals erschossen? Tausende? Hunderttausende?Aber wie son Name ein Gesicht hat, da ist dann was ganz anderes"
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03.11.2013 23:44 Uhr von Patreo
 
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aberaber kein Problem. Kannste auch morgen lesen wenn du magst:-)
Fair ist fair. Hab ja auch dein Statement durchgekaut.
nur das ist die Kurzfassung.
Noch kürzer und ich müsste dir Barney the Dinosoure empfehlen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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09.12.2013 23:16 Uhr von Quality
 
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finde ich geschmacklos

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