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615.000 Dollar für Banksys Nazi-Landschaftsgemälde

Der Street-Art-Künstler Banksy sorgt schon seit Wochen für Aufsehen in New York. Nun übermalte er ein altes Landschafts-Ölgemälde, welches er in einem Second-Hand-Laden erwarb. Das Pikante daran war das Motiv, welches er in die Landschaft setzte.

Es zeigt einen Nazi-Offizier, der auf einer Bank sitzt. Das übermalte Gemälde gab er dem Laden zurück, welcher von eine Hilfsorganisation für HIV-Infizierte betrieben wird. Diese versteigerte es dann für einen Endpreis von 615.000 Dollar.

Internationale Tageszeitungen zogen sogar kunsthistorische Parallelen. Vor wenigen Tagen ließ der Street-Art-Künstler in der Nähe des Central Parks verschiedene Werke von einer Drittperson direkt am Straßenrand verkaufen. Kaum einer wollte diese haben, doch die Symbolik der Aktion war eindeutig.


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WebReporter: yiggi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Versteigerung, Nazi, Gemälde, Banksy, Landschaft
Quelle: www.artinfo24.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2013 12:08 Uhr von yiggi
 
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Wieder einmal eine großartige Aktion mit karikativen Ausgang. Und dennoch ist Banksy hoch umstritten, auch in den eigenen Künstlerkreisen. Bin gespannt was noch so kommt.
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04.11.2013 23:30 Uhr von demokratie-bewahren
 
+1 | -0
 
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War echt ein Fehler, denn wenn Hitler draufgesessen hätte, hätte es sicher eine Mio mehr gebracht. Auch die Aktion mit dem Verkauf durch Dritte zeigt, daß das Zeugs bedeutungsloser Quatsch ist, der Verkaufspreis nur durch kurzfristigen Marketinghype entsteht. Daher haben Künstler auch kaum mehr gesellschaftliche Bedeutung, außer, daß es vielen immer wieder mal gelingt, Steuergelder abzugreifen, oder daß irgendwelche Intendanten und Kuratoren etc. in grotesker Selbstüberschätzung sich in Szene setzen. Schade, da Kunst mal etwas wirklich bedeutendes und bewegendes war.

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