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Berlin: US-Botschaft verweigert Inspektion von Kommunikationsanlagen

Der US-Botschafter in Berlin, John B. Emerson, lehnt eine Inspektion der Kommunikationsanlagen durch Dritte ab. Die technischen Anlagen auf dem Dach der Botschaft wurden zuvor von Experten als Abhöranlagen verdächtigt.

"Wir sind eine Botschaft, die kommuniziert. Wir empfangen Informationen, wir haben dieselben Satellitenanlagen und Antennen auf unserem Dach wie ihr bei der ARD", sagte der Botschaft in einem Interview. Man halte sich aber strikt an die deutschen Gesetze, führte er weiter aus.

Auf konkrete Nachfrage wollte Emerson weder bestätigen noch dementieren, dass es sich bei den Botschaftsanlagen um Abhörstationen handele. Man werde sich auch nicht für die NSA-Spionage entschulden.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, US, Botschaft, Inspektion
Quelle: www.extremnews.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2013 10:32 Uhr von Azureon
 
+23 | -0
 
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Das schlimme ist ja, wenn ich als Privatmann von einer anderen Person bespitzelt werde, kann ich zur Polizei gehen und Anzeige erstatten.

Als Staat gibt es nunmal keine höhere Institution mehr an die man sich wenden kann. Daher finde ich Verträge von wegen "Wir hören uns nicht gegenseitig ab" ziemlich sinnlos. Ich mein, was soll denn passieren wenn sich eine Seite nicht dran hält? Einen Krieg anfangen? Haha!

Die Amis wissen ganz genau dass es falsch ist und tun es trotzdem. Rechtfertigen das ganze mit Terrorismusbekämpfung, hören aber die eigenen Bündnispartner ab. Für mich gehören die Amis zu den schlimmsten Terroristen weltweit. Zumindest die Regierung und sämtliche Handlanger die dieses Vorgehen betreiben.
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01.11.2013 10:44 Uhr von turmfalke
 
+12 | -1
 
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Diese verlogenen Amis sind das Letzte was auf diesem Planeten rum hoppt, wer den traut ist selbst nicht besser. Von mir aus kann sich diese Kapitalistenbande gegenseitig abhören, ausspionieren und danach die Köpfe einhauen aber normale Bürger haben die in Ruhe zulassen. Die deutsche Regierung kriecht diesen Kriegstreibern noch in den Arsch und sagt das es unsere Freunde sind, dass sind noch nie unsere Freunde gewesen, die Kapitalisten tuen nichts ohne Eigennutz!
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01.11.2013 10:52 Uhr von fuxxa
 
+10 | -2
 
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Könnte wetten, dass im Moment des Interviews Ströbele überwacht wurde. Die Amis sollten besser überhaupt nichts mehr sagen. Glaubt eh keiner mehr.
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01.11.2013 10:55 Uhr von joe.marc
 
+8 | -0
 
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Strom abstellen und gut ist!
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01.11.2013 10:57 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -14
 
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01.11.2013 11:06 Uhr von _Legacy_
 
+10 | -0
 
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Mit jedem jahr meines Lebens werden mir die Amis unsympathischer!
Kaum ein Land auf der Erde verursacht so viele Probleme und Konflikte wie die USA...
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01.11.2013 11:15 Uhr von BlackMamba61
 
+0 | -7
 
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Einfach nur lächerlich was die amis mit den deutschen machen.

aber egal lassen wir die drohnen weiterhin von deutschland aus kontrollieren.
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01.11.2013 11:42 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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Das Consolidated Intelligence Center, eine weitere
124 Millionen Euro teure Abhöranlage, wird gerade in Wiesbaden gebaut.
http://www.hr-online.de/...
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01.11.2013 12:18 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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Man vergleiche nur die Reaktionen darauf, dass der BND in den USA Informationen sammelt mit der Entrüstung hier. Offensichtlich haben wirklich einige einfache Gemüter in Deutschland gedacht, niemand würde sie abhören.


@ voice36

Botschaften sind kein deutsches Hoheitsgebiet. Folglich gibt es da nichts einzufordern.
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01.11.2013 12:51 Uhr von Atatuerke
 
+1 | -4
 
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Deutschland hat keine Forderungen an eine seiner Besatzungsmächte zu stellen.
Wir haben ja nur einen Waffenstillstand und keine Friedensvertrag.Also gilt das Recht der Besatzer.
Deutschland war seit 1945 zu keiner Zeit souveräne (ab Sek.25)
http://www.youtube.com/...
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01.11.2013 13:00 Uhr von TK-CEM
 
+1 | -2
 
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Die US-Botschaft befindet sich zwar auf deutschem Boden, ist aber per Definition amerikanischer Boden. Damit können die da machen, was sie wollen und haben damit sogar Recht.

Abgesehen davon: die gesamte Überwachungstechnik von IT-Netzwerken - ob in einem Unternehmen oder global - stammt aus der Entwicklung von Geheimdiensten, die wiederum die Technik vom Militär nutzt. Also stammt alles in diesem Bereich aus militärischer Entwicklung.

Von zivilen Unternehmen werden nur noch die Gerätegehäuse und ein paar Modifikationen gestaltet, mehr aber auch nicht. Der Rest wird aufgekauft und weiterverarbeitet.

Somit ist die Technik auf dem Dach der US-Botschaft in Berlin militärisch und wird mit Sicherheit nach Kräften geheim gehalten. Hinzu kommt: Bündnispartner heißt nicht Freundschaft. Freunde sollte man tatsächlich nicht kontrollieren müssen, Bündnispartner aber sehr wohl. Eine Klarstellung der Definitionen wäre hier mal angebracht, da nämlich sonst nur "Bullshit" verbreitet wird.

So what - it´s my project only.
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01.11.2013 13:21 Uhr von maximus76
 
+3 | -0
 
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endlich mal spannende nachrichten, und nicht diese ewige koaslitionsscheiße oder so`n-dumpfbackenbischof-hat-geld-verschwendet...

ich bin ja nur auf das ende von lied gespannt. was hat snowden noch auszuplaudern, was verheimlicht die nsa noch und wen haben die noch alles ausspioniert, - da wird sicher für einige die welt zusammenbrechen...hoffentlich rollen da auch köpfe!
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01.11.2013 13:30 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Warum man nach solchen Skanalen und Unverschämtheiten diesen Botschafter nicht schon längst aus dem Land geworfen hat ist mir ein absolutes Rätsel.
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01.11.2013 14:23 Uhr von mikeKritisch
 
+1 | -0
 
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Achja, was die so alles hoeren koennen. Hoeren die auch das Gras wachsen oder rauchen die das auch bei der NSA?

Apopro: ich hab da noch ne Karikatur:
http://cnsnews.com/...
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04.11.2013 12:40 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Verständlich, die Kommunikationsanlagen der deutschen Botschaften werden auch nicht von den Empfangsstaaten geprüft, weil die das nicht zu interessieren hat.

Wie soll man denn damit spionieren, die könnten doch höchstens etwas empfangen, was sowieso gesendet wird. Wenn dass nicht ordentlich verschlüsselt ist, ist man selbst schuld, wenn andere mithören.

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