01.11.13 09:58 Uhr
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Bei einer Polizeikontrolle besser keinen Führerschein dabei haben?

Eine nordrhein-westfälische Anwaltskanzlei deckt auf, dass das Nichtvorzeigen des Führerscheins auch Vorteile haben kann.

Erklärt wird das an einem Beispiel, bei dem die Polizei bei einem Mann aufgrund seines Alltagsstresses Drogenkonsum vermutet. Die Polizei kann dann den Führerschein solange behalten, bis bei der Blutabgabe ein endgültiges Ergebnis vorhanden ist. Das kann zehn bis zwölf Wochen dauern.

Führt man jedoch seinen Führerschein nicht mit, hat das eine Strafe von zehn Euro zur Folge.


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WebReporter: ShortiesSammler
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Polizei, Auto, Kontrolle, Führerschein
Quelle: www.focus.de

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01.11.2013 09:58 Uhr von ShortiesSammler
 
+37 | -1
 
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Am besten mitnehmen und dann je nach Vergehen zeigen oder nicht zeigen.
Wenn nicht findet man halt erst ganz am Ende der Kontrolle sein Führerschein.
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01.11.2013 10:05 Uhr von mario_o
 
+53 | -18
 
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Zuckerstange

So einfach ist es in DE nicht. ´Unter Drogeneinfluss´ heißt es in Deutschland auch, wenn man vor zwei Wochen einen Tüte geraucht hat. Auch wenn man natürlich wieder völlig fahrtüchtig ist (man bedenke, dass die Regel in Holland lautet: Wenn du gekifft hast, fährst du zwei Stunden nicht).
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01.11.2013 10:45 Uhr von jpanse
 
+13 | -12
 
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@Zucker

Iss Mohn....
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01.11.2013 12:15 Uhr von jupiter_0815
 
+3 | -11
 
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Wenn die Drogen oder Alkoholkonsum feststellen bin ich meinen Führerschein doch sowieso los ob ich ihn dabei habe oder nicht.

Schwachsinn......
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01.11.2013 12:26 Uhr von TK-CEM
 
+19 | -7
 
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Besser noch: ist der Lappen dann weg und bekommst ihn dann später vielleicht mal wieder, ist es nur noch der neue Schein (C bis 2,8t ohne Anhänger), auch wenn man vorher den alten (3er bis 7,49t mit Anhänger) gehabt hat. So geschehen bei mir in der Nachbarschaft. Der Mann ist völlig ruiniert, da er seinen Job verlor, in dem er mit einem SUV und Anhänger fahren musste. Grund für die Konfiszierung: am Vortag hatte er 2 Mohnschnecken gegessen.

Und weil es sich über die Polizeibeamten aufregte und sich sträubte, hat er noch ein Verfahren wegen Beamtenbeleidigung und Behinderung der Justiz am Hals.

Zwischenzeitlich ist das Verfahren wegen Drogenkonsum aufgrund mangelnder Beweise eingestellt worden, doch seinen ALTEN Lappen hat er immer noch nicht. Er soll jetzt zur MPU, damit er nicht alle Fahrerlaubnisse verliert. Kann laut seinem Anwalt insgesamt noch Monate dauern. Nur braucht er ihn dann vermutlich nicht mehr, weil er jetzt ALG2 bekommt - nicht mal ALG bekommt er, weil er angeblich seine Situation völlig selbst verschuldet habe.

Ist wie im Mittelalter bei der Inquisition: ist man einmal im Focus der Behörden, hat man keine Chancen mehr. So ist unser ach so fortschrittliches und modernes Deutschland . . . . .

Fazit: konsumiere nichts, was Dein Leben ruinieren kann. Eine Liste über entsprechende Konsumgüter gibt es bewusst nicht, weil dann die Behörden keinen Spaß mehr hätten . . . . . *IRONIE OFF*

So what - it´s my project only.
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01.11.2013 12:42 Uhr von KifKif
 
+1 | -1
 
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also das wird von Bundesland zu Bundesland wohl anders gehandhabt, aber normalerweise wird bei Verdacht auf Drogenkonsum(ohne Gefährdnung des Straßenverkehrs) der Lappen und manchmal der Autoschlüssel für 24 h weggenommen und man kann dann alles wieder abholen.

Zu dem Zeitpunkt besteht ja nur ein Verdacht der Polizei, es ist noch rein garnichts bewiesen, es fehlt also die Grundlage den Lappen bis zum Eintreffen der Blutprobe einzukassieren, ausser es kommen erhebliche andere Faktoren hinzu, die den Vorfall zu einer Straftat werden lässt und keine Owi mehr, wenn z.B andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, dann wird der lappen gleich kassiert, weil das Ganze vor Gericht landet und dabei ist der Lappen mindestens 6 Monate weg.

Alles weitere entscheidet dann die Blutprobe

[ nachträglich editiert von KifKif ]
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01.11.2013 13:19 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -4
 
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Ist das nicht ein wenig weit hergeholt ?

Die Polizei kassiert den Führerschein auf Drogenverdacht ein ? Ist schon der erste April ?

Wenn dann macht die Polizei einen Drogentest.
Und wenn dieser negativ ist, dann kann sie überhaupt keinen Führerschein einziehen.

Und wenn bei jemanden der Drogentest positiv ausfällt, dann muss man einfach damit rechnen, wenn man schon sich, und besonders andere gefährdet.
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01.11.2013 13:52 Uhr von Knoffhoff
 
+3 | -1
 
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Völliger Schwachsinn !!

Besser den Führerschein abgeben und den Unterschied zwischen Sicherstellung oder Beschlagnahme kennen.

@Shortie...
Mal diverse Rechtsprechungen gelesen?
Das würde in die Hose gehen!
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01.11.2013 16:22 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -4
 
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@blaupunkt123


Ich würde behaupten das man deswegen auch nie den Schnell/Wischtest machen sollte. Puste sowieso nicht.
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01.11.2013 16:24 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -3
 
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@mario_o
Wenn man dir nach 14 Tagen noch ansieht dass du nen Joint geraucht hast solltest du dringend was ändern.

Übrigens wird durchaus unterschieden ob "frisches" Dope im Blut ist oder nur noch das "alte" Abbaudope


Und hast du nur Abbaustoffe drin behälst auch deinen Führerschein
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01.11.2013 16:42 Uhr von daiden
 
+2 | -1
 
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Also 14 Tage nach nem joint ist wohl wirklich übertrieben :) Es geht der Polizei doch um die aktiven Stoffe und nicht um den passiven Wert?! Mir hat mal ein Polizist bei einer Drogenkontrolle gesagt, dass sie sich nur für die letzten 24 Stunden interessieren.
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01.11.2013 17:03 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@PeterLustig2009

Aber auch für die Abbauprodukte gibt es Grenzwerte. Schon eine Schande das man auf Abbauprodukte testet. Man prüft ja schließlich auch nicht die Leberwerte ob jemand in naher vergangenheit getrunken hat.
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01.11.2013 18:24 Uhr von 4thelement
 
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hallo Zuckerstange ! von den drogenschnelltest´s die von unsere polizei benutzt werden sind in der regel 3 - 4 bei 10 gemachten schlichtweg falsch ! lies dich mal schlau ..... wir benutzen bei uns auf der arbeit andere die "nur" ne fehlerquote von ca. 15% haben ! darüberhinaus ist es da wo ich wohne mitlerweile standart bei einer allgmeinen verkehrskontrolle gefragt zu werden ob man etwas gegen einen freiwilligen alk. und drogentest hat .... es kann also jeden mal ganz schnell treffen
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01.11.2013 18:27 Uhr von jupiter_0815
 
+1 | -2
 
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So kann mir jetzt mal jemand sagen, warum das nichtvorzeigen des Führerscheins auch Vorteile haben kann?

Werde ich mit Alkohol am Steuer erwischt, bin ich den Lappen los.

Werde ich unter Drogeneinfluß am Steuer erwischt bin ich auch den Lappen los.

Scheißegal ob ich ihn dabei habe oder nicht !!!


Hier mal Drogeneinfluß am Steuer...

http://www.bussgeldkataloge.de/...

Zitat:

.....Zum Verlust der Fahrerlaubnis führt Fahren unter Cannabis-Einfluss...


.....Konsumenten von harten Drogen (Heroin, Ecstasy, Amphetamine...) sind laut Gesetz charakterlich nicht zum Führen eines Kraftfahrzeuges geeignet und verlieren im Normalfall ihre Fahrerlaubnis....

Ach ja....

.....Und so führt der Genuss von Cannabis rund 5 Stunden vor der Verkehrskontrolle.....oft zum überraschenden Entzug der Fahrerlaubnis....

B.A.D.S - Bund gegen Alkohol und Drogen am Steuer e.V

Ausschlag gebend ist immer ein Bluttest. Ein wisch Test ist nur ein schnell Test weißt dieser auf Drogen hin wird ein Bluttest angeordnet.
Meistens wird man von der Polizei sofort in eine Klinik gefahren.
Ist einem Freund schon passiert....

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
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01.11.2013 20:06 Uhr von jupiter_0815
 
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@wok!

Das ist ja der Punkt. Es ist völlig wurscht ob ich den Führerschein dabei habe oder nicht.

Wenn die " Bullen " ein Fahrverbot aussprechen ist es egal wo mein Führerschein ist, ob ich ihn dabei habe oder er zuhause liegt.

Wird er unberechtigt eingezogen ( wie in der Quelle ) frage ich mich. Hat er keinen gescheiten Anwalt gehabt?

Wenn man mir nachweißt das ich unter Drogeneinfluß Auto gefahren bin dann kann man ein Fahrverbot verhängen, aber nicht vorher und nur weil er rote Augen hatte und es eventuel so sei das er vielleicht Drogen genommen haben könnte... Sorry.

Ich würde doch vorher nicht den Lappen abgeben nur weil einer Vermutungen anstellt.... selber schuld.
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01.11.2013 20:07 Uhr von Hutzmann
 
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Völliger Quatsch.

Der Führerschein wird später eingezogen und nicht behalten. Die Fahrt wird nämlich bis zum nächsten Tag untersagt.

Außerdem kostet es bundesweit 20 Euro bei Nichtmitführen des Führerscheines.
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01.11.2013 23:09 Uhr von Kingmoere
 
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Also was den vorläufigen Entzug des Führerscheins angeht,da kann ich nen Lied von singen.Habe lange genug in Angst leben müssen,dass man mir meinen weg nimmt.
Alles nur weil ein Idiot(mit dem ich im Streit liege) mich mal nebenbei wegen gefährlichen Eingriffs in Straßenverkehr angezeigt hatte.Staatsanwalt hatte vorläufigen Entzug bis zum Urteil beantragt,mein Glück war nur,dass der Richter dem Anzeigenerstatter nicht ganz geglaubt hat und daher keinem vorläufigem Entzug zugestimmt hatte,worauf hin der Staatsanwalt erneut beantragt hat und wieder kein Entzug und wieder neuer Antrag vom Staatsanwalt.Die ganze Sache hat sich 11 Monate hingezogen und hätte man mir diese 11 Monate meinen Führerschein genommen,wäre ich am Ende gewesen(ohne Führerschein keine Einnahmen und die Ausgaben laufen weiter,mir wäre dann nur Hartz IV geblieben).Und nein der Richter muss den Beschuldigten vorher nicht hören,es reicht wenn der Antrag gestellt wird und dabei der kleinste Hinweis auf Schuld besteht(die Aussage eines Uniformträgers,die Aussage eine Zeugen oder einfach nur weil der Richter einen nicht mag...).
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02.11.2013 00:36 Uhr von TK-CEM
 
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@ Kingmoere:

Genau das ist der Fall. Es kann JEDEN treffen, und wenn es sein muss, braucht der betreffende Polizist nur zu protokollieren, dass "Gefahr in Verzug gewesen sei" - beweise jetzt mal das Gegenteil, wenn keine Zeugen vorhanden sind. Wenn dann noch ein Richter ein 200%iger "Alle-in-den-Knast-Typ" ist, hat man sowieso verschissen.

In einem Punkt stimme ich allerdings zu: wenn der Führerschein zu Hause liegt, werden die Behörden bzw. die Polizeiorgane nur noch misstrauischer. Es kostet ein OWG und am Ende wird ggf. der Lappen doch "eingezogen".

Fazit: den Führerschein nicht dabei zu haben stellt eine OW dar und kostet definitiv Geld. Den Führerschein nicht auszuhändigen stellt den Straftatbestand der "Widerstand gegen die Staatsgewalt" dar und kostet mindestens Geld, ggf. sogar Freiheitsentzug.

In Deutschland hat der gemeine Bürger eben kaum noch Rechte, sich gegen Willkür und Schikane zu wehren. Wer glaubt schon einem unbedeutenden Bürger, wenn es darum geht, sich zu profilieren und Macht auszuüben . . . . .

So what - it´s my project only.
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02.11.2013 07:38 Uhr von Tanzbaer77
 
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01.11.2013 12:26 Uhr von TK-CEM
"Und weil es sich über die Polizeibeamten aufregte und sich sträubte, hat er noch ein Verfahren wegen Beamtenbeleidigung und Behinderung der Justiz am Hals."

Ich habe dir die Story bis zu diesem Punkt wirklich geglaubt. In Deutschland gibt es allerdings keine Verfahren für "Beamtenbeleidigung", da eine Beleidigung von Beamten nicht anders verfolgt wird als eine normale Beleidigung. "Behinderung der Justiz" gibt es in Deutschland schonmal überhaupt nicht, da generell niemand, weder Beschuldigter noch Zeugen, bei der Polizei aussagen müssen.

Gehen wir aber mal weiter:
Beschlagnahmungen werden in dem Zustand ausgehändigt, in dem sie eingezogen wurden. Da wird nicht eben ein neuer Führerschein erstellt, zumal das nicht die Polizei macht. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass ein Polizist sich die Mühe macht, einen neuen Führerschein zu beantragen und eine entsprechende Verlustmeldung des Führerscheins zu fälschen.

Weiter: Durch zwei Mohnschnecken ist es durchaus möglich, je nach Mohngehalt, dass der Schnelltest positiv ausfällt. Dieser Schnelltest wird allerdings gemacht, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass der Fahrer unter entsprechendem Einfluss steht. Also Schlangenlinien, wiederholte Verzögerung über längeren Zeitraum, etc. - dann würde es allerdings zu einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs führen, was du nicht aufgeführt hast.
Also wird das nicht der Fall gewesen sein. Insofern wird er anders auf sich aufmerksam gemacht haben.

Weiter: Er soll zur MPU? Er hat doch schon seinen - deiner Aussage nach - neuen Führerschein. Da kann er zwar gerne zur MPU, nötig ist sie aber nicht. Nach dem positiven Schnelltest wurde ihm Blut abgenommen, dort wurden keine Hinweise auf Drogen gefunden, insofern wurde das Verfahren eingestellt. Das wird dem Beschuldigten auch so mitgeteilt. Mit diesem Zettelchen, den man dann von der Staatsanwaltschaft bekommt (das Verfahren wurde gemäß 170(2) eingestellt) ist es jedem Anwalt, ach was, jedem ehemalig Beschuldigten möglich, die MPU sofort zu verhindern.

Weiter: ALG2 statt ALG? Siehe Zettelchen von der Staatsanwaltschaft, im Zweifel eben Verwaltungsklage. Da gibt es Vordrucke im Internet Da er aber ALG hätte beziehen dürfen, bedeutet, dass er in einem festen Arbeitsverhältnis war. Insofern ist eine Kündigung wegen eines Ermittlungsverfahren rechtswidrig. Sein Anwalt macht das entweder selbst oder leitet ihn an einen Kollegen weiter, wenn er seinen Job nicht aufs Spiel setzen will.

Fazit: Erstunken und Erlogen. Aber Hauptsache, die böse Polizei kann irgendwie diffamiert werden.
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02.11.2013 11:43 Uhr von Knopperz
 
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Was ist das für eine bekloppte News?
Willst du hier Leute dazu motivieren unter Drogen oder Alkoholeinfluss Fahrzeuge zu führen?
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02.11.2013 11:59 Uhr von supermeier
 
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Wer keinen Führerschein dabei hat, dem kann man keinen abnehmen.
Wer etwas freundlich zur Polizei ist, hat dann das Glück noch bis zur Zustellung des Entzugs der Fahrerlaubnis fahren zu dürfen.

Wer sauber ist, dem kann das egal sein.
Wer Medikamnete z.B. Schmerzmittel (Opiate, Morphine) nimmt
kann so um den vorläufigen Entzug drum herum kommen.
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02.11.2013 12:39 Uhr von TK-CEM
 
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@ Tanzbaer77:

02.11.2013 07:38 Uhr von Tanzbaer77: "Fazit: Erstunken und Erlogen. Aber Hauptsache, die böse Polizei kann irgendwie diffamiert werden."

Schon erstaunlich, wie sich gleich das Recht herausgenommen wird, über andere so zu urteilen. Du bist ja mit diesem Fall auch sooo vertraut - ja ne, iss klar.

In der Zeit, als mein Nachbar den Lappen weg hatte, habe ich ihn das eine und andere Mal gefahren, u. A. zum Jobcenter, zu seinem Anwalt und zum Bürgeramt. Also kenne ich die ganze Story, die alles in allem weit umfangreicher ist, als hier dargestellt. Würde nämlich komplett den Rahmen sprengen.

Und zur Info: von Diffamierung der Polizei kann keine Rede sein. Dies war eine einzige Story - die involvierten Polizeibeamten haben zwischenzeitlich ebenfalls ein Verfahren an der Backe. Zum Glück sind das Einzelfälle. Die meisten Polizisten - und ich kenne eine ganze Menge - sind absolut ok und machen einen guten Job. Leider kann es tatsächlich JEDEN treffen, an einen Profilneurotiker zu geraten - lässt sich kaum verhindern. Soviel dazu.

Tatsache 1: abgenommen wurde ihm der alte Führerschein Klasse 3, er durfte nicht einmal nach Hause fahren. Abgeholt habe ich ihn und später sein Auto geholt.

Tatsache 2: von 2 Mohnschnecken fährt man nicht Schlangenlinie. Er war im Straßenverkehr nicht auffällig (war zwar nicht dabei, kenne ihn aber schon recht lange - er war immer auf seinen Führerschein bedacht und sehr umsichtig auf der Straße). Es war eine Routinekontrolle auf einer Zubringerstraße zur BAB, in der er zufällig reingeraten ist.

Tatsache 3: vom Staatsanwalt bekam sein Anwalt und er nach knapp 2 Monaten die Mitteilung, dass das Verfahren wegen Drogenmissbrauchs eingestellt wurde. Danach fuhr ich ihn zum Bürgeramt, dort bekam er nach weiteren 2 Tagen seinen Führerschein - aber einen Neuen, Klasse B. Auch ich traute meinen Augen nicht und fuhr ihn sofort wieder zum Anwalt. Wer das veranlasst hat, dass ein neuer Führerschein ausgestellt wurde, ist derzeit noch als Verfahren anhängig.

Tatsache 4: Zwischenzeitlich wurde er vom Landratsamt aufgefordert, eine MPU zu absolvieren (ich habe das Schreiben selbst gesehen). Wie das zustande kam und was das alles soll, ist ebenfalls noch in einem Verfahren anhängig.

Tatsache 5: Er war als Angestellter im Außendienst tätig - sein Chef hat ihm nach 4 Tagen mit Frist von 2 Wochen gekündigt (die Kündigung habe ich selbst gesehen). Diesbezüglich ist er jetzt mit einem Kollegen seines Anwalts vor dem Arbeitsgericht. Das Verfahren läuft ebenfalls noch.

Tatsache 6: Der Antrag auf ALG wurde wegen "grob fahrlässig selbstverschuldeten Verlust des Arbeitsplatzes" abgelehnt (auch dieses Schreiben habe ich selbst gesehen). Damit er wenigstens die Miete bezahlen kann, musste er Antrag auf ALG2 stellen. Auch das liegt beim Anwalt für Sozialrecht und ist als weiteres Verfahren ebenfalls noch anhängig.

Ein Gutes hat das alles: durch diesen ganzen Scheiß sind wir gute Freunde geworden.

Und jetzt denke erst mal nach, bevor Du wieder lospolterst und behauptest, alles wäre erstunken und erlogen. In unserer ach so sauberen Bürokratie läuft eben nicht immer alles so, wie es gedacht und geplant war. Allerdings zwingt Dich niemand, das alles zu glauben. Wenn ich es nicht selbst teilweise miterlebt hätte, würde ich das vermutlich auch nicht glauben.

So what - it´s my project only.

[ nachträglich editiert von TK-CEM ]
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02.11.2013 17:22 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
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@ TK-CEM

Irgendwie hab ich das Gefühl Du und Dein Nachbar... Da haben sich 2 gefunden die mit der Realitätswahrnehmung so ihr Probleme haben.

Ja, Mohngebäck lässt Drogentests anspringen, aber ein vernünftiger Anwalt hat das nach 24 Stunden geregelt.

Wenn natürlich ein Choleriker erst mal die Polizisten diffamiert und sich dann vermutlich in der Führerscheinstelle ähnlich benimmt, dann werden die Herren Beamten schnell kreativ...
Und sich mit der FS Stelle anzulegen ist immer eine blöde Idee. Egal wie Recht man hat.
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02.11.2013 22:45 Uhr von TK-CEM
 
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@ Ihr_habt_ja_so_Recht:

1. Woher willst DU wissen, wie unsere Realitätswahrnehmung ausschaut?

2. Woher willst DU wissen, wie vernünftig der Anwalt ist?

3. Weder ich noch mein Nachbar sind Choleriker - woher nimmst DU die Frechheit, so etwas zu behaupten?

4. Es wurde weder die Polizei noch sonst irgendwer diffamiert - kannst auch nichts anderes als dumm nachplappern?

5. Woher nimmst DU die Behauptung, dass sich irgend jemand mit der Führerscheinstelle angelegt haben soll?

Normalerweise reagiere ich auf derartigen Schwachsinn überhaupt nicht mehr, aber Du kannst Dich trösten: DU befindest Dich in guter Gesellschaft. Einfach mal eine Story so stehen lassen iss wohl nicht - immer fleißig seinen unqualifizierten Senf dazugeben, und dann immer schön unsachlich und immer schön aggressiv persönlich werden. Das Netz ist ja so schön anonym, oder?

Nun ja, es gibt u.a. dumme Menschen und es gibt u.a. Idioten. Jetzt behaupte ich einfach mal, dass Du nicht dumm bist ;-) .

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Leben.

So what - it´s my project only.
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02.11.2013 22:58 Uhr von melau
 
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Das stimmt, wenn man den nicht dabei hat, dann steigen die Chancen wegen dem Aufwand und der Bürokratie, dass der unversehrt bleibt.

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