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Koalitionsverhandlungen: Union will Subventionen für erneuerbare Energien reduzieren

Die Union will die Förderungen für die erneuerbaren Energien herunterfahren. Ab einem Anteil von 35 Prozent sollen die Förderungen in Zukunft eingestellt werden. Die Union will dies in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD einfordern.

Die CDU hat ein "Positionspapier Energiepolitik" erstellt, in dem es unter anderen hießt, dass der Bund "zusammen mit den Bundesländern einen verbindlichen Ausbaukorridor festlegen" müsse. Wenn der Anteil der Erneuerbaren 35 Prozent erreicht hätte, müsse man Subventionen einstellen.

Weiter wird vorgeschlagen, dass schon zum Jahresende Anlagen eine Entschädigung von nur noch 50 Prozent statt bisher 95 Prozent erhalten sollen, wenn sie abgeregelt werden müssten. Die bestehende Entlastung für die Industrie soll bestehen bleiben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Union, Subvention, Erneuerbare Energie, Koalitionsverhandlung
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2013 15:36 Uhr von Borgir
 
+10 | -3
 
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Dass die Industrie weiterhin auf Bevölkerungskosten billig Strom verbrauchen und verschwenden darf, ist ein Unding. Lobby-gesteuerte Marionetten.
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31.10.2013 15:45 Uhr von Darkman149
 
+7 | -0
 
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Ich bin noch immer der Meinung egal um was für ein Produkt es sich handelt es darf nichts sybventioniert werden! Entweder ein Produkt ist in der freien Marktwirtschaft in der Lage sich über erzielte Gewinne selbst zu tragen oder es hat vom Markt zu verschwinden. Ok, ein Leben ohne Strom ist nahezu unvorstellbar, das mag schon sein. Aber dann müssen einfach Möglichkeiten gefunden werden Strom günstig zu produzieren! Und wenn das bedeutet die Vorstände können keine 10 Millionen Euro pro Jahr (Betrag willkürlich gewählt!!!) an Bonus kassieren, dann ist das eben so. Fertig. Es kann doch nicht sein, dass wir alle zahlen müssen nur, damit da irgendwas gefördert werden kann und die Industrie das Ganze noch billiger bekommt.
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31.10.2013 15:48 Uhr von BlackMamba61
 
+4 | -2
 
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"Wo werden in Deutschland die höchsten Pachten bezahlt? In den beliebten Metropolen München, Hamburg und Düsseldorf? Nein, auf dem platten Land, wo der Wind kräftig weht und Windräder eine reiche Stromernte versprechen. "In der Spitze werden in Norddeutschland mittlerweile 100 000 Euro pro Jahr und Windrad verlangt", heißt es bei der Thüga, dem deutschlandweit größten kommunalen Netzwerk kommunaler Energiedienstleister. Nutznießer sind zumeist Landwirte, Leidtragende die Stromverbraucher, die die hohen Pachten am Ende über ihre Stromrechnung bezahlen.
Seit Jahren kennt die Entwicklung der Windrad-Pachten nur eine Richtung: aufwärts. Doch in den vergangenen Monaten ist zusätzliche Dynamik ins Spiel gekommen. Noch im Frühjahr galten Jahrespachten von 90 000 Euro als Spitzenwert. "Bei den Pachten sehen wir Fehlentwicklungen", klagt Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes Windenergie. ...........................
Die Höhe der Pacht richtet sich nach einer einfachen Formel: Der Verpächter will heute in der Spitze mit 13 Prozent an den Stromerträgen eines Windrades beteiligt werden. Für ein Windrad, das an einem durchschnittlichen Standort in Deutschland pro Jahr rund sechs Millionen Kilowattstunden Strom produziert, ergeben sich so Pachteinnahmen von rund 70 000 Euro. An windreichen Standorten sind aber auch 100 000 Euro möglich. Die 13 Prozent für den Verpächter sind eine neue Entwicklung. Es ist noch nicht lange her, da galten zehn Prozent als absolute Spitze. "
Quelle:Handelsblatt..

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