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Reaktion der Telekom auf das gerichtlich verbotene DSL-Drossel-Verbot

Das Landgericht Köln hat der Telekom verboten, DSL-Flatrates nach einem bestimmten Datenvolumen zu drosseln (ShortNews berichtete).

Nun hat sich die Deutsche Telekom zu Wort gemeldet und ihr Unverständnis für dieses Urteil zum Ausdruck gebracht.

Für die Telekom ist die Sache aber noch nicht vom Tisch. Da das Urteil des Landgericht Köln noch nicht rechtskräftig ist, will das Unternehmen, nach Prüfung des Urteils, "voraussichtlich Berufung einlegen".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verbot, DSL, Reaktion, Deutsche Telekom
Quelle: www.digitalfernsehen.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2013 07:34 Uhr von blade31
 
+45 | -1
 
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das verbotene Verbot?
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31.10.2013 07:35 Uhr von jpanse
 
+78 | -2
 
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Die Deppen, sollen sie doch die Karten auf den Tisch legen und den Scheiss als Volumentarif verkaufen, aber halt...das ist nicht so Werbewirksam wie das Wort Flatrate...

Das ist doch worum es hier geht...
Bei Mobiltarifen ist es doch der gleiche Betrug. Datenflatrate bis 500 MB oder 1GB, whatever...DAS IST KEINE FLATRATE!
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31.10.2013 07:51 Uhr von UICC
 
+29 | -1
 
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Die können es gerne als 2Mbit Flatrate mit (X GB Boost) verkaufen. Das ist was es wirklich ist.
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31.10.2013 08:21 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+40 | -2
 
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Volumentarif statt Flatrates ist NICHT das, worum es eigentlich geht.
Die Argumentation, wer mehr "verbraucht" soll auch mehr zahlen, ist für mich zwar nachvollziehbar, aber in der IT nicht schlüssig. Ob eine Leitung nun mit 5% oder 50% ausgelastet wird, schlägt sich in den Kosten für den Betreiber nur marginal nieder.

Der eigentliche Problempunkt, den das Gericht, so weit mir bekannt ist, leider nicht angesprochen hat, ist die Gefährdung der Netzneutralität. Die ist genau dann nicht gewährleistet, wenn bestimmte Angebote (Entertain, zahlende Hoster wie YouTube oder Facebook) nicht auf das Volumen angerechnet werden.
Wenn also beim Volumentarif nach einer bestimmten Menge gedrosselt wird, betrifft das die genannten Angebote nicht.

Kleines Beispiel, bewusst mit kleinen Zahlen, damit es verständlicher ist.

5GB sind im Volumentarif mit voller Bandbreite verfügbar. Die sind mit einer Linuxdistribution oder einem Spiel bei Steam ruck zuck weg.
Also laden wir weitere Daten mit ISDN-Speed (ich übertreibe bewusst) runter, auch Webseiten!
Nur die Telekom-Eigenen Angebote laufen weiter, als wäre nichts gewesen.

Das Drosselverbot bei Flatrates ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, geht aber am eigentlichen Problem, dem Verlust der Netzneutralität, vorbei.
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31.10.2013 08:57 Uhr von psycoman
 
+15 | -0
 
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Flatrates zu begrenzen ist doch sinnlos, das für die Flatrate ins Absurde, denn da geht es doch gerade darum für einen Festbetrag so viel zu surfen wie ich möchte, und zwar immer mit Maximalgeschwindigkeit.

Heutzutage nutzen Leute eben Youtube und Streamingseiten, spielen stundenlang Onlinespiele, kaufen online PC-Spiele und laden diese herunter oder schauen so fern.

Da noch etwas zu drosseln ist doch weltfremd, vor allem wollte man doch schon lange auf Glasfaser und andere ach so schnelle Systeme umgestellt haben, da sollten ein paar GB oder TB am Tag kein Problem darstellen.
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31.10.2013 08:59 Uhr von Omega-Red
 
+12 | -0
 
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Die LTE-Kunden denen die Telekom seit Jahren eine Drossel aufzwingen, haben hoffentlich einen Grund zur Freude. Bei uns hat die Telekom nicht mal die Eier gehabt die Drossel auf 2Mbit/s anzuheben. Ich gurke auch schon wieder seit Wochen mit 384Kbit/s herum. Und ich rede nicht von Mobil-LTE. Ich rede vom Festnetz-LTE. Eh hier wieder jemand mit Mobilfunk kommt.

[ nachträglich editiert von Omega-Red ]
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31.10.2013 09:14 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -2
 
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Die Telekom muss eigentlich nur ein paar kleine Dinge beachten, um damit durch zu kommen.

1. Man muss einen reinen Fernsehtarif/anschluss (Entertain) buchen können, wobei Fernsehen und Internet dennoch über eine Leitung laufen, aber eben getrennt voneinander.
Analog dem Kabelanschluss eben.
2. Folge aus 1 ist dann natürlich, dass man eine reine Internetleitung buchen können muss.
3. Aus 2 folgt, dass der Begriff Flatrate lediglich aus dem Produktnamen verschwinden sollte.
4. Die Drosselung bleibt vertraglich bestehen und es gibt teurere Flatratetarife, welche unbegrenzt sind.

Danach ist die Netzneutralität gewährt, es gibt 2 unterschiedliche Produkte und die Drosselung findet dennoch statt.

Gewinn für die Telekom: wie bisher bzw. teils noch mehr, da mehr Flatratebucher

Gewinn für den Kunden: überhaupt keinen

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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31.10.2013 09:16 Uhr von brycer
 
+5 | -1
 
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Ein Vorschlag für die Telekom:

Macht ganz einfach die Flatrate teurer - wer dann unter einem bestimmten Volumen bleibt, der bekommt eine Gutschrift fürs nächste Monat. ;-)

Das nennt man zwar ´das Pferd von hinten aufzäumen´ - kommt aber fast aufs selbe raus. ;-P
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31.10.2013 10:45 Uhr von Omega-Red
 
+3 | -0
 
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Rigne

Prinzipiell hast Du recht! Jedoch gibt es die Alternativen nicht überall.
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31.10.2013 11:39 Uhr von Roegnvaldr
 
+5 | -0
 
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@Rigne; @Omega-Red:

Hinzu kommt noch, daß die anderen Anbieter nachziehen oder nachziehen werden.
Einige hatten ja bereits einen Tag nach bekanntwerden der Telekom-Pläne angekündigt, genau das selbe zu machen.
Andere, wie O² haben das erst vor ein paar Wochen verlauten lassen.

Dieser Schwachsinn MUSS mit der Telekom enden. Leider befürchte ich, daß die Industrie am Ende, wie so oft, gewinnen wird.
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31.10.2013 11:59 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
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@Rigne:

Auch wenn die anderen noch mit anderen Zahlen handtieren, diese Zahlen kann man auch gaaaanz schnell nach unten anpassen - und das wird passieren wenn nur einer der großen Anbieter es vormacht.

http://www.shortnews.de/...
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31.10.2013 12:53 Uhr von paddel_boot
 
+1 | -4
 
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Ich verstehe durchaus das Problem aber ich kann es langsam nicht mehr hören/lesen, das hier großes Palaver betrieben wird sobald es um das Magenta T geht. Andere Anbieter haben in der Vergangenheit kuzer Hand dem Kunden den Vertrag gekündigt weil er zuviel gesaugt hat. Und nur weil es jetzt die Telekom ist, die hier eine Drosselung plant (Anstatt zu kündigen) wird hier gleich ein riesen Fass aufgemacht. Bei anderem Anbietern wäre sicher nicht gleich zu irgendwelchen Gerichtsbeschlüssen gekommen bzw. es wird in der Öffentlichkeit nicht so breitgetreten.

Gruß
Paddel
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31.10.2013 13:00 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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"Flatrates zu begrenzen ist doch sinnlos, das für die Flatrate ins Absurde, denn da geht es doch gerade darum für einen Festbetrag so viel zu surfen wie ich möchte, und zwar immer mit Maximalgeschwindigkeit."

Nein, denn du kannst ja immernoch surfen so viel du willst. Die Geschwindigkeit ist eigentlich nicht ausschlaggebend, denn die ist eh als ´bis zu´ angegeben.

Kleiner Apfel-Birnen-Vergleich:
Beim Flatrate-saufen kannst du auch nach 5 Litern noch saufen ohne Ende, nur bekommst du anstatt 0,5 L - Gläser eben 100ml Gläser. :D
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31.10.2013 13:04 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -3
 
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Meine Mobile Flatrate wird auch gedrosselt und das ist selbstverständlich, ich habe mich dafür entschieden, des Preises wegen. Aber der Begriff Flatrate ist trotzdem wichtig , denn:

a) Man sitzt nach Ablauf nicht auf dem trocknen.
b) Es läuft nicht weiter und kostet endlos viel Geld pro MB das man drüber ist.

Ich halte dies für eine Ideallösung, bei der jeder sich überlegen kann was er für welche Leistung zahlen will.

Natürlich darf die T-Com nicht eigene Dienste aus der Volumenmessung raus nehmen.

Weiterhin sollte man gerade in Regionen ohne Ausweichanbieter überlegen wieso es diese nicht gibt, dann wird schnell klar das dies ein Zuschussgeschäft ist.
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31.10.2013 13:12 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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@Sn_Spitfire
Genau sowas möchte die Telekom nicht. Sie möchte aktualisierte AGB zuschicken und fertig.

Warum?

Ganz einfach sobald in einem Vertragssache bewegung kommt z.B. bei Handy oder Internet fangen die meisten Leute an Tarife zu vergleichen.

Das Netz sollte der Telekom weggenommen werden und sie kriegt wie jede andere Firma Zugang. Es wird aber vom Staat verwaltet und unterhalten. Auch der Ausbau wird so geregelt.
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31.10.2013 13:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Ich erinnere mich an 1998 als man so Internetprovider wie "Okay Net" brauchte und pauschal 25 DM pro Monat zahlte. Damals eine Sensation. Anschliessend zahlte man aber noch jede Minute einzeln an die Telekom für die ISDN-Leitung.
Bei der geplanten Drosselung der Telekom erinnert man sich auch wieder an die Geräusche des Modems.
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31.10.2013 15:42 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
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das drosseln der geschwindigkeit ist nicht verboten,
nur das verstecken der drosselung im kleingedruckten, während mit flat-rate geworben wird!
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31.10.2013 16:12 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
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Eine Reaktion auf ein verbotenes Verbot?

Bitte mal einen Schritt zurücktreten, nachdenken und Überschrift neu verfassen . . . ;)
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31.10.2013 20:30 Uhr von ms1889
 
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die telkom ist noch ein staatsunternehmen für mich, da der staat miteigentümer ist und geldmittel abzieht.... ein staatsunternehmen mit quasi monopol muß solche beschrenkungen haben, da die telekom ja nur verluste damit ausbügeln will...
da sie in den usa viele geschenke gemacht hat, die sie eigendlich nicht bezahlen können.

desweiteren weiss ich das die telkom trotz verbotes des verfassungsgerichtes vorratsdatenspeicherung betreibt (ein anonnymous freund ist deswegen verurteilt worden).
ausserdem ist die telkom (weil hauptbetreiber der deutschen datenleitunge) für die bespizelung der usa verantwortlich, da sie keine scvhutzmechanismen benutzt.
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31.10.2013 22:06 Uhr von bragosch
 
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Telekom sind alle Hurensöhne!
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31.10.2013 23:03 Uhr von helldog666
 
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Ohhhhh Bububuuu, Rosalinchen jammert und checkts nicht das sie am Kunden vorbeisteuern und noch Backpfeifen verteilen, sich aber ganz sicher nicht attraktiver machen.
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02.11.2013 16:37 Uhr von oldtime
 
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@Omega-Red
LTE Festnetz gibt es nicht. Es wird von den Anbietern nur so genannt. Es ist und bleibt eine Funkverbindung und daher muss es eine drossel geben. Die Kunden teilen sich die Funkmasten.

Und da ist nun mal der Up und Download nicht unendlich schnell möglich. Der Funkmast ist auch nur mit einer Kabelverbindung mit dem Festnetzverbunden. Es können über einen Funkmast nicht 100 Leute gleichzeitig die neusten Filme mit 50 Mbit laden. während 100 andere gleichzeitig Surfen und Telefonieren wollen.

Es ist doof und die meisten wissen das nicht. Woher auch das erwähnt ja kein Anbieter beim Vertragsabschluss, Aber es ist nicht zu ändern.
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26.01.2014 19:26 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Mal schauen ob das LTE der Koreaner bis nach Deutschland reicht, dann meld ich mich da an.
Dass jetzt schon Entwicklungsländer eine bessere Internetversorgung haben ist echt Hammer

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