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Cindy aus Marzahn: Auftritt in Augsburg verboten

Die bekannte Komikerin Cindy aus Marzahn darf nicht in der bayerischen Stadt Augsburg auftreten. Die Behörden verboten ihre Show am 24. November.

Grund für die Absage an die Komikerin ist die Tatsache, dass auf den geplanten Veranstaltungstag der Totensonntag fällt. Der Totensonntag sei heilig und Spaß sei nicht erwünscht.

"Sie sprechen mit einem christlich orientierten Politiker, da lasse ich mit mir darüber nicht reden, weil die Totenruhe für mich etwas Heiliges ist", erklärte Augsburgs Bürgermeister Hermann Weber.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Auftritt, Augsburg, Cindy aus Marzahn
Quelle: www.focus.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2013 07:49 Uhr von Yoshi_87
 
+71 | -30
 
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Auch wenn ich mit Cindy nun wirklich gar nichts anfangen kann, finde ich diese Aussage schon etwas unsinnig.

Für diese Aussage sollter der Bürgermeister seines Amtes enthoben werden. Religion hat in der realen Welt NICHTS zu suchen. Schon gar nicht in der Politik.
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01.11.2013 07:50 Uhr von Hallominator
 
+51 | -16
 
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Für mich persönlich ist es den Toten gegenüber respektlos, Spaß zu verbieten. Wenn z.B. mein verstorbener Kumpel wüsste, dass ich seiner nicht lachend gedenken darf (wenn ich die Aussage des Politikers richtig interpretiere), dann wäre er nicht gerade erbaut darüber.
Dass eine Vorstellung von Cindy nicht mit dem Gedenken an Verstorbene zu tun hat, sehe ich ein. Allerdings brauche ich keinen bestimmten Tag, um das zu tun.
Und wer nicht religiös ist, den sollte das eigentlich nicht betreffen. Einen Auftritt deswegen zu verbieten ist in diesem Jahrtausend eigentlich ein Armutszeugnis, ich persönlich möchte lieber glauben, dass er das als Ausrede benutzt, da er Cindy aus Marzahn einfach nicht leiden kann.
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01.11.2013 08:13 Uhr von UICC
 
+20 | -38
 
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01.11.2013 08:30 Uhr von ClubMenthol
 
+22 | -4
 
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Schlechtes Magement.
Egal was man jetzt davon halten mag, es gibt hier in Deutschland so genannte "stille Feiertage" und an denen sind nun einmal solche Veranstaltungen verboten.
Hätte sie ein gutes Magement, hätten die das eigentlich vorher wissen müßen und gar nicht an so einem Tag eine Veranstaltung angesetzt.
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01.11.2013 09:01 Uhr von brycer
 
+31 | -6
 
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Auszug aus dem Feiertagsgesetz in Bayern:

Art. 3
Stille Tage

(1) 1 Stille Tage sind

Aschermittwoch,

Gründonnerstag,

Karfreitag,

Karsamstag,

Allerheiligen,

der zweite Sonntag vor dem ersten Advent als Volkstrauertag,

Totensonntag,

Buß- und Bettag,

Heiliger Abend.

2 Der Schutz der stillen Tage beginnt um 2.00 Uhr, am Karfreitag und am Karsamstag um 0.00 Uhr und am Heiligen Abend um 14.00 Uhr; er endet jeweils um 24.00 Uhr.

(2) 1 An den stillen Tagen sind öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen nur dann erlaubt, wenn der diesen Tagen entsprechende ernste Charakter gewahrt ist. 2 Sportveranstaltungen sind jedoch erlaubt, ausgenommen am Karfreitag und am Buß- und Bettag. 3 Am Karfreitag sind außerdem in Räumen mit Schankbetrieb musikalische Darbietungen jeder Art verboten.

(3) 1 Das Staatsministerium des Innern kann aus besonderem Anlaß, der eine Staatstrauer gebietet, weitere Tage durch Verordnung einmalig zu stillen Tagen erklären. 2 In die Verordnung können auch die in Absatz 2 Sätze 2 und 3 vorgesehenen Beschränkungen für Karfreitag aufgenommen werden.

(4) Die Vorschriften des Art. 2 bleiben unberührt.


Wie auch das Management hier lesen könnte ist der Totensonntag auch in Bayern ein ´stiller Feiertag´ und entsprechend geschützt.
Selbst eine kurze Suche nach ´Totensonntag bei Wikipedia ( http://de.wikipedia.org/... ) hätte zu dieser Erkenntnis geführt.
Herr Weber hat sich also nur gesetzeskonform verhalten.
Auch wenn die ´Stillen Feiertage´ und ihre gesetzlichen Vorschriften stark in der Kritik stehen, dem Bürgermeister ist hier nichts anzulasten.
Kritisieren würde ihn wohl eher die Seite der Verteidiger der stillen Feiertage, wenn er die Veranstaltung erlaubt hätte. Das aber dann mit Recht und einem Gesetz im Rücken.

Sonst wir ja auch immer von Politikern verlangt, dass sie sich an Recht und Gesetz halten. Plötzlich soll das nicht mehr so sein? ;-)
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01.11.2013 09:44 Uhr von Joeiiii
 
+8 | -14
 
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Der Totensonntag ist ähnlich sinnlos wie der Valentinstag oder der Muttertag. Wenn man einen bestimmten Tag braucht, um der Mutter bzw. dem Partner zu sagen, so sehr er/sie gschätzt und gebraucht wird, oder in diesem Fall, um den Toten zu gedenken, dann ist das eher erbärmlich anstatt eine Tradition oder ein Feiertag.

Staat um Kirche gehören endlich getrennt. Es muß endlich aufhören, daß man manche Bürger aus religiösen Gründen bevorzugt oder benachteiligt. Das sind Relikte aus längst vergangener Zeit und haben in unserer Gegenwart längst nichts mehr verloren. Wer glauben will, an was auch immer, soll es tun, aber nicht zum "Schaden" anderer Menschen.

PS: Ich bin kein Cindy-Fan, mir geht es ums Prinzip.
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01.11.2013 10:09 Uhr von Junginho
 
+23 | -13
 
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Weber ist übrigens nur 2. Bürgermeister in Augsburg.

Wer die christlichen Feiertage gerne mitnimmt (z.B. das heutige Allerheiligen) sollte sich nicht über Verbote wie dieses beklagen.

Das Christentum gehört zur deutschen Kultur.
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01.11.2013 10:27 Uhr von Vollstrecker666
 
+14 | -5
 
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Diese ultra-komische "Komikerin" gehört an 365 Tagen im Jahr verboten..!
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01.11.2013 10:35 Uhr von turmfalke
 
+2 | -5
 
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Kann man so und so sehen. Auf einer Seite stimmt das mit dem Totensonntag da werden die Toten geehrt und alle rennen auf den Friedhof auf der anderen Seite wird gesagt die Kirche muß modern werden. Was denn nun, hat ausgerechnet Bayern noch mehr von der DDR übernommen als das grüne Ampelmännchen? Da war der Totensonntag heilig und jeder Radiosender spielte den ganzen Tag Trauermusik und Diskotheken waren auch zu, was zum Kotzen war.
Naja und jetzt halt in Bayern, was solls.
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01.11.2013 10:36 Uhr von Azureon
 
+8 | -8
 
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""Sie sprechen mit einem christlich orientierten Politiker, da lasse ich mit mir darüber nicht reden, weil die Totenruhe für mich etwas Heiliges ist", erklärte Augsburgs Bürgermeister Hermann Weber. "

Mal davon ab, dass ich die Tusse eh nicht leiden kann aber für so einen Satz müsste man den Schwachmaten direkt aus dem Amt jagen.
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01.11.2013 11:26 Uhr von c0rE
 
+8 | -1
 
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Ist ja nicht so, als wäre sowas an nem Totensonntag schon immer untersagt. Da gibts auch keine Sportveranstaltungen oder Konzerte oder ähnliches.

Weiß nicht wo da das Problem liegt.
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01.11.2013 11:37 Uhr von john_01
 
+1 | -4
 
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Mit der Komikerin Cindy aus Marzahn (für mich der reine Horror)
haben die Bayern nichts verpasst,aber ihr Image leidet mal
wieder und so entsteht Schaden wo keiner sein brauchte.
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01.11.2013 12:02 Uhr von helldog666
 
+8 | -1
 
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Die ist ungefähr so lustig wie ein glühender Schaschlikspieß in der Harnröhre.
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01.11.2013 12:07 Uhr von jupiter_0815
 
+1 | -8
 
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Darf ich dann am Totensonntag in Augsburg, auch keine Comedie Show im Tv schauen?

Wenn ich das doch tue und erwischt werde?

Ach heilig....

Was war den mit den Kreuzzügen und den Kreuzrittern ?

Was war mit der Spanischen Inquisition?

Was ist mit dem Islam, Heilige Kriege?

Alles Heilig und immer im Namen " eines Gottest "

....Sie sprechen mit einem christlich orientierten Politiker...

Ich glaube man merkt das ich mit der Kirche nichts am Hut habe, keiner Kirche.

Politik sowieso nicht, alles Verbrecher.....

Spaßbremsen. ;-)

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
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01.11.2013 12:18 Uhr von BerndLauert
 
+2 | -6
 
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die Olle gehört zwar verboten, aber der Satz "Spaß sei nicht erwünscht" ist doch ziemlich zutreffend auf das deutsche Spießbürgertum :D

[ nachträglich editiert von BerndLauert ]
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01.11.2013 12:18 Uhr von Tief_im_Westen
 
+10 | -2
 
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Mal an alle die Kritik an den kirchlichen Feiertagen üben.

Wie wäre es denn mal mit ein wenig mehr Toleranz und etwas weniger Diskriminierung?

Das sind doch eigentlich mehr eure Schlagworte!

Aber so ist Deutschland nun mal: Die Feiertage mitnehmen, aber über die kirchlichen Anhänger, die halt nach dem kirchlichen Glauben leben, herziehen. Ich schätze mal wenn es islamistische Feiertage wären, würden die gleichen Leute lauthals aufschreien, wenn dagegen gewettert werden würde.

Übrigens ich bin kein Mitglied mehr in einer Religion, habe aber wohl doch mehr Toleranz im A...sch wie ihr gegenüber CHRISTLICHEN Feiertagen.
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01.11.2013 12:28 Uhr von jupiter_0815
 
+1 | -4
 
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@Tief_im_Westen

Du sprichst von Toleranz, ja.

Da hat sich eine Person hingestellt und gesagt das ist nicht Christlich, das entspricht nicht meinem denken.

.....Sie sprechen mit einem christlich orientierten Politiker, da lasse ich mit mir darüber nicht reden, weil die Totenruhe für mich etwas Heiliges ist....

Was ist mit den anderen Leuten? ( Gläubigen )

Sind die gefragt worden oder gibt es keine Gläubigen die an so einem erzheiligen Totensonntag nicht auch mal lachen?

Wie gesagt, ich habe auch nichts mit der Kirche am Hut.
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01.11.2013 12:48 Uhr von Astarte007
 
+4 | -2
 
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Wer behauptet, das Religion und Politik nichts miteinander zu tun haben, der irrt sich aber gewaltig.

Es fängt schon damit an, dass alle Bundeskanzler, bis auf Schröder, im Amtseid auf Gott schwören.

Eine christliche Partei ist seit Jahren an der Macht. Fast alle deutschen Feiertage sind aus christlicher Tradition entstanden. Sogar heute ist Allerheiligen - zumindestens in den katholischen Teilen des Landes.
Gestern war Reformationstag in einigen wenigen evangelischen Bundesländern.

Es gibt keine religionsfreie reale Welt.
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01.11.2013 13:20 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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@ Tief_im_Westen
Ich toleriere doch den Glauben, aber nicht das man ihn anderen aufzwängt.
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01.11.2013 14:20 Uhr von BK
 
+4 | -4
 
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Typisch immer die gleichen Kommentare. Scheiss Religion aber trotzdem liebend gern den arbeitsfreien Tag mitnehmen, wenn man aber mal ein paar Tage auf irgendwas verzichten muss, dann ist das Geschrei groß.

Mich kotzt bei den möchtegern Atheisten im Internet die Rosinenpickerei an.
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01.11.2013 14:29 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -5
 
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@Bk
Ich wusste gar nicht das ich an gesetzlichen Feiertagen an denen selbst Geschäfte zu haben ein Arbeitnehmer entscheiden kann zu arbeiten.

Hab ich eigentlich erzählt das ich auch Feiertage gearbeitet habe an denen ich arbeiten durfte. Gab das beste Geld, Heiligabend bis 18 Uhr. Und hätte es nicht den satten Aufschlag gegeben, hätte ich trotzdem gearbeitet, gab immer noch gutes Geld. Und auch jetzt rücke ich Sonntags oder an Feiertagen aus. Und dann kommt da irgend so ein verkackter Christ her und will mir erzählen wann ich wie an meinen freien Tagen feiern darf. Naja eigentlich tut er das nicht, ich wohne in aufgeklärteren Gefilden.

Und kommt mir nicht mit eurerem beschissenen " aber Deutschland ist Christlich". Das sind genauso eingedrungende Missionare gewesen wie auch jetzt andere über die sich aufgeregt wird.
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01.11.2013 14:41 Uhr von BK
 
+2 | -2
 
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@Dracultepes:

"verkackter Christ"

Jegliche Diskussion mit dir ist somit umsonst. Nur ein kleiner Hinweis, dank der Kirche bekommst du an diesen Tagen mehr Geld, ohne diese Tage wären es normale Arbeitstage....

Ach wie herrlich kurzsichtig manche Menschen sind!
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01.11.2013 14:55 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -2
 
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@Bk
Wie ich bereits schrieb würde ich auch sonst arbeiten. Denn ich kriege den sonst auch recht üppigen Lohn nicht durch die Kirche.

Wahrscheinlich würde es so manche Feiertagsvergütung nicht geben. Und? Wäre doch nicht schlimm.

Und dein Problem ist ganz einfach du kannst gar nicht diskutieren weil es kein rationales Argument gibt. Warum ich als nicht Gläubiger an einem für mich normalen Tag nicht feiern darf, weil irgendwo Gläubige sitzen und sonstwas tun :)
Ich feier ja schließlich nicht auf deren Wohnzimmertischen während sie beten.

Und ja mich regt es tierisch auf, das Leute mir ihren Glauben aufzwängen.
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01.11.2013 14:58 Uhr von BK
 
+2 | -3
 
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@Dracultepes:

Respekt vor dem Glauben anderer. Sowas kennst du nicht und sowas kennen manch andere auch nicht, daher muss man es Gesetzlich regeln...
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01.11.2013 15:04 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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@Dracultepes Du schreibst "Und dann kommt da irgend so ein verkackter Christ her und will mir erzählen wann ich wie an meinen freien Tagen feiern darf."

Kannst Du mir bitte mal erklären wo im Feirtagsgesetz zu den Feiertagen steht das Du keinen Spaß haben und nicht feiern darfst? Das steht nirgends - denn was Du zu hause machst ist Deine Sache - solange Du damit keinen belästigst. Also feier heute abend schön.

Falls Du es immer noch nicht verstanden hast: es geht um öffentliche veranstaltungen an diesem Tage. Was Du machst interessiert keine Sau - nichtmal in Bayern.

Hast es jetzt begriffen?

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