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Sieben Jahre unschuldig in Haft: Tochter gesteht Falschaussage

Ein 62 Jahre alter Allgäuer wurde vom Landgericht Memmingen wegen erwiesener Unschuld freigesprochen.

Im Jahre 1996 wurde dieser von seiner damals 15-jährigen Tochter der Vergewaltigung bezichtigt. Ihr Vater wurde damals zu sieben Jahren Haft verurteilt, die er auch vollständig absitzen musste. Nun brach die mittlerweile 33-jährige ihr Schweigen gegenüber einem Arzt und der Polizei.

Sie verwies auf damalige familiäre Umstände, in denen sie aufwuchs, die dazu führten, dass sie ihren Vater hasste. Die Strafe ist mittlerweile verjährt, weswegen die Tochter keine juristischen Konsequenzen mehr fürchten muss. Der Vater kann vom Staat Haftentschädigung einfordern.


WebReporter: EsIstObstImHaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Tochter, Falschaussage
Quelle: web.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2013 17:52 Uhr von moloche
 
+1 | -0
 
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@EsIstObstImHaus


tja, willkommen in der Realität, es langt schon lange das eine Frau nur den Vorwurf erhebt und die Verurteilung steht.
"in dubio pro reo" gilt hier schon lange nicht mehr. Im Zweifel gegen den Angeklagten.
Interessant wie auch die feministische Presse in solch einen Fall agiert.
Der feministische Spiegel hat bei solch Artikeln z.b. nie dazu ein Forum geöffnet, weil sie wissen das sich da ..zu Recht...ein Shitstorm ergießt.
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29.10.2013 18:32 Uhr von WoAd
 
+3 | -2
 
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Wie die ihre Straftat ist verjährt ? Ihr Vater wurde doch erst jetzt Freigesprochen das heisst doch normalerweise beginnt auch erst jetzt die Verjährung für die Tat.

Ich finde die Tochter sollte auch mal entspannt für 5 Jahre hinter Gittern damit sie erzählen kann wie es war.
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29.10.2013 21:02 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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@ EsIstObstImHaus
Das ist eine gute Frage.
Gegenfrage: ein Mann missbrauchte sein Kind sexuell und das Kind erkannte nicht, welch Unrecht ihm da geschah bzw. war nicht imstande, sich dagegen zu wehren. Erst später versteht es, was ihm da widerfahren ist und ist in der Lage, dagegen anzugehen. Gibt es denn da je eine Möglichkeit, einen Beschuldigten ohne Geständnis zu überführen?

Ich würde das ganze von der anderen Seite angehen: hohe Strafen für Menschen, die durch fälschliche Beschuldigungen das Leben anderer zerstören oder dies auch nur versuchen. Genauso wie Beschuldigte über Konsequenzen einer Aussage belehrt werden, sollte das auch bei Zeugen durchgeführt werden - inkl. dem Hinweis auf die Konsequenzen für den Fall einer Falschaussage.

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