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Konkurrenzkampf an den Universitäten: Das schmutzige Verhalten mancher Studenten

Die Universität Konstanz hat eine repräsentative Untersuchung durchgeführt, aus der hervorgeht, dass jeder siebte Student darunter leidet, im Konkurrenzkampf zu anderen Kommilitonen zu stehen. Einige Studenten benötigen deswegen sogar psychologische Hilfe. So wird vielen das Studium vermiest.

So verstecken sich die Studenten gegenseitig die Bücher oder kämpfen für denselben Nebenjob. Andere gehen noch extremer vor und konkurrieren nicht nur, sondern begehen Betrug. So berichtet eine Studentin, dass ihr eine Arbeit von einem USB-Stick gestohlen wurde, während sie auf der Toilette war.

Dieses Verhalten gibt es vor allem bei Bachelor-Studiengängen. Magister- und Diplomstudenten hatten noch mehr Zeit zum Studieren und konnten individueller lernen. Der Bachelor dagegen ist ein strengeres System. Vorallem bei Jura- und Wirtschaftsstudenten wird dieses Phänomen beobachtet.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Studium, Bachelor, Jura, Konkurrenzkampf
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2013 15:59 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+16 | -4
 
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also in meinem Bachelor und Master konnte ich sowas nicht beobachten. Wir haben uns alles geteilt über Dropbox so das jeder mit gezogen wurde.
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30.10.2013 16:06 Uhr von Gierin
 
+14 | -2
 
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"... dass ihr eine Arbeit von einem USB-Stick gestohlen wurde, während sie auf der Toilette war."
Früher wurden die Hausaufgaben noch vom Hund gefressen!
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30.10.2013 16:47 Uhr von gugge01
 
+6 | -1
 
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Was sagt man dazu bei Juristen und größenwahnsinnigen Buchhaltern scheint sich die stärkste kriminelle Energie zu konzentrieren.

Das ist einer von diesen interessanten „Zufällen“ wo die Praxis die Theorie verblüfft hinter sich lässt.
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30.10.2013 16:47 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -4
 
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@TheJerker
Kommen nur 30 durch das Examen weil es nur 30 Plätze gibt oder weil es 470 nicht drauf haben?

Nur beim ersten Fall würde das eleminieren von Konkurrenz die Chance zum durchkommen erhöhen.

B2T
Wir als Ings hatten solche Probleme nicht. Es gab ein paar wenigen die die Ellenbogen ausgefahren haben. Aber die waren im Studiengang Isoliert und auch nie zu irgendwas eingeladen.
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30.10.2013 19:16 Uhr von Gimpor
 
+2 | -0
 
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Na ja, bei uns in der Physik da gibt´s sowas nicht. Ohne Teamwork wäre das Studium verdammt schwer. Man macht halt den größten Teil der Übungszettel, etc. in Teamarbeit, weil es sonst einfach kaum (Abgesehen von so einem Anteil von 2% Genies und Streber ohne Sozialleben) machbar wäre!

Bei so Kram wie Jura und Wirtschaft kann ich mir das mit dem Konkurrenzkampf schon eher vorstellen. Da geht es eben fast nur um individuelles, zeitraubendes pauken. Sind halt keine Sachen, wo man großartig abstrahieren muss oder so, sondern es ist einfach viel. Und wenn man in so Fächern dann letztendlich als egoistisches Arschloch, der anderen keinen Erfolg gönnt, endet, dann kann ich das auch verstehen, weil stupfes Auswendiglernen einfach frustrierend und nervig ist!
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31.10.2013 00:46 Uhr von Botlike
 
+1 | -0
 
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Ich muss ehrlich sagen, dass die öffentliche Meinung über Juristen nicht wirklich gerechtfertigt ist. Sicherlich es ist nunmal eine Voraussetzung, durchsetzungsfähig zu sein und Vorteile zu finden, sonst wird man in dem Beruf nichts. Wenn es anders wäre, würden sich nämlich alle aufregen, dass ihr Anwalt nicht mehr Kohle rausgeschlagen hat etc...

Man kann auch das Staatsexamen nicht mit Bachelorstudiengängen vergleichen. Egal, wie sehr die Bachelor über ihr Arbeitspensum weinen, das Staatsexamen ist einfach härter. Bei Jura ist es außerdem so, dass die Bewertung extrem schlecht ausfällt. Während sich ein Chemiestudent wundert, warum er "nur" ein 2 geschrieben hat, freut sich jeder Jurist über seine 4 Punkte (von 18 möglichen). Der Durchschnitt liegt regelmäßig knapp über "gerade so bestanden". Hier mal eine Examensstatistik:

http://www.jm.nrw.de/...

Das Ding ist, dass man sich auf das Examen extrem vorbereiten muss. Ein halbes bis eine Jahr täglich 10-12 Stunden Lernerei sind "normal".

Weiterhin ist es wirklich sinnvoll, wenn andere schlechter vorbereitet sind. Da es im Examen jedes Mal neue Sachverhalte zu lösen gibt, gibt es keine "Durchschnittslösung", auf die man sich bei der Bewertung beziehen kann. Es muss also zwangsweise mit anderen verglichen werden.

Bei uns ist es allerdings auch so, dass wir eine Facebook-Gruppe haben, in der Hausarbeiten etc. besprochen werden und sich gegenseitig ernsthaft geholfen wird. Und insbesondere durch die verschiedenen Diskussionen kommt dann jeder zu dem Ergebnis, was er für richtig hält. Allerdings wäre keiner so blöd, einem anderen einen kompletten Text von sich zu zeigen. Die Gefahr, über den Tisch gezogen zu werden und selber hinterher als Plagiator dazustehen, ist einfach zu hoch. Dafür steht zu viel auf dem Spiel.

Man muss diese Aussagen "Juristen sind alle Egoschweine" auf jeden Fall relativieren. Mein Dekan meinte in der Einführungsveranstaltung allerdings auch: "Gehen Sie bitte mit den Büchern in der Bib sorgsam um! Die einzigen, die noch schlimmer sind als Juristen, sind Theologen." ;-)
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31.10.2013 02:47 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@TheJerker

Das klingt fies. Da bin ich froh das es bei uns anders ist und nur über Leistung gedeckelt wird.
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31.10.2013 07:34 Uhr von saber_
 
+2 | -0
 
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wenn die leute in den bachelorstudiengaengen weniger zeit zum studieren haben, dann frag ich mich wieso mein schwager eine lockere 3 tage woche im ersten semester sozialwissenschaften hat? und und bruder hat ne lockere 4 tage woche im zweiten semester psychologie...


also ich hatte mein komplettes studium einen vollen stundenplan und hatte in keinem semester einen tag in der woche ohne vorlesung...


und bei uns im maschinenbau wurde zusammengehalten! konkurrenz gab es nicht, dafuer aber ein grosses miteinander...



die oben beschriebenen probleme treten nicht wegen den studiengaengen auf, sondern wegen den studenten selber!

wenn sich also ein studiengang voller versnobter vollpfosten findet der niemandem etwas goennt, dann kommt sowas eben bei raus....


bei uns im studium wurden wir schon von anfang an dazu ermutigt zusammen zu arbeiten und zu kommunizieren....
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31.10.2013 07:55 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -1
 
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und dann mit 28 über ein Burn-out jammern .... und sich wundern warum das System so "grausam" ist


... ich sage nur ..... nachher nicht über die Welt beschweren ... die man selbst erschaffen hat !

Es rächt sich alles im Leben ...... das werden auch diese Schnulllerbacken lernen ..... und meine Erfahrung ist - Je mehr man sich nicht auf das eigenen Know-How verlassen kann ... kommt der Absturz früh und heftig !!
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31.10.2013 09:19 Uhr von George Taylor
 
+1 | -1
 
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tsss....willkommen im Leben.

wenn die damit schon Probleme haben - meldet euch direkt als Hartzler an.

Im echten Berufsleben liegt die Latte noch etwas höher.

Heult doch!
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31.10.2013 09:35 Uhr von maxyking
 
+1 | -1
 
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@ Endo10

wen schon dann bleib deiner Linie beim trollen treu und schreib das das einzig was Mann ( Frauen brauchen für die Küche und zum ALDItüten tragen ja kein Studium) Studieren sollte, denn Koran ist.
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31.10.2013 13:50 Uhr von mr. wolf
 
+1 | -0
 
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http://menschenzeitung.de/...
Was also ist passiert, dass Deutschlands Studenten auf so niedrigem Niveau jammern, dass ihnen all das, was es eigentlich braucht, um Universitätsreife zu erlangen, so fremd ist, dass es Psychologen braucht, die uns erklären wollen, daran sei ein unglaublich brutaler Neoliberalismus schuld? Nun, es ist niemand daran schuld ausser einer politischen Klasse, die meint, alle Menschen seien gleich. Und genau da liegt das Problem, es sind eben nicht alle Menschen gleich.

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