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Berlin: Senat will für 3,3 Millionen Euro das Telefonieren im Knast unterbinden

Zu den Einschränkungen eines Strafgefangenen gehört es bekanntlich, dass er im Knast nicht mit dem Handy telefonieren kann, oder besser gesagt, sollte. Denn pro Jahr werden in den Zellen zwischen 800 und 1.000 verbotene Handys gefunden.

Um das Telefonieren mit illegalen Mobiltelefonen zu unterbinden, können in den Gefängnissen so genannte Handyblocker eingesetzt werden. In Berlin gibt es einen derartigen Störsender nur in der Jugendstrafanstalt Plötzensee.

Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) will nun auch in den anderen Berliner Justizvollzugsanstalten die Störtechnik installieren und dafür 3,3 Millionen Euro investieren. Daran hat sich aber jetzt ein Streit in der Berliner Koalition entzündet, denn SPD-Haushälter meldeten Bedenken gegen das Vorhaben an.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Berlin, Gefängnis, Senat, Telefonieren
Quelle: www.bz-berlin.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2013 14:43 Uhr von WoAd
 
+26 | -2
 
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Die dinger sollten nur richtig eingerichtet werden denn sonst kann in der NAchbarschaft plötzlich auch niemand mehr mit dem Handy Telefonieren ansonsten eine gute Idee welche meiner Meinung nach NICHT zur Steuerverschwendung gehört.

Ausserdem dürfen selbst Strafgefangene in der Regel von einem Anstaltapperat mit Frau, Kindern
oder Familie Telefonieren und das auch regelmäßig.
Ein bisschen Strafe darf ja dann doch noch sein.
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29.10.2013 14:46 Uhr von desinalco
 
+13 | -5
 
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wäre es nicht sinnvoller die gespräche abzuhören um so straftaten zu verhindern?
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29.10.2013 14:54 Uhr von BlackMamba61
 
+5 | -6
 
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Einen Telefonbox hinstellen mit normalen Tarif.
Schwubs macht ihr Geld anstatt Geld auszugeben.

Und wie desinalco sagte dann abhören
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29.10.2013 15:07 Uhr von WoAd
 
+6 | -1
 
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Ja genau da liegt das Problem in offenen Vollzügen sind in der Regel ein oder mehrer Telefonzellen aber abgehört werden dürfen Strafgefangen Grundsätzlich nicht das ist wie bei Normalen freien Menschen sowas darf selbt bei U-Häftlingen nur der Richter anordnen also finde ich die Idee mit dem Handyjammer großartig.
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29.10.2013 15:10 Uhr von Prachtmops
 
+7 | -3
 
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ich frag mich eher wie da bis zu 1000 handys illegal ins gefängnis kommen können...
vielleicht sollte man da eher ansetzen und mal die mitarbeiter richtig schulen.
scheint ja nur unfähige da zu geben, wenn das so einfach ist.

kann mir keiner erzählen, das die im kuchen eingebacken werden.
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29.10.2013 15:11 Uhr von Kochi56
 
+1 | -5
 
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3,3 Millionen finde ich schon was viel.
Die Dinger gibt es zumindest in klein für 40€ im Web an jeder Ecke.
Reichweite um die 20-50m

Das größere Versionen dann direkt so viel mehr kosten, verwundert mich eher.
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29.10.2013 15:30 Uhr von kingoftf
 
+5 | -4
 
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Beim Freundlichen Online-Chinesen kosten selbst die Großen maximal ein paar Hundert Euro
Aber wahrscheinlich sind die Berliner dann handgeschnitzt unter spirituellen Gesängen von 30 ehemaligen Waldorfschülern.
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29.10.2013 17:18 Uhr von Naikon
 
+2 | -0
 
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Es geht nicht nur darum so nen störsender irgendwo an zu bringen, es muss alles miteinander verkabelt werden, damit die klamotte auch administriert werden kann.

Da die Technik in jeder öffentlichen Einrichtung verboten ist, gibt es nur wenige die sich darauf spezialisieren. Also gabs wahrscheinlich auch keine Ausschreibung hierfür.

Deshalb, kann man auch als Dienstleister so viel verlangen wie man will.
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29.10.2013 17:21 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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Prachtmops - es gibt so große Arschlöcher überall.
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29.10.2013 17:55 Uhr von WhySoSerious
 
+2 | -1
 
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@Wolfsburger

Knast ist Gossendialekt?

Wie alt bist du, 136?

"Geil" war auch mal "Gossendialekt", geil, was?

Komm mal runter, man kann bestimmt auch mal 2 Züge Luft atmen, ohne zu jammern.
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29.10.2013 19:08 Uhr von Birther
 
+2 | -0
 
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Mich wunderts. Der Einsatz von Störsendern ist generell verboten. Die Frequenzen sind geschützt. http://www.wbs-law.de/...
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29.10.2013 19:33 Uhr von Peter323
 
+2 | -1
 
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gerade Berlin... Die Pleitestadt überhaupt will sich sowas leisten :)

Nach BER wundert mich aber gar nix mehr! Die wissen einfach nicht wohin mit den Transferzahlungen der anderen Bundesländer.

Die Berliner haben Geldverbrennung perfektioniert, schneller und effizienter kann das nicht mal der Bund und der gehört schon zu den besten der besten!
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29.10.2013 22:39 Uhr von WoAd
 
+1 | -0
 
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Also zu den Kosten sei gesagt es stimmt mit der Administration ausserdem ist mann mit dem System wenn es denn richtig läuft auchin der lage Handys zu orten die Simulieren dann einen Funkmasten mal einfach gesagt.

Ja wie kommen Handys in den Vollzug ? zu 90 % über den Internen Weg der Rest kommt eben über die Mauer oder die Häftlinge haben ja auch Urlaub und werden dann Sonntags schlecht Kontroliert da gibt es viele Wege mann muss sich mal klar machen das die Jungs da drinne alle Zeit der Welt haben um sich einen Weg zu überlegen.
Ich Persönlich weiss zb. von Joghurtbechern die 1 KG gebinde welche so geöffnet werden können das das Siegel heile bleibt und das Kontroliert dann eben niemand und da kann mann locker ein 4 Zoll Smartphone mit Ladekabel unterbringen.

P.S. ich habe lange Zeit für die Justiz als IT Wichtel gearbeitet daher kenne ich mich mit der Problematik bestens aus.

[ nachträglich editiert von WoAd ]
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30.10.2013 01:35 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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@Kochi56

Klär mich auf. Wo kriege ich denn die Dinger für 40€ die dem deutschen Gesetz genügen?

Wie stellst du damit sicher das noch Notrufe abgesetzt werden können?

Ich bin gespannt auf die Antwort.

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