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Judenhass Martin Luthers: Historiker sieht Geschichtsverleugnung bei Evangelen

Der Kirchenhistoriker Johannes Wallmann geht mit der Evangelischen Kirche und deren Lutherbotschafterin Margot Käßmann hart ins Gericht.

Angesichts der historischen Judenfeindlichkeit Martin Luthers verleugnen die Evangelen ihre Geschichte.

Somit sei die EKD "drauf und dran, dem erinnerungspolitischen Programm der Nationalsozialisten zu einem späten Sieg zu verhelfen".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Historiker, Martin Luther, Judenhass
Quelle: www.faz.net

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2013 13:09 Uhr von GoGoPF
 
+11 | -7
 
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Sachlich betrachtet, haben sich die Gründe für den Hass, den Menschen vor 2000 Jahren auf Juden hatte, nicht geändert. Diese Gründe sind auch keine Vorurteile sondern Tatsachen

Und wenn jemand auf Grund dieser Tatsachen Juden nicht mag, dann sollte diese Person auch nicht verteufelt werden. Und vor allem bedarf es keiner Entschuldigung.

In ganz Europa wird so oft negativ über deutsche berichtet. Niemand verlangt eine Entschuldigung.
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31.10.2013 13:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -3
 
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Aus der Sicht Luthers brachten die Juden Jesus Christus um. Ich denke dies erklärt Luthers Abneigung.
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31.10.2013 13:26 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -5
 
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Warum muss das Wort jedes noch so unbedeutenden Schwachkopf gehör finden? Diese ganze Nazi-Scheiße hält langsam wirklich kein Mensch mehr aus. Jetzt wird es halt so lange totgeredet, bis es keinen mehr interessiert. Toll gemacht.

Kann man denn nicht Juden scheiße finden, ohne gleich ein Nazi zu sein? Was hat Antisemitismus denn bitte mit den Taten im 3ten Reich zu tun?

Ich persönlich finde z.B. schlagende Kinder scheiße. Wenn da jetzt nicht nur Paul, Christoph und Stephan, sondern auch ein Gökan dabei ist, bin ich dann ein Nazi? Nach dem dummen Geschwätz von dem Wallmann scheinbar schon.
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31.10.2013 13:31 Uhr von WoAd
 
+6 | -2
 
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Es ist einfach so das mann die Glaubensgemeinschaft der Juden noch nie leiden konnte egal ob das im Jahre 850 , 1450 oder 1850 war und sollte jetzt jemmand schreien Antisemit oder sowas nettes dann soll er einfach auf gut Östereichisch Scheissen gehen .
Mir sind sämtliche Glaubensgemeinschaften auf der Welt sowas von egal das glaubt mann gar nicht ich habe nur ein Problem mit denen die mich belehren wollen und mir erzählen wollen ich sei ein Mörder oder der Enkel eines Mörders nur weil unsere Ahnen mal eine großen Fehler gemacht haben.
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31.10.2013 14:46 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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Juhu... "Progrom". Ist es nicht toll, dass man diese widerliche Tat als "Krawall" bezeichnet? Das war Terrorismus, Hetze, und wahrer Antisemitismus. Das ganze als "Krawall" zu bezeichnen ist. Da war Reichskristallnacht auch nicht weniger harmlos.
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31.10.2013 16:50 Uhr von Herribert_King
 
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31.10.2013 13:09 Uhr von GoGoPF

welche "Tatsachen" sollen das denn sein?
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31.10.2013 16:52 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -2
 
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31.10.2013 14:21 Uhr von Seth68

Jaja, die Juden sind ganz freiwillig ins Warschauer Ghetto, haste recht ;)
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31.10.2013 18:24 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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@ Seth68
die Ghettotisierung fand nicht auf freiwilliger Basis statt, sondern war erzwungen.
Durch Konvertierung waren ein Großteil deutscher Juden assimiliert und manche sogar christlich bis in die 1930er.
Geholfen hat es ihnen dennoch wenig
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31.10.2013 21:29 Uhr von 1199Panigale
 
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Haben die Kirchen Fuzzies nichts anders zu tun als um sich so einen Dreck zu kümmern ??
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31.10.2013 22:23 Uhr von Patreo
 
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@gogopf: ,, Diese Gründe sind auch keine Vorurteile sondern Tatsachen"

Welche Tatsachen? Dass Juden Kinder backen, Deutschland verseuchen und Hostien schänden
Und dass die antijudaistischen Vorurteile (Tatsachen sind was anderes) des Mittelalters, die selben sind wie der Rassenwahn der Nazis ist eine Behauptung von dir.
Der Aspekt aus rassistischen Vorurteilen FAKTEN zu machen ist Antisemitismus deinerseits


,,Und wenn jemand auf Grund dieser Tatsachen Juden nicht mag, dann sollte diese Person auch nicht verteufelt werden. Und vor allem bedarf es keiner Entschuldigung" Nicht mögen und öffentlich zur Volksverhetzung aufrufen sind zwei verschiedene Dinge
Rassistische Meinungen sind nur bedingt innerhalb der Demokratie tolerierbar.

Rassismus und Volksverhetzung bilden innerhalb unseres demokratischen Staates eine Straftat im juristischen Sinne, sofern öffentlich postuliert.
Wie du dich dabei als Sympathisant von menschenverachtenden Ideologien selbst siehst, ist deine eigene freie Entscheidung.
Dafür bist du keinem Rechenschaft schuldig.
Aber öffentlich zu behaupten antisemitische Vorurteile seien Tatsachen, die für jeden einzelnen Juden gelten würden, ist selbstverständlich antidemokratische und rassistische Polemik.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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31.10.2013 22:53 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Die Amtskirche retuschiert so was immer weg, Wahrheit ist nicht deren Ding. Luther war ein extremer Judenhasser, das ist leider Fakt, kann ja jeder der will in seinen Schriften nachlesen, aber gut, die alten Katholen waren es ja auch und aus deren Mitte stammt eben Luther. Hatte ja auch Angst vor bösen Geistern und hat die Bauern verraten, tolles Vorbild.
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01.11.2013 01:13 Uhr von ms1889
 
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wallmann, nicht nur ich als geborener jude und ex jude...hasse die juden
man muß nur sehen was israel mit den palistinenser machen um zu erkennen, das die palestinenser keine andere chance haben als terrorismus gegen israel zu betreiben...um am leben zu bleiben.
denn vor 1949 (da war die anerkennung durch die un von israel) haben beide völker sehr gut zusammen leben können.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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01.11.2013 05:41 Uhr von Patreo
 
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MS1889
Wenn du Jude wärst, müsstest du eigentlich wissen, dass einem die jüdische Identität keine pauschale Legitimation auf Volksverhetzung gibt.
UNd gerade das machst du indem du dich des jüdischen Klischees bedienst des Vorurteils Juden seien habgierig und asozial.
Alle Juden die in Israel und die in Europa und Amerika.
Dann machst du einen Schwenker zu Israel unterscheidest nicht zwischen Regierung und Bevölkerung, nicht zwischen Bevölkerung die arabisch (auch sie sind Israelis und kämpfen in der IDF) und die die jüdisch ist .
Du legitimierst Terror, welche nicht nur militärische sondern bevorzugt zivile Ziele trifft und demaskierst dich endgültig einfach als Antisemit durch fehlende geschichtliche Kenntnisse, dass es sehr wohl vor 1949 zu Streitereien zwischen Juden und Arabern kam.
1948 Mai: Erster Arabisch/Israelischer Krieg
1920: Ausschreitungen Araber gegen Juden in Jerusalem
1921: Gewaltsamer Tod von Josef Chaim Brenner.
1927: Das Massaker von Hebron

Insofern kannst du in einem Thema Haberals schreiben du seist Türke es würde stimmen, dass dies alles Integrationsverweigerer seien.

Du kannst in einem Thema zur NSA Affäre schreiben du seist Amerikaner und hättest deshalb das Recht zu bestätigen, alle Amerikaner seien paranoide Mörder.

Nur wenn du wirklich solch einer Ethnie angehören würdest, wär es höchst zweifelhaft, dass du es nicht schaffst mit deinen Kenntnissen ein differenzierteres Bild jenseits von Klischees und rassistischen Vorurteilen zu haben
Und zu sagen es gibt nur zwei seiten. und eine davon ist immer die Böse undzwar in allen Facetten: Kinder, Alte, Junge, liberale, rechte. Alle gleich. alle gleich schlimm.
Warum? Weil ich einer von ihnen bin von allen und deswegen rassistisch sein darf.
Das soll deine Argumentation sein im Deckmantel der Anonymität des Internets
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01.11.2013 08:34 Uhr von schlammungeheuer
 
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Kurzfasung von bitte kaufen sie sie die FaZ um überhaupt zu verstehen worum es sich hier dreht.
Das ist doch Müll!
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01.11.2013 11:56 Uhr von Patreo
 
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Aber ms1889 zur Präzisierung:

Du machst hier eine Verbindung zwischen Juden, die in Europa leben und Israel, dass laut deiner Meinung scheinbar nur aus Juden zu bestehen scheint und machst daraus eine pauschale homogene Masse an Sündern und Tätern (Sippenhaft), undzwar sowohl diejenigen, die vom Glauben her jüdisch sind, als auch sich von der Geburt aus als Teil dieser Gemeinschaft ansehen.

Dabei machst du nebenbei auch Araber, die Israel als ihre Heimat ansehen ebenfalls zu Tätern, da du in Israel nicht zwischen Ethnien und auch nicht zwischen Regierung und Volk unterscheidest.
Du sprichst von ISRAEL: und 20 Prozent der Bevölkerung sind Araber.
Araber in der Politik wie :Ahmad Tibi, der Vorsitzender der arabischen Partei Ta´al und gegenwärtig der stellvertretende Sprecher der Knesset oder
Madschalli Wahbi (Druse), der 2007 sogar kurzzeitig die politische Führung des Landes innehatte

Araber im Sport: Walid Badir Israelischer Nationalspieler
Eine der besten israelischen Schwimmer: Nimrod Shapira Bar-Or ist Araber.
Weitere Sportler Najwan Ghrayib, Walid Badir, Salim Toama, Abbas Suan

Araber die für die Haaretz schreiben: der arabische Satiriker Sayed Kashua,


Wenige sinds noch viel zu wenige, aber sie sind da und sie bringen die nächste Generation, die eventuell versöhnlicher ist und nicht mehr dem Hass der rechten Regierung folgt bzw. sich diktieren lässt

Geht es dir also um die Kultur der Palästinenser?
Warum dann solche Aussagen?:
,,moslems JEDER glaubensrichtung, sind meines erachtens noch ca 500-1000 jahre von demokratie entfernt. sie stehen dort, wo das christentum im mittelalter stand."
http://www.shortnews.de/...

Auch hier wieder die rassistische Pauschalisierung. Es gibt die Aleviten, die durchaus in der Lage sind demokratische Grundwerte und Islam zu verbinden
Was genau glaubst du wird in dem hoffentlich bald gefestigten palästinensischen Staat für eine Religion herrschen bzw. wie genau werden sich die über 150000 christliche Araber sich dort wohl einleben?

Ms1889 indem du vorgibst Jude zu sein von Geburt und scheinbar vom Glauben her EX JUDE und rassistisch und verallgemeinend eine durchweg pessimistisch und realitätsferne Ansicht über sämtliche Juden abgibst mit der Rechtfertigung der rassistischen Untaten gegenüber den Palästinensern, distanzierst du nicht von diesem Extremismus, du bist Teil davon.
Täter ohne Unterschied, da die zwei großen Gemeinsamkeiten: Asoziales Verhalten und Habgier sein sollen
Denn genauso argumentiert ein Liebermann: Für solch einen Menschen gibt es keine guten Araber, nur diejenigen, die tot sind.
Für dich aus deinem Kommentar gibt es auch scheinbar keine guten Juden.
Nun die Neuigkeit ist: Du bist genau das, was du auf rassistische Art und Weise anprangerst

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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01.11.2013 13:36 Uhr von Patreo
 
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@nochmalblabla
Historisch auch daran zu erkennen, dass es Juden untersagt war Handwerksberufe auszuüben und somit der Geldverleih bzw. der Handel übrig blieb.
Was Zinsenvergabe angeht, so hat Jakob Fugger trotz des Verbots die Zinsnahme nachweislich genutzt. Dennoch gab es gegen ihn kein Progromen, da er ein etablierter Bürger mit wichtigen Kontakten und vorallem Christ war.
Juden hingegen konnten äußerst einfach rechtlos gemacht werden, wie das Beispiel in Spanien gut zeigt
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01.11.2013 13:50 Uhr von Patreo
 
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nochmalblabla.

In Israel werden Menschenrechtsverletzungen begangen, da braucht man nicht darüber zu diskutieren.
Die Argumentation die Juden müssten es besser wissen nach dem Holocaust, wird sowohl von den rechtsextremen Juden in der Regierung als auch von Antisemiten als ultimative Anklage genutzt.
Ruth Klüger fragt bewusst als Ausschwitzüberlebene nach: WARUM?
Juden sind keine Übermenschen (und bis auf die religiöse fanatische Orthodoxie von realtitätsbezogenen Menschen auch nicht so aufgenommen), die natürlich auch Hass, Habgier, Eifersucht aber auch Toleranz, Nächstenliebe, Mitleid empfinden.
Wie jeder andere Mensch unabhängig von seiner Religion oder zugesprochenen Mentalität.
Frei erwählte Ideologien sind es oft die über Moral und Ethik dann weiter entscheiden.
Und auch da stehen die rechtsgesinnten Israelis nicht paradigmatisch für Juden in Israel und Juden auf der ganzen Welt.
Selbst Rohani kann innerhalb seiner Parameter eingrenzen zwischen Israel und den Juden, die in seinem Land leben.

Nicht jeder Israeli ist Jude.
Nicht jeder Jude ist a priori moslemfeindlich
Die Verfehlungen der israelischen Regierung spiegeln zwar eine gewisse rassistische Tendenz wieder (da es innerhalb dieser Rassisten gibt) nur definieren sich nicht alle Israels und vorallem auch nicht alle Juden durch die Innen und Außenpolitik dieser Regierung.
Deutsche Juden beispielsweise sind nicht per Definition konform mit der Israelischen Regierung (Was interessiert es in Deutschland lebende Juden beispielsweise wie die Bildungspolitik oder Sozialpolitik in Israel sind-- sie wohnen hier und zahlen hier ihre Steuern, wählen hier eine Regierung). Es gibt jüdische Bundeswehrsoldaten, die ihren Eid auf die deutsche Verfassung abgelegt haben

Kein Mensch würde auf den Gedanken kommen die Neuseeländer wegen der NSA Affäre oder britischen Politik in Syrien zu verurteilen, weil sie Englisch sprechen und ebenfalls ehemalige britische Kolonisten sind (sogar noch zum Commonwealth gehören).

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01.11.2013 14:06 Uhr von Patreo
 
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,,Bischöfe und Kardinäle retten so ihre Pfründe vor den Begehrlichkeiten des Papstes - den Jakob ebenfalls als Kunden und Gläubiger führte - und strichen zudem, trotz des damaligen kanonischen Zinsverbots, hohe Zinsen ein."

Quelle: Wirtschaft in Familienhand: die Erfolgsgeheimnisse der Unternehmerdynastien
von Norbert Winkeljohann

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01.11.2013 16:42 Uhr von Patreo
 
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,,
Wenn ein Völkchen sich nirgends integrieren oder sogar assimilieren will, freiwillig in Ghettos lebt, um sich nicht mit den bösen Andersgläubigen zu vermischen, muss es mit entsprechenden Ressentiments rechnen."

Das habe ich nie bestritten nur dies als freiwillige Maßnahme darzustellen, ist historisch nicht korrekt

Die Assimilierung der Juden in Deutschland war bis 1933 so gut wie in kaum einem anderen Land vorangeschritten.
Hilde Domin sagt nicht umsonst: Jude war, wen Hitler dazu machte

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02.11.2013 10:07 Uhr von Patreo
 
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Nein Seth damit widersprichst du.

,,
Wenn ein Völkchen sich nirgends integrieren oder sogar assimilieren will, freiwillig in Ghettos lebt, um sich nicht mit den bösen Andersgläubigen zu vermischen, muss es mit entsprechenden Ressentiments rechnen."

Einerseits sagst du die Juden wollten sich nicht integrieren, andererseits schreibst du Hitler verhinderte es und dann wieder, dass sie die Chance vertan hätten?

Das mag deine persönliche Ansicht sein, aber es stimmt nicht.

Die Ghettotisierung war nicht freiwillig, eine Integration fand stand auf freiwilliger Basis seit dem 18 Jahrhundert bis ins 20 Jahrhundert statt.
AH machte diesen Fortschritt zur Nichte, da alles das, was er als Jude wahrnahm willkürlich deportiert wurde.
Da konnte man schon in der 2 oder 3 Generation integriert sein und wurde dennoch deportiert werden.

Der historisch/wissenschaftliche Stand spricht davon
In Ulrike Hyams (Jüdische Kindeheit in Deutschland. Eine Kulturgeschichte.) wie auch bei Walter Laquers (Geboren in Deutschland. Der Exodus der jüdischen Jugend nach 1933) Werken wird gezeigt, dass Juden in Deutschland integriert gewesen sind bis hin zu Mischehen von Juden/Nichtjuden, die vielen Juden das Schicksal der Deportation ersparte bzw. verzögerte
Die deutschen Juden waren die am besten assimiliertesten Juden Europas.
Manche davon waren konvertiert zum Katholizismus oder Protestantismus.
Einige waren Atheisten.
Es gab Veteranen, die im ersten Weltkrieg dekoriert worden sind, es gab. Viktor Ullmann war sogar Obrist gewesen und geadelt worden.
Half nur nichts vergast wurde er dennoch.
Georg Freiherr von Eppstein war Freiherr und getauft, jedoch jüdischer Herkunft
1942 in Thereisenstadt gestorben.
Gustav Felix Flatow der für Österreich bei den olympischen Spielen mitmachte.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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03.11.2013 14:15 Uhr von daguckstdu
 
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@Seth

"Wenn ein Völkchen sich nirgends integrieren oder sogar assimilieren will, freiwillig in Ghettos lebt, um sich nicht mit den bösen Andersgläubigen zu vermischen, muss es mit entsprechenden Ressentiments rechnen."

Selten so ein Scheiß gelesen wie hier. So langsam glaube ich drehen einige in ihrem krankhaften Hass durch und können nicht mehr unterscheiden!
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20.11.2013 09:55 Uhr von CTM
 
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Wer sich für das Thema Luther und die Juden interessiert, dem kann ich folgendes Buch empfehlen: Walther Bienert, Martin Luther und die Juden. ein Quellenbuch mit zeitgenössischen Illustrationen, mit Einführungen und Erläuterungen, Frankfurt a. M. 1982.

Der Autor zeigt hier sehr schön anhand von zahlreichen Zitaten aus Luthers Schriften, Tischreden etc. auf, wie sich Luthers Einstellung gegenüber den Juden von den 1520er Jahren bis zu seinem Lebensende gewandelt hat. Luther war keineswegs von Anfang an der Judenhasser, als der er im Nachhinein betrachtet wird. Natürlich ist das, was er in seinen späteren Schriften, vor allem in "Von den Juden und ihren Lügen", schreibt keineswegs ethisch und moralisch vertretbar und lässt sich auch nicht beschönigen, aber die Wandlung von jemandem, der zunächst gegen Gewalt gegenüber den Juden appelliert und aufgrund seiner Überzeugung, Gottes Wort sei die einzige Wahrheit, an dem Gedanken festhält, die Juden müssten aus eigener Kraft zu dieser Wahrheit finden, hin zu jemandem, der die Juden als faule, geldgierige Lügner betrachtet, die das Christentum bedrohen und deshalb aus dem christlichen Land vertrieben werden müssen, lässt sich besser nachvollziehen, wenn man diese Wandlung vor den gesellschaftlichen und vor allem auch vor den kirchengeschichtlichen und kirchenpolitischen Hintergründen dieser Zeit betrachtet.
Außerdem sollte man bei der Thematik grundsätzlich zwischen Judenhass und Antisemitismus unterscheiden. Der Judenhass richtet sich gegen eine Religionsgruppe, während der Antisemitismus sich gegen ein Volk, gegen eine Rasse richtet.

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