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USA: Todestraktinsasse nach 30 Jahren aus Haft entlassen

Reginald Griffin wurde 1983 für die Ermordung eines Mithäftlings zum Tode verurteilt. 2011 wurde er von einem Berufungsgericht freigesprochen. Jetzt wurde der ehemalige Todestraktinsasse aus der Haft entlassen und ist wieder ein freier Mann.

Obwohl er 2011 wegen unterschlagenen Beweisen durch die Staatsanwaltschaft freigesprochen wurde, kam er nicht direkt frei. Er wurde acht Wochen später erneut des Mordes angeklagt, da es angeblich DNA-Beweise gegeben hätte, die ihn mit der Tat in Verbindung gebracht hätten.

Am letzten Freitag gab der Staatsanwalt jedoch zu, dass es keinerlei Beweise für die Schuld des Angeklagten gibt - auch keinen DNA-Beweis, wie 2011 behauptet. Außerdem wären Zeugen verstorben, oder nicht auffindbar. Griffin müsse daher wohl oder übel aus der Haft entlassen werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Haft, Freilassung, Insasse, Todestrakt
Quelle: www.charlotteobserver.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2013 15:22 Uhr von Borgir
 
+10 | -0
 
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Und was passiert jetzt mit dem Staatsanwalt? Knast? Oder darf der mal schön weitermachen wie zuvor...?
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31.10.2013 15:45 Uhr von TyranosaurusPex
 
+4 | -1
 
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