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Von der EU mitfinanziert: Donaubrücke kurz nach Eröffnung bereits einsturzgefährdet

Die Donaubrücke "Neues Europa" wurde erst im Juni eröffnet und gilt bereits jetzt als einsturzgefährdet. Die Brücke verbindet mit 5.398 Metern Bulgarien und Rumänien. Bezuschusst wurde das Projekt von verschiedenen Programmen, unter anderem auch von der EU.

60 Millionen Euro übernahm der bulgarische Staat. Auf der rumänischen Seite wurde von der EU ein Großteil der Kosten getragen. Das Bauwerk weist bereits vier Monate nach der Inbetriebnahme massive Schäden auf. Dabei handelt es sich beispielsweise um Risse im Asphalt und Schlaglöcher.

Eine Zeitung berichtet sogar, dass bereits Einsturzgefahr bestehe. Den spanischen Bauriesen trifft nach der Abnahme im Juni keine Pflicht mehr - die Länder werden auf den Reparaturkosten sitzen bleiben. Das Ergebnis vor der Abnahme: Die Brücke sei unzerstörbar.


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WebReporter: Anni76
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Brücke, Eröffnung, Rumänien, Bulgarien, Finanzierung, Einsturzgefahr
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2013 22:51 Uhr von Hanna_1985
 
+9 | -0
 
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Hoffentlich treibt kein Eisberg dranlang...
Aber ein kleiner Trost... Offenbar schlampen nicht nur deutsche Großprojekte desaströs rum.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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31.10.2013 01:50 Uhr von Perisecor
 
+21 | -2
 
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@ Haberal

Ja, Haberal.

Jemand mit deiner Intelligenzstufe kann bei einer Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien, welche von einer spanischen Firma errichtet wurde, sicherlich auch von einem "deutschen Großprojekt" und "deutscher Wertarbeit" sprechen.
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31.10.2013 02:10 Uhr von Timmer
 
+12 | -0
 
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Die Testläufe auf der Fahrbahn und den Eisenbahnschienen der Donaubrücke wurden kurz vor der Übergabe von der spanischen Firma Eptisa durchgeführt, einem Subunternehmer von FCC. Das Ergebnis: die Konstruktion sei unzerstörbar."

Regel Nummer eins zwei drei sieben 11 20 32 und 44:
Wird ein Bauprojekt von einer ausländischen Baufirma errichtet, so lasse eine unabhängige Firma,am besten aus dem Inland, die Brücke prüfen und nicht das Subunternehmen der Firma, die die Brücke gebaut hat.....
So dumm kann doch keiner sein...
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31.10.2013 05:32 Uhr von deus.ex.machina
 
+0 | -0
 
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Die spanische Firma hat nur den Rohbau der Brücke selbst gebaut. Strasse und Schienen haben die Auftraggeber (Rumänien und Bulgarien) selbst errichtet.

[ nachträglich editiert von deus.ex.machina ]
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31.10.2013 05:53 Uhr von Sirigis
 
+3 | -0
 
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Ich frage mich, wer die Verträge mit der spanischen Baufirma abgeschlossen hat. Als ich noch bei einem Bauunternehmer jobbte, war es üblich, zwei Arten von möglichen Mängeln in den Vertrag aufzunehmen. Einerseits sichtbare Mängel, die spätestens bei der Abnahme angezeigt und zeitnah behoben werden mussten, und andererseits sogenannte "verdeckte Mängel", die Haftung für diese Art von Mängel betrug jedenfalls bis vor wenigen Jahren - 30 Jahre. Wer ist für diesen Schlammassel nunmehr verantwortlich? Wurden etwa EU-Richtlinien derart geändert, dass Konsumenten nicht mehr geschützt werden? Leben wir nunmehr in einem Bananenrepublikgebilde? Den Verantwortlichen scheint nicht bewusst zu sein, dass das Geld, das tagtäglich von diesen Figuren verbraten wird, von arbeitenden Menschen, irgendwo im EU-Raum, ins Verdienen gebracht werden muss.
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31.10.2013 09:19 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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...also, die Aussage, die Brücke wäre "einsturzgefährdet", stammt von der "KRONE"-Zeitung- diese ist bekannt dafür, NOCH schlechter und hetzterischer zu sein als die "BILD".

Und insgesamt geht es um 20 Mängel, verteilt über eine 5,3 Kilometer lange Brücke.
Und in der Quelle ist die Rede von EINEM Schlagloch.

Also, ich würde sagen:
Egal, wer so eine Brücke baut und wo er sie baut- das Resultat dürfte ähnlich ausfallen.
Wer einmal ein Haus gebaut hat, weiß das: man kann aufpassen und bezahlen, soviel man will- man schlägt sich erstmal mit Baumängeln herum.
Sowas sind "Kinderkrankheiten".
Man denke dabei mal an den neuen Flughafen in Berlin...da hat man es mit 75.000 Baumängeln zu tun.

Ein Objekt dieser Größe kann man nicht fehlerfrei bauen- das ist schlicht unmöglich.
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04.11.2013 14:21 Uhr von BlackMamba61
 
+1 | -0
 
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sich aber über andere projekte lustig machen,

Türkei---> Kurzer Stromausfall = wird wiedergegeben als ob die Welt unterbricht...

und hier in der EU als wäre das in der Tagesordnung, lachhaft..

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