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USA: 13-Jähriger muss nach Mord an rechtsradikalem Vater sieben Jahre in Haft

Der Amerikaner Joseph Hall war zehn Jahre alt, als er seinen Vater erschoss. Dabei handelte es sich um Jeff Hall, einen der bekanntesten Neonazis des Landes (ShortNews berichtete).

Nun ist der Junge 13 Jahre alt und wurde in Kalifornien zu sieben Jahren Jugendhaft verurteilt, was in den USA große Kontroversen hervorruft.

Die Richterin nannte Joseph eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Sein Anwalt argumentierte dagegen, er sei mit viel Gewalt aufgewachsen, sei missbraucht worden und eine Haftstrafe würde ihm nicht helfen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Haft, Mord, Vater, Neonazi
Quelle: www.spiegel.de

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01.11.2013 12:59 Uhr von Kingkollo
 
+12 | -4
 
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Wow, welche Intelligenz mal wieder in den Kommentaren zu finden ist.

Wie kann jemand der seinen Peiniger nach Jahren umbringt eine Gefahr für die Allgemeinheit sein?
Ist die Allgemeinheit voll von rechtsradikalen die ihn Misshandeln wollen?

Fällt diese Geschichte nicht schon unter Notwehr?
Hätte der Junge sich lieber selbst erschießen sollen?

Das jemand sein Kind sein Leben lang durch die Gegend prügelt ist egal. Wenn das Kind dann aus Verzweiflung heraus seinen Vater umringt ist es ein eiskalter Mörder...

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Gleichzeitig frag ich mich, wie ihr beiden Argumentiert hätten, wenn der Vater ein Imam gewesen wäre...
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01.11.2013 13:44 Uhr von Kingkollo
 
+2 | -1
 
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@nobodyisback
ja... ich vermute, mir geht mittlerweile das Auge für Ironie/Sarkasmus verloren...
Teilweise liest man hier "heftigste" Kommentare die dann auch noch ernst gemeint sind...
Deswegen: Nicht persönlich nehmen! :)

@goth
Auch in den Staaten hätte man 2 Mögichkeiten gehabt:
"temporary insanity" und "self defense".

Klar wären beide fragwürdig. Notwehr ist bei einer nicht auf akute Misshandlung folgende Tat schwer anzuwenden.
Dennoch ist es wohl mehr als fraglich, ob ein Kind, das wahrscheinlich sein Leben lang den Hass auf "Untermenschen" eingetrichtert bekommen hat, geistig wirklich mit einem anderen Kind vergleicht werden kann...
So hätte ich als Anwalt definitiv versucht auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Natürlich mit anschließender Psychologischer Betreuung um herauszufinden, ob wirklich ein unvorhersehbares Aggressionpotential existiert, oder ob es wirklich "nur" das verzweifelte Kind war...

Vielleicht hat sich der Vater währen der Unterrichtstunde:
"Untermenschen - Oder gegen wen darf ich alles Gewalt anwenden" nicht deutlich genug ausgedrückt, und der Sohn dachte der Vater fällt in die Kategorie Untermensch....

Man weiß es nicht....

In den Staaten sind weltweit die meisten Menschen in Gefängnissen....Also vom Anteil der Bewohner.
"Land of the free"

Eigentlich dachte ich, Australien war mal eine Gefängniskolonie....

Man könnte also von diesen Zahlen ausgehend, zu der Ansicht kommen, das in den Staaten prozentual die meisten Straftäter weltweit leben.

Ich dachte, der Islam ist die Gefahr der Menschheit...?
Sind in den Staaten alles Islamisten im Gefängnis?

Ein weiteres Zahlenspielchen:
Prozentual sind mehr Amerikaner straffällig als Moslems.
Also müsste ich wohl persönlich eher Angst haben, das ein Amerikaner den ich treffe mir etwas antut, als ein Moslem...

Es sitzen ca. 2,4 % der US-Bevölkerung im Knast.

Moslems gibt es 1,6 MIlliarden!
Davon 2,4% = 40 Millionen.

Also mir wäre neu, das es in den letzten Jahren 40 Millionen Straftaten von Moslems gibt....

Also faktisch gibt es unter den Einwohner Amerikas potentiell mehr "Verbrecher" als bei den Moslems...

Naja... wen interessierts...
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01.11.2013 13:49 Uhr von Kingkollo
 
+1 | -0
 
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@benjaminx

Gerade wenn der kleine Fortschritte macht, ist es mehr als kontraproduktiv ihn in den Knast zu stecken.
Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, das Gefängnisse ein wahres Ausbildungslager krimineller Energien sing.
Gewalt, Erpressung, Erniedrigung... Entweder man spielt mit, oder kommt um...

Mal auf ganz doof:
Was ist denn mit der WhitePower Riege in den Gefägnissen? Werden die nicht direkt versuchen auf den kleinen Einfluss zu nehmen oder sich gar für den Mord zu rechen?
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01.11.2013 13:58 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Alle die die Strafe fuer gut ansehen, geht morgen auf die Strasse und pprotestiert vor dem Bundesgerichtshof, dass in Deutschlan die Gesetzgebung geaendert wird.

Der hatmit 10 Jahren seinen neonazistischen Vater erschossen. Ich bezweifle ob er dies aus der Ueberzeugung gemacht hat weil sein Vater politisch nicht richtig orientiert war, sondern weil er von ihm schlecht behandelt wurde, Was kann man denn von einem Kind, das in solch einem Umfeld aufwachsen muss anderes erwarten.

Man kann aber erwarten, dass in den verflossenen 3 Jahren bis zur jetzigen Verurteilung etwas unternommen wird um das Kind zu aendern, wenn es die Mutter nicht kann, dann sollte es der Staat machen. Laut Richterin ist er immer noch gefaehrlich. Bei mir heisst der Versager STAAT!!!
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01.11.2013 21:40 Uhr von Hawk2013
 
+1 | -0
 
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Das es "nur" 7 Jahre werden ist nicht sicher. Der Junge darf in 7 Jahren das erste mal einen Bewährungsantrag stellen. Im schlimmsten Fall werden es 10 Jahre PLUS die 3 Jahre die der Junge nun schon seit dem 10 Lebensjahr eingesperrt ist, die NICHT angerechnet wurden!

Die private Einrichtung in welche der Junge jetzt vom Richter gezielt reingesteckt wurde, ist belegt mit Gang Mitgliedern, und älteren Jugendlichen die wegen Sexualstraftaten sitzen.

Er wird dort der jüngste Insasse sein!

Kurz bevor der junge seinen Vater erschoss sagte dieser, das er "...die Familie verlassen, und das Haus mitsamt der Familie anzünden werde"
Darauf hin hat der junge sich entschlossen zu handeln.

Wie soll ein Junge der nichts anderes als Gewalt im Leben erfahren hat, in braunen Kreisen aufgewachsen ist, und an einer Lernbehinderung leidet ( welche durch die ständige Prügelei überhaupt erst entstanden ist ) denn machen?

Die Fürsorge hat nicht eingegriffen, die Schule nicht.
Für mich war das Notwehr, der Junge ist das Opfer!

Das es keine Unterbringungsmöglichkeit für den Jungen gibt wo keine Gewalt vorherrscht ist eine Schande. Ich drücke ihm für die angekündigte Beschwerde gegen das Urteil die Daumen!

Er hatte nie eine Chance auf ein Leben ohne Gewalt. Hätte er sich allen ernstes weiter Kaputtschlagen lassen sollen? Nochmal...geholfen hat ihm vorher keiner!
http://www.latimes.com/...
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09.11.2013 02:43 Uhr von Mephisto92
 
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Stimmt so nicht ganz. Er wurde zu Jugendstrafe verurteilt und da ist man spätestens mit 21 wieder drausen in den USA.

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