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Pakistanisches Parlament: Nur wenige zivile Opfer durch US-Drohnenangriffe

Das pakistanische Verteidigungsministerium hat auf eine Parlamentsanfrage bezüglich der zivilen Opfer von US-Drohnenangriffen mit überraschend niedrigen Zahlen geantwortet. Diese Zahlen weichen deutlich von den Zahlen ab, welche Amnesty International in einem aktuellen Bericht nennt.

Seit 2008 habe es 67 zivile Opfer gegeben, seit 2011 sei kein einziger Zivilist bei diesen Angriffen getötet worden. Die Anzahl getöteter Terroristen durch Drohnen seit 2008 gibt das pakistanische Verteidigungsministerium mit 2.160 an.

Die US-Regierung betonte stets, dass die zivilen Opferzahlen deutlich niedriger seien, als von Menschenrechtsgruppen behauptet. Gleichzeitig verurteilte das pakistanische Außenministerium US-Drohnenangriffe auf pakistanischem Gebiet.


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WebReporter: Perisecor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Opfer, Pakistan, Terrorismus, Zivilist, Drohnenangriff
Quelle: www.faz.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2013 11:27 Uhr von Perisecor
 
+4 | -10
 
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Diese pakistanischen Zahlen lassen nicht nur Gruppierungen wie Amnesty International dumm aussehen, sondern auch den einen oder anderen ShortNews-Kommentator. Das Märchen von den vielen zivilen Opfern und den wenigen echten Zielen glaubt man selbst in Pakistan, welches sich längst von den USA ab- und dem Islamismus zugewandt hat, nicht mehr.
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02.11.2013 12:16 Uhr von Cansan
 
+6 | -2
 
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Sorry Perisecor aber glaubhaft ist das doch nicht.
Da will eine Regierung nur ihr Gesicht bewahren.
Auch wenn IA wieder Müll verbreitet, aber keinen einzigen
Zivilist seit 2011 ist einfach nicht glaubwürdig.
Es sei denn man erklärt jeden getöteten zum Terroristen.
Das erklärt dann das Ergebnis...
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02.11.2013 12:18 Uhr von bigX67
 
+3 | -1
 
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die zahlen der pakistanischen regierung sind also genauer, ohne propaganda, stellen nur die fakten dar ?

:D.

solche zahlen hängen immer von der zählweise ab. wenn auch frauen, kinder, alte terroristen sein können oder in gewissen gebieten nur terroristen leben (egal ob alt, jung, unbeteiligt), dann erwischt es auch nur terroristen.

warum ihr glaubt, dass die pakistanis weniger die daten manipulieren als andere, zb die usa, verstehe ich nicht.
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02.11.2013 12:34 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ bigX67 @ benjaminx

Pakistan hat sich den USA abgewandt. Gleichzeitig zu der Veröffentlichung dieser Zahlen wurde erneut Kritik an den US-Drohnenangriffen geübt.

Wöllte Pakistan zahlen fälschen, dann wären diese Zahlen nach oben erhöht worden. Pakistan hat absolut keinen Grund im Jahre 2013 nach unten geschönte Zahlen zu veröffentlichen!

Des Weiteren wurden die Zahlen auch nicht im Rahmen einer Pressemitteilung veröffentlicht, sondern als Teil einer Parlamentsbefragung.
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02.11.2013 13:37 Uhr von bigX67
 
+1 | -2
 
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DAS verhalten nennst du von USA abgewandt ?

wenn pakistan vorsichtig formuliert, dass der einsatz von killerdrohnen im eigenen land nicht erwünscht ist, dann ist pakistan kein freund der USA mehr ?

also, wenn ein staat nicht 100% frisst, was die USA vorsetzten, dann = feind ?

deutschland ist dementsprechend auch ein feind. insofern ist das NSA-abhören ja nachvollziehbar.

was würden die USA dazu sagen, wenn cuba in florida killerdrohnen einsetzen würde ?
ok - schlechtes beispiel. cuba und die USA waren das letzte mal befreundet, als die us-mafia auf cuba noch die kasinos für die reichen weissen betrieb. durch die enteignung von verbrechern wurde cuba dann zum feind. nachvollziehbar.

aber wie ist es mit chile ?
die USA unterstützen chile beim einsatz von killerdrohnen gegen chilenische terroristen die in den USA unterschlupf bekommen haben ?
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02.11.2013 13:48 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ bigX67

Dir scheint der Gesamtumfeld Pakistans nicht bekannt zu sein. Pakistan wendet sich immer mehr unter anderem der VR China zu, welche dort nun eine große Marinebasis bauen.

Was die USA und Pakistan verband war vor allem Pervez Musharraf.


Dass Pakistan drastische Worte bezüglich der US-Außenpolitik findet, ist nur ein weiteres von vielen Puzzleteilen.
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04.11.2013 03:05 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Cansan

Würde die pakistanische Regierung ihr Gesicht behalten wollen, müsste sie jede übersteigerte Zahl von Amnesty in ihren eigenen Berichten noch mal erhöhen.

Es ist ein ganz simpler Deal, der da läuft:
Die Pakistanis lassen die Amis aufräumen und erwerben sich gleichzeitig mit dem Stillhalten das Recht, offiziell zu protestieren, was das Zeug hält.

Das ist nun mal so, wenn das Land es:
a) nicht auf die Reihe bekommt, selbst für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Das geht soweit, das sie einige Provinzen sogar hochoffiziell aufgegeben haben. Siehe Swat-Tal und Waziristan. ...und:
b) ...wenn man nicht gerade in einem von Frieden und Wohlstand gesegneten Land lebt, in dem man bequem vom Sessel kommentieren und empören kann, dann kann eine öffentlich geäusserte Meinung mal auch schnell das eigene Ableben (und das der Familie) bedeuten. Also hält sich das "offizielle" Pakistan mit schwerwiegenden Konsequenzen, jedoch nicht mit dem Protest zurück.

Man versteckt sich hinter dem rhetorischen Schild, zu behaupten, die US-Drohnenflotte (und der fiese, fiese Westen) sei so übermächtig, das man leider nichts machen könne, meckert ein wenig rum, aber am Ende gewinnt man trotzdem, weil große Breschen in die TTP (...und IBU, IJU, AQ, usw) geschlagen werden.


@big67

Natürlich haben sie sich abgewendet. Sie sind "nur noch" Nutzniesser. Das war es schon.

Schau dir besser Peris´ letzten Post genau an, der summiert es - wie so oft - perfekt auf. Würde es irgendwie machbar sein, würden demnächst chinesische Drohnen über (Nord-)Pakistan kreisen. Das machen aber die Chinesen nicht mit.

Nur um es mal zu verdeutlichen:
Als ich das letzte Mal in Afghanistan war, wurden durch Kräfte des PRT Feyzabad im Wakhan-Korridor einige Köpfe auf langen Holzspiessen gefunden. Es stellte sich heraus, das dies chinesische Triaden-Mitglieder waren, die mit den Taliban gehandelt haben. Namentlich ging es um 9M22U-Kopien. Das sind ungelenkte Raketen. Die von diesen Mafia-Leuten gelieferten Raketen waren uralt, verrostet und unbrauchbar. Die Enthauptung war die Rache für diese Schrottlieferung.

Was glaubst du, wie lange es gedauert hat, bis Mitarbeiter des zweiten und fünften Büros des Guojia Anquan Bu in allen Nordprovinzen auftauchten, um herauszufinden, wer für diese Morde zur Rechenschaft zu ziehen seien?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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